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Sonntag, 25 Juni 2017

Bücher

Der vernetzte Laden

Das Buch von Dominik Brokelmann versteht sich als Strategieführer für den Handel der nächsten Generation. Es zeigt Möglichkeiten auf, wie der stationäre Handel den Kampf der Kanäle gewinnen kann.

Wir alle kaufen immer mehr im Internet ein. Amazon und Co. haben verheerende Folgen für den stationären Handel. Dabei geraten vor allem die mittelständischen Einzelhändler zunehmend unter Druck und Handelsverbände sowie Vermieter von Innenstadtlagen schlagen Alarm.

Das Buch „Der vernetzte Laden“ zeigt, warum die Kunden die Kanäle längst schon kombinieren und wo für den stationären Handel die Reise hingehen muss. Dabei räumt der Autor mit dem Vorurteil auf, nur die großen Internet-Pureplayer könnten E-Commerce anbieten. Er zeigt am Praxisbeispiel der Mobilfunk-Branche, wie durch vernetzte Läden Online-Shopping in der Zukunft zur regionalen Angelegenheit wird und die Kunden aus der Kombination beider Kanäle profitieren.

Der Autor ist CEO der Brodos AG, die sich unter anderem mit einem Cross Channel Konzept für den vernetzten Laden beschäftigt. Es enthält unter anderem ein Kiosk-System für den PoS sowie einen Online-Shop. Der angeschlossene Marketplace ermöglicht im Laden Zugriff auf ein riesiges Sortiment.

www.brodos.com

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Ikea bald auf anderen Online-Plattformen?

Torbjorn Loof, Chef der Inter Ikea Group, kündigte für 2018 einen Test mit dem Verkauf auf anderen Online-Plattformen an.

„Auf digitalen Plattformen verkaufen wir unsere Produkte nur über unsere eigene Website, aber wir sehen auch, dass sich die Wettbewerbs-Landschaft ändert“, sagte er in einem Interview. Ikea wolle sich auf mehr Online-Kunden ausrichten.

Er werde aber jetzt keine potenziellen Namen nennen. Die halbe Welt hatte sofort auf Amazon spekuliert, weil das Unternehmen erst kürzlich die Expansion ins Möbel-Sortiment angekündigt hatte.

„Es gibt einen schnellen Wechsel auf dem Markt, wo viel von dem, was wir gelernt haben und was wir wissen, sich radikal ändert", so Loof.

 

 

 

 

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