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Dienstag, 12 Dezember 2017
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Steinhoff-CEO Jooste: der entzauberte „Zauberer vom Kap“

Bilanztricksereien kommen letztlich doch heraus – und die Folgen bei Steinhoff sind „erdrutschartig“: Wenn man den gesamten Börsenwert betrachtet - dieser betrug zwischenzeitlich nur noch 1,5 Mrd. Euro nach zuvor 14,8 Mrd. Euro – wird die ganze Dimension des Crashs deutlich.

Am Folgetag nach seinem Abschied „mit Pauken und Trompeten“ aus dem Steinhoff-Konzern hat Markus Jooste sich mit einem Brief bei seinen ehemaligen Management-Kollegen und Mitarbeiter für die „großen Fehler“ entschuldigt. Jooste bedauert in diesem dem südafrikanischen Portal „fin24“ zugespielten Schreiben, dass er schon in den letzten Monaten „bad pulicitiy“ für Steinhoff ausgelöst habe und bekennt weiter wörtlich:

„Jetzt habe ich dem Unternehmen weiteren Schaden zugefügt, indem ich nicht in der Lage war, die geprüften Zahlen für das Jahresende fertigzustellen. Ich habe einige große Fehler gemacht und jetzt vielen unschuldigen Menschen einen finanziellen Verlust zugefügt. Es ist Zeit für mich zu gehen und die Konsequenzen meines Verhaltens wie ein Mann zu tragen. Entschuldigt, dass ich Euch alle enttäuscht habe. Ich habe niemals beabsichtigt, jemanden von Euch Schaden zuzufügen.“

Bleibt die offene Frage, in wieviel anderen Unternehmen derartige „Fehler“ gemacht werden. Steinhoff – die Spitze des Eisbergs?!?

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