Donnerstag, 1 Dezember 2022
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Maschinenbauer-Verband wettert gegen Lieferketten-Gesetz

„Das deutsche Lieferkettengesetz wird in seiner Umsetzung immer schärfer und die EU-Regulierung soll noch weit darüber hinausgehen“ meint der Maschinenbauer-Verband VDMA, und die Folgen seien nicht mehr kalkulierbar.

„Die Handlungsfreiheit des industriellen Mittelstands, der vom Export lebt, wird aufs Spiel gesetzt – ungeachtet aller aktuellen Krisen. Damit werden auch die Ziele der Gesetze gefährdet“, so der VDMA weiter.

Das kritisiert der Verband vor allem:

  • dass neben den Menschenrechten auch die Verletzung von Umwelt- und Klimastandards, Arbeitsrichtlinien sowie Good Governance-Regeln auf dem Rücken der Betriebe sanktioniert werden sollen, statt dass Staaten dafür zur Verantwortung gezogen werden,
  • dass das Gesetz nicht nur die erste Stufe der Lieferkette umfasse, sondern alle Stufen auch aller Tochter-Gesellschaften und sogar für die Kunden gehaftet werden soll,
  • das Fehlen einer „White List“ von Ländern außerhalb der EU, mit denen Unternehmen ohne aufwändige Prüfung weiter Handel treiben können,
  • dass das Gesetz bereits ab einer Schwelle von 500 Mitarbeitenden greifen soll,
  • dass Unternehmen in die zivilrechtliche Haftung genommen werden können, ohne Einfluss auf die zugrunde liegenden Sachverhalte zu haben.

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