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Mittwoch, 17 Januar 2018

Bücher

Der vernetzte Laden

Das Buch von Dominik Brokelmann versteht sich als Strategieführer für den Handel der nächsten Generation. Es zeigt Möglichkeiten auf, wie der stationäre Handel den Kampf der Kanäle gewinnen kann.

Wir alle kaufen immer mehr im Internet ein. Amazon und Co. haben verheerende Folgen für den stationären Handel. Dabei geraten vor allem die mittelständischen Einzelhändler zunehmend unter Druck und Handelsverbände sowie Vermieter von Innenstadtlagen schlagen Alarm.

Das Buch „Der vernetzte Laden“ zeigt, warum die Kunden die Kanäle längst schon kombinieren und wo für den stationären Handel die Reise hingehen muss. Dabei räumt der Autor mit dem Vorurteil auf, nur die großen Internet-Pureplayer könnten E-Commerce anbieten. Er zeigt am Praxisbeispiel der Mobilfunk-Branche, wie durch vernetzte Läden Online-Shopping in der Zukunft zur regionalen Angelegenheit wird und die Kunden aus der Kombination beider Kanäle profitieren.

Der Autor ist CEO der Brodos AG, die sich unter anderem mit einem Cross Channel Konzept für den vernetzten Laden beschäftigt. Es enthält unter anderem ein Kiosk-System für den PoS sowie einen Online-Shop. Der angeschlossene Marketplace ermöglicht im Laden Zugriff auf ein riesiges Sortiment.

www.brodos.com

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Gutsverwalter, nicht Gutsherr!

Alno-Insolvenzverwalter Prof. Dr. Martin Hörmann zur FAZ: „Der Vorstand einer AG muss treuhänderisch wie ein Gutsverwalter und nicht wie ein Gutsherr agieren. Wie das bei Alno war, muss jetzt weiter nüchtern geprüft werden.“

Er werde „in jedem Fall die Interessen der Gläubiger vertreten und auch, wenn es nicht anders geht, den Klageweg bestreiten, um unrechtmäßige Geschäftsvorgänge im früheren Konzern rückabzuwickeln“.

Als Anfechtungs-Summe habe er in seinem Bericht pauschal vorläufig 25 Mio. Euro angesetzt, sagte er der FAZ. Das potentielle Volumen der Organhaftung für mögliche verbotene Auszahlungen belaufe sich seit dem Jahr 2013 bis 2016 auf rund 961 Mio. Euro.

Link zum Artikel auf faz.net

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