Eine starke Gemeinschaft: GFM-Trend

Mittwoch, 12 August 2020

Corona Live Ticker: Alles zur Branchen-Krise (laufende Updates)

Seit dem 16. März 2020 bietet die moebelnews-Redaktion aus aktuellem Anlass diesen Live-Ticker zu den Auswirkungen der Corona-Krise insbesondere auf die Möbelbranche an. Der Ticker wird je nach Bedarf aktualisiert. Bitte schauen Sie deshalb regelmäßig herein, um immer auf dem neuesten Stand zu sein. Kommen Sie alle gut und gesund durch...und starten Sie wieder erfolgreich!

Dienstag (28.07.), 12:05 Uhr: RKI besorgt über aktuelle Entwicklung in Deutschland

Erstmals seit geraumer Zeit hat es heute wieder eine Pressekonferenz des Robert Koch Institutes gegeben. Hiernach zeigt sich RKI-Chef Prof. Dr. Lothar H. Wieler sehr besorgt über die neuseste Entwicklung in Deutschland. "Wir konnten das Virus eindämmen, aber seit einigen Zahlen sehen wir, dass die Zahlen wieder deutlich steigen." – Während bis 16. Juli die Infektionszahlen kleiner als 500 waren, lagen sie am Freitag bei 815. In den letzten sieben Tagen habe es 3.611 neue Corona-Fälle gegeben. Es gebe eine diffuse Lage mit vielen kleinen Infektionsherden, der Fallanstieg betreffe viele unterschiedliche Gemeinden und Kommunen.

Dienstag (21.07.), 14:52 Uhr: Keine VME-Fachsortimentsmesse im September

Vor dem Hintergrund der immer noch kritisch zu betrachtenden Entwicklungen im Zusammenhang der Corona Pandemie verzichtet der Einrichtungspartnerring VME auf die Durchführung der geplanten Fachsortimentsmesse am 2. und 3. September 2020, so die aktuelle Info aus Bielefeld.

Dienstag (21.07.), 09:45 Uhr: Bauknecht cancelt Teilnahme an der A30 Küchenmeile

Zum Schutz der Gesundheit von Kunden, Partnern und Mitarbeitern wird Bauknecht in diesem Jahr nicht vor Ort an der A30 Küchenmeile im September teilnehmen“, heißt es seitens der Geschäftsleitung. Dennoch müssen Handelspartner nicht auf die Präsentation der Neuheiten verzichten, denn stattdessen gibt es ein digitales Messeformat: Unter dem Messemotto „Enjoy Home – Cook Smart“ haben sie die Wahl, ob sie in einer geführten Tour oder ganz allein die neuesten Technologien und Funktionen erkunden möchten.

Montag (06.07.), 14:14 Uhr: Kurzarbeit bei Häfele beendet

Beim Beschläge- und Lichtspezialist Häfele bewege man sich wieder mit großen Schritten vorwärts und blicke zuversichtlich in die Zukunft, teilt die Geschäftsleitung mit. So ist etwa die Kurzarbeit im Vertrieb zum 01. Juli beendet worden.

Montag (06.07.), 12:45 Uhr: EK Live soll durchgeführt werden

Nach der Corona-bedingten Absage der EK FUN wollen die Bielefelder mit Vollgas in den Messe-Restart gehen und die EK LIVE vom 16.- 18. September mit hohen Hygiene- und Infektionsschutzstandards und digitaler Komponente stattfinden lassen. Den Anschlusshäusern sollen so „dringend benötigte Zukunftsperspektiven nach den massiven Umsatz- und Ertragsrückgängen in den letzten Monaten“ geboten werden, so die Info aus Bielefeld.

Mittwoch (01.07.), 14:05 Uhr: König + Neurath Vertriebsvorstand geht Corona-bedingt

Nach den aktuellen Prognosen des Vorstandes sei für das Geschäftsjahr 2020 mit einem signifikanten Umsatzrückgang zum Vorjahr zu rechnen und auch für das Jahr 2021 sei weiterhin von einer angespannten Marktsituation auszugehen, teilt der hessische Anbieter für Büromobiliar und Raumsysteme heute mit. Diese Entwicklung habe empfindliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation und zwinge das Unternehmen Kosten auf breiter Ebene zu minimieren sowie geplante Investitionen zurückzufahren.

Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung habe der Aufsichtsrat in seiner letzten Sitzung auch für den Vorstandsbereich eine personelle Reduzierung beschlossen. Vorstandsmitglied Dirk Offermanns werde „in bestem beiderseitigem Einvernehmen“, so heißt es in der Pressemitteilung, zum 31.07.2020 nicht mehr für das Internehmen tätig sein. Seinen Verantwortungsbereich wird Michael Cappello, Vorstandssprecher und zuständig für den nationalen Vertrieb und das Marketing, mit übernehmen. 

Mittwoch (01.07.), 09:20 Uhr: Heim+Handwerk findet statt

Ein umfassendes Online-Ticketing für die Besucherregistrierung, eine optimale Wegeführung und ein sicheres Konzept zur Messedurchführung ermöglichten dem Publikum der „Heim+Handwerk“ und „FOOD & LIFE“ vom 25. bis 29. November 2020 ein entspanntes Einkaufserlebnis, so Klaus Plaschka, Geschäftsführer des Messeveranstalters GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. Das Messeduo rund um Wohnen, Einrichten und Genießen erfülle „verlässlich die Auflagen der Bayerischen Staatsregierung vom 23. Juni“, unter deren Berücksichtigung Messen ab 01. September wieder stattfinden könnten.

Montag (29.06.), 16:14 Uhr: Lockdown „light“ in Gütersloh verlängert

Die ergriffenen Maßnahmen in den Kreisen Warendorf und Gütersloh hätten ein Übergreifen des Virus auf die Bevölkerung verhindert, so NRW-Ministerpräsident Armin Laschet heute im Rahmen einer Pressekonferenz. Er erklärte, dass er den Lockdown für Warendorf am morgigen 30. Juni beendet und aus Vorsicht den für Gütersloh um eine Woche – also bis 07. Juli – verlängert. Laschet wolle zudem vorschlagen, dass zukünftig Gemeinden statt Landkreise von Lockdowns betroffen werden. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann betonte, dass das Infektionsgeschehen in NRW – abgesehen vom Fall Tönnies –ihn positiv stimme. Daher wolle er vorschlagen, dass die aktuelle generelle landesweite Regelung um zwei Wochen verlängert wird: d.h. Maskenpflicht und Veranstaltungen bis maximal 50 Personen.

Montag (29.06.), 11:25 Uhr: SHK Essen – komplett für dieses Jahr abgesagt

Die von März aufgrund der Corona-Pandemier auf den 01. bis 04. September 2020 verschobene SHK-Messe (Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und digitales Gebäudemanagement) in Essen wurde für dieses Jahr nun komplett abgesagt. Leider sei es – insbesondere aufgrund des jüngsten Infektionsgeschehens in NRW – „nicht gelungen, eine ausreichende Anzahl von Ausstellern für das von uns angedachte Sonderformat der SHK Essen zu gewinnen", so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen. Man konzentriere sich daher nun ganz auf die nächste Ausgabe der SHK Essen im März 2022, die dort vom 08. bis 11. März stattfinden soll.

Freitag (26.06.), 10:50 Uhr: Garant Partnerforum 2020 gecancelt

Da der intensive, persönliche Austausch als zentrales Element einer gelebten Partnerschaft in diesem Jahr nicht möglich sei, sagt die Garant Gruppe das diesjährige Partnerforum, das traditionell in der ersten November-Hälfte stattfindet, ebenfalls ab. Ersatzweise, „aber nicht minder relevant für die über 1.800 Mitglieder“, will der Verband im Herbst mit einer digitalen und regionalen Roadshow zur Vorstellung der Eigenmarken-Kollektionen starten.

Freitag (26.06.), 10:40 Uhr: Erste EMMK-Ordermesse auf 2021 verschoben

Aus Verantwortung gegenüber allen Beteiligten und nach intensiver Analyse und Abwägung der Durchführungsauflagen und -risiken einer solchen Messeveranstaltung vor dem Hintergrund der noch unsicheren Entwicklung der Corona-Krise im November, haben sich die Geschäftsführer von EMV und GARANT auf eine Absage der diesjährigen Premiere der gemeinsamen EMMK Ordermesse verständigt. Diese war für den 16. und 17. November 2020 in Rheda-Wiedenbrück geplant.

Donnerstag (25.06.), 11:15 Uhr: Corona-Fall bei Hettich

Wie „nw.de“ und „westfalenblatt.de“ gleichlautend berichten, hat es beim Möbelzulieferer Hettich in Kirchlengern einen Corona-Fall gegeben. Eine Mitarbeiterin habe sich mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Wie Stephanie Kreidel, Assistentin der Geschäftsleitung, bestätigt habe, handele es sich um eine Mitarbeiterin aus dem Bereich Montage. Direkte Kollegen der Frau seien bereits am Dienstag informiert worden und befänden sich nicht mehr an ihren Arbeitsplätzen. Der weitere Arbeitsablauf sei aber gesichert. Hettich hatte seit Ausbruch der Pandemie bereits frühzeitig diverse Präventionsmaßnahmen ergriffen, um die Gesundheit der Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Dazu zählten der zeitliche Versatz beim Schichtwechsel, die Schließung der Kantinen, die Umsetzung aller erforderlichen Hygienestandards sowie die Einrichtung von Home-Office-Arbeitsplätzen. Zudem seien Stoffmasken an die Belegschaft ausgegeben worden, verbunden mit der Tragepflicht der Mund-Nasen-Bedeckung überall dort, wo kein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden könne, etwa in Sanitär- und Pausenräumen an den verschiedenen Hettich-Standorten.

Mittwoch (24.06.), 16:00 Uhr: Electrolux – Vom Staubsaugerbeutel zum Atemschutz

Die Fabrik von Electrolux in Schweden, die Staubsaugerbeutel herstellt, ändere aufgrund der hohen Nachfrage nach Atemschutz – so heißt es – nun schnell Teile ihrer Produktion, um mindestens eine Million Gesichtsmasken pro Monat produzieren zu können.

Mittwoch (24.06.), 10:04 Uhr: Interior Lifestyle China – erst September 2021

Die Interior Lifestyle China, deren Termin auf September 2020 verschoben werden sollte, findet nun letztendlich erst im September 2021 auf dem Shanghai Exhibition Centre statt. Da der Schwerpunkt der Messe auf der Bedienung des wachsenden chinesischen Importmarkts für Konsumgüter und der internationalen Zusammensetzung der Aussteller (27 Länder & Regionen im Jahr 2019) liege, habe der Veranstalter – die Messe Frankfurt – diese Entscheidung getroffen, um diesen Unternehmen mehr Planungssicherheit für den Rest des Jahres zu geben, da die Möglichkeit von Reisebeschränkungen nach wie vor bestehen bleibt.

Mittwoch (24.06.), 09:55 Uhr: Weitere Coronafälle in Schlachtbetrieben

Wie das Unternehmen selbst mitteilte, seien mehrere Mitarbeiter eines Schlachthofs der PHW-Gruppe (u.a. „Wiesenhof") in Wildeshausen (Kreis Oldenburg) positiv auf das Coronavirus getestet worden. Eine am Montag erfolgte Reihentestung sei – wie es seitens eines Sprechers des Landkreises heißt – bei 23 von 50 Mitarbeitern positiv verlaufen.

Dienstag (23.06.), 12:33 Uhr: Miele bietet Geräte für Masken-Desinfektion

Für die Aufbereitung von Community-Masken bei der Arbeit – in Betrieben, Pflegeeinrichtungen, Hotels, Restaurants und Catering-Unternehmen – bietet Miele die passenden Geräte an: etwa Gewerbewaschmaschinen, die mit hohen Temperaturen und speziellen Desinfektionsprogrammen auch gegen Covid-19 wirksam sind. In den größten Modellen können mehr als 2.000 Masken pro Charge gewaschen und desinfiziert werden.

Dienstag (23.06.), 12:10 Uhr: Regionaler Lockdown im Kreis Gütersloh

NRW Ministerpräsident Armin Laschet hat soeben einen regionalen Lockdown für den Kreis Gütersloh verkündet. Dieser gelte zunächst bis zum 30. Juni. Zugleich solle die Testkapazität erhöht werden – mobile Teams würden für umfangreiche Testungen eingesetzt.

Dienstag (23.06.), 10:48 Uhr: Steinhoff-Tochter Pepco Group brummt – trotz Corona

Das erste Halbjahr (inklusive des entscheidenden Weihnachtsquartals; Ende 31.03.) zeigte eine Wachstumsrate beim Umsatz von 9,7% auf 1,91 Mrd. Euro (Ende Februar noch plus 14,4%, 1,70 Mrd. Euro) - hiervon kann Metro oder Aldi nur träumen. Das EBIT erreichte immerhin 116 Mio. Euro (Feb. 139 Mio. Euro) – ein Minus von 14,9%.

Dienstag (23.06.), 10:25 Uhr: Corona-Situation im Kreis Gütersloh – droht der Lockdown?

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet berät heute Vormittag in einer Sitzung des Kabinetts in Düsseldorf über das weitere Vorgehen im Kreis Gütersloh und will sich danach zur dortigen aktuellen Corona-Situation äußern. Mehr als 1.500 Tönnies-Mitarbeiter sind dort mittlerweile mit Corona infiziert und haben den R-Wert für ganz Deutschland in die Höhe getrieben – auf jetzt fast 2,9. Landrat Sven-Georg Adenauer (der heute im „ARD-Morgenmagazin“ vermittelte, es „rieche“ nach einem Lockdown) und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hätten schon gestern derartiges angekündigt.

Dienstag (23.06.), 08:50 Uhr: Grundig & Beko – keine Küchenmeile  

Grundig und Beko sagen die Teilnahme an der A30 Küchenmeile für 2020 ab. Mario Vogl, Vorsitzender der Geschäftsführung Grundig Intermedia GmbH und Beko Deutschland GmbH, erläutert die Entscheidung: „Nach intensiven internen Gesprächen und unter Berücksichtigung der Unsicherheiten in der aktuellen Situation haben wir uns entschlossen, die Teilnahme an der A30 Küchenmeile für Grundig und Beko abzusagen. Denn der weitere Verlauf der Corona-Pandemie ist ungewiss und der Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter hat für uns nach wie vor oberste Priorität.

Montag (22.06.), 10:23 Uhr: Kein "Oktoberfest" bei Möbel Kraft

Aufgrund der Corona-Pandemie dürfen bis einschließlich 31. Oktober 2020 keine Großveranstaltungen stattfinden. Daher fällt auch das vom 18. September bis zum 4. Oktober geplante „Oktoberfest“ bei Möbel Kraft in Buchholz dieses Jahr aus. Da eine Durchführung zu diesem Zeitpunkt nicht erlaubt sein wird, seien die Veranstalter laut „buchholzconnect“ bereits in die Planung von 2021 eingestiegen. Vom 24. September bis zum 10. Oktober 2021 soll das Oktoberfest im nächsten Jahr abgehalten werden. Daneben mussten auch der traditionelle Motorradgottesdienst und die beliebten Flohmärkte bei Möbel Kraft abgesagt werden.

Montag (22.06.), 09:40 Uhr: AUMA – Messen dürfen generell stattfinden

Am 17. Juni 2020 haben Bund und Länder vereinbart, dass Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober 2020 grundsätzlich untersagt bleiben. Für Messen gelte diese Vereinbarung allerdings nicht, stellt der Verband der deutschen Messewirtschaft (AUMA) heraus. Denn Messen zählten nicht zu Großveranstaltungen – die Bundesländer entscheiden in eigener Verantwortung über die Zulassung von Messen und können entsprechende Durchführungsbestimmungen zu den Abstands- und Hygieneregeln erlassen.

Donnerstag (18.06.), 11:45 Uhr: HDE-Warnung vor Insolvenzwelle im Non-Food-Bereich

Über ein Drittel der Nicht-Lebensmittelhändler in Deutschland sieht wegen der durch die Coronakrise massiv gesunkenen Umsätze seine Existenz bedroht. Das zeige eine aktuelle HDE-Umfrage unter 400 Handelsunternehmen in ganz Deutschland. Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat deshalb mit Blick auf die gestrige Kabinettssitzung der Bundesregierung gefordert, dass vor allem die Überbrückungshilfen rasch und unbürokratisch ausgezahlt werden müssen.

Mittwoch (17.06.), 12:39 Uhr: Großveranstaltungen wohl weiterhin bis Ende Oktober untersagt

Wie aus einer Beschlussvorlage der Länder bekanntgeworden ist, sollen Großveranstaltungen wie z.B. Volksfeste, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen offenbar bis mindestens Ende Oktober 2020 weiterhin verboten bleiben. Die Bundeskanzlerin und die Länderchefs treffen sich am Nachmittag, um weitere Maßnahmen zur Corona-Pandemie zu beschließen. Weiterer Punkt ist auch – bei stabilen bzw. rückläufigen Infektionszahlen – spätestens nach den Sommerferien auch wieder in den schulischen Regelbetrieb zurückzukehren.

Mittwoch (17.06.), 12:12 Uhr: Hausmessen Oberfranken dieses Jahr als „Partnertage Oberfranken 2020“

Die Hausmessen Oberfranken finden in diesem Jahr als „Partnertage Oberfranken 2020“ vom 28.09. bis 02.10.2020 statt. Die oberfränkischen Polstermöbelhersteller laden der aktuellen Situation angepasst in ihre Showrooms ein und präsentieren die neuesten Wohntrends für den Herbst – in Zeiten von Corona natürlich mit Konzepten für die nötige Sicherheit.

Dienstag (16.06.), 16:12 Uhr: Lechner will hybrides Showroom-Konzept anbieten

Als Alternative für den diesjährigen Wegfall diverser Messepräsenzen wie etwa der area30 arbeitet Arbeitsplatten-Spezialist Lechner derzeit – wie es heißt – mit Hochdruck am Um- und Ausbau des Showrooms in Rothenburg ob der Tauber – und auch digitale Features (Stichwort: hybrider Showroom) sollen dabei berücksichtigt werden.

Dienstag (16.06.), 15:07 Uhr: Weitere Corona-Lockerungen in Niedersachsen in Sicht

Die coronabedingten Kontaktbeschränkungen in Niedersachsen könnten laut einer dpa-Information zum 22. Juni gelockert werden. Künftig soll der Aufenthalt in der Öffentlichkeit in Gruppen von bis zu zehn Personen erlaubt sein, bei Zusammenkünften von Angehörigen sogar mehr. Das gehe aus einem Entwurf der Landesregierung für die neu Corona-Verordnung hervor.

Dienstag (16.06.), 14:52 Uhr: Verschiedene Corona-Länderapps können Informationen austauschen

Neben Deutschland haben rund 15 andere EU-Länder sowie Liechtenstein und Norwegen (dort liegt sie derzeit "auf Eis") eine Corona-App entwickelt. Die diversen Apps sollen künftig Informationen untereinander austauschen können und so die Kontaktverfolgung von Infizierten über die Ländergrenzen hinaus ermöglichen.

Dienstag (16.06.), 12:55 Uhr: HDE ruft zur Nutzung der Corona-App auf

Seit heute steht die Corona-Warn-App der Bundesregierung zur Verfügung. Der HDE ruft diesbezüglich in einer aktuellen Pressemitteilung sowohl Mitarbeiter als auch Kunden im Handel zur breiten Nutzung der App auf. „Wir unterstützen die Corona-Warn-App der Bundesregierung ausdrücklich. Die App kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Kontaktketten von Covid-19-Infizierten schnell nachzuvollziehen und zu durchbrechen und damit die Ausweitung der Pandemie einzudämmen“, erklärt HDE-Präsident Josef Sanktjohanser und weiter: „Je mehr Bürger die App nutzen, desto wirkungsvoller wird sich die weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindern lassen“.

Dienstag (02.06.), 11:02 Uhr: Küchenmeile: „Hausmessen finden statt!“

„Stand heute werden bis auf wenige Ausnahmen die Mitglieder der Marketinggemeinschaft A30 Küchenmeile e.V. ihre Hausmessen vom 19.-25.09.2020 (Kernöffnungszeit) öffnen.“ Das sei die Bilanz der Mitgliederversammlung vom 28.05.2020, teilt die Marketinggesellschaft heute per Presseerklärung mit. 

Die Öffnung ihrer Hausmesse planen demnach: ⦁ Artego Küchen GmbH & Co. KG  ⦁ Ballerina-Küchen, Heinz-Erwin Ellersiek GmbH  ⦁ Brigitte Küchen, H. Frickemeier Möbelwerk GmbH  ⦁ Burnout kitchen , DOT GmbH & Co. KG  ⦁Eggersmann Küchen Gmbh & Co. KG  ⦁ Express Küchen GmbH & Co. KG  ⦁ Häcker Küchen GmbH & Co. KG  ⦁ KH System Möbel GmbH  ⦁ Leicht Küchen AG  ⦁ H.D. Menke Möbelwerke GmbH & Co. KG  ⦁ Naber GmbH, N by Naber (Conceptkitche  ⦁ Nobilia-Werke, J. Stickling GmbH & Co. KG  ⦁ Nolte Küchen GmbH & Co.KG  ⦁ JAKA-BKL GmbH  ⦁Poggenpohl Möbelwerke GmbH  ⦁ Pronorm Einbauküchen GmbH  ⦁ Rational Einbauküchen GmbH  ⦁ Rotpunkt Küchen GmbH  ⦁ RWK & Kuhlmann Küchen GmbH  ⦁ Schröder Küchen GmbH & Co. KG sowie ⦁ Warendorf – Die Küche GmbH.

Montag (01.06.), 09:30 Uhr: Bauformat macht keine Hausmesse

Die Baumann Group mit Bauformat- und Burger-Küchen verzichtet im September auf die Hausmesse im Rahmen der Küchenmeile A 30. Vertriebs-Geschäftsführer Matthias Berens: „Wir sind im Kreis der Führungs-Mannschaft und der Verkaufsleiter übereingekommen, dass wir unter Corona-Gegebenheiten keine Hausmesse abhalten können, die uns und unseren Kunden ein gewohnt warmes und herzliches Messeerlebnis mit Bewirtung und Abendunterhaltung in lockerer Atmosphäre bietet.“ Bereits im März hatten Berens und sein Chef Delf Baumann angekündigt, dass Bauformat und Burger nur noch alle zwei Jahre Neuheiten vorstellen werden.

Freitag (29.05.), 16:21 Uhr: Bega-Gruppe öffnet schon im August

Wegen der Corona-Pandemie wird die Bega-Gruppe ihr Messezentrum in Lügde schon ab 24. August 2020 für Fachbesucher öffnen und bis 25. September offenhalten. Jeder Besucher muss sich vorher anmelden, so dass deren Zahl pro Tag begrenzt werden kann.

Freitag (29.05.), 15:55 Uhr: M.O.W. startet wie geplant

Nachdem in der Küchenbranche für die Herbstmessen in Ostwestfalen bereits einige Zu- und Absagen zur Teilnahme öffentlich wurden, stellt nun die Messe Ostwestfalen klar: „Die M.O.W. findet statt!“. Sie werde wie geplant vom 20. bis 24. September an den Start gehen, so Messemacher Bernd Schäfermeier.

Freitag (29.05.), 10:43 Uhr: Zu- und Absagen für Herbst-Küchenmessen

Die Meinungen sind unterschiedlich: Während das house4kitchen in Löhne sowie Blanco und Miele bereits ihre Teilnahme an der Küchenmeile gecancelt haben, erklärte heute die „Architekturwerkstatt“ mit Leicht-Küchen, Liebherr, V-Zug, Inalco und Gessi „übereinstimmend ihre Präsenz während der diesjährigen Küchenmeile A30“.

Donnerstag (28.05.), 16:01 Uhr: Miele nicht auf Gut Böckel

Miele wird in diesem Herbst zur Küchenmeile nicht auf Gut Böckel ausstellen. Nun überlege man intensiv, „in welcher Form sich im Umfeld dieser Küchenmeile der Austausch mit dem Küchen-Fachhandel pflegen lässt“, so Vertriebsleiter Burkard Hörsch.

Donnerstag (28.05.), 15:15 Uhr: Musterring-Partnertage im Sommer

Corona hat auch bei Musterring und seinen Partnertagen einiges durcheinandergewirbelt. Jetzt haben sich die Verantwortlichen auf einen neuen Modus für die Partnertage festgelegt, dessen Startschuss am 15. Juni fällt. Dann kommen erst die Großkunden, ab KW 27 dann die Einzelkunden. Musterring sieht das als Vorgriff auf die für September geplanten Herbst-Partnertage, so dass dann mit deutlich weniger Messebesuchern zu rechnen sei. Die Partnertage Ende März waren wegen Corona ausgefallen.

Donnerstag (28.05.), 11:18 Uhr: Staples hat „Plan C“ für Arbeitsplatz-Rückkehr

Der niederländisch-deutsche Spezialist für Büro-Materialien und Arbeitsplatz-Produkte Staples Solutions hat einen „Plan C“ für die Rückkehr von Mitarbeitern an den Arbeitsplatz entwickelt, nachdem die Corona-Krise das wieder zulässt. Es soll ein Leitfaden für sichere Arbeitsplatz-Konzepte sein, der in Arbeits-Umgebungen unterteilt ist, einschließlich Arbeitsraum, Besprechungsraum, Pausenraum, Waschraum und des persönlichen Arbeitsplatzes zu Hause. Dazu zählen unter anderem Vorschläge für Änderungen des Mitarbeiter-Verhaltens, Schilder und Boden-Markierungen, Schutz- und Messgeräte sowie weitere Elemente wie leicht zu säubernde Tastaturen, Desinfektionsmittel und Gestaltungs-Vorschläge für Arbeitsplätze. Mehr darüber unter Staples Plan C.

Mittwoch (27.05.), 14:17 Uhr: Corona-Hilfen spätestens bis 31. Mai beantragen

Die Frist zu Beantragung von Corona-Soforthilfen des Bundes und der Bundesländer endet in vielen Fällen bereits am 31. Mai 2020. Anträge sollen vorrangig online erfolgen oder sind von vornherein nur online möglich. Wer Einbußen aufgrund der Covid19-Pandemie hat, sollte sich nach Hilfsangeboten erkundigen und diese noch rechtzeitig beanspruchen.

Mittwoch (27.05.), 11:30 Uhr: house4kitchen öffnet nicht zur Küchenmeile

Herber Rückschlag für die Herbst-Küchenmessen in Ostwestfalen! Die Aussteller des house4kitchen in Löhne (Schüller, Franke, Gaggenau und Neff) haben entschieden: Sie werden ihre dortigen Ausstellungen während der Küchenmeile im September 2020 wegen der Corona-Pandemie nicht öffnen. Stattdessen wird umgebaut, „damit wir unsere Partner trotzdem über Neuheiten informieren und sie zu einem späteren Zeitpunkt – beispielsweise bei Händler-Schulungen – auch wieder treffen können“.

Mittwoch (27.05.), 08:51 Uhr: Conforama öffnet in Spanien und Portugal

Ungeachtet der anhaltenden Probleme und Verkaufsgerüchte hat Conforama nun auch seine 39 Filialen in Spanien und seine elf Filialen in Portugal nach dem Corona-Shutdown wiedereröffnet. Die Sicherheitsvorkehrungen gehen über das in Deutschland übliche Maß hinaus. Unter anderem werden die Kapazitäten begrenzt, die Öffnungszeiten verkürzt, die Mitarbeiter tragen Masken und Handschuhe, halten Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern zueinander und zu Kunden, und vor Arbeitsbeginn wird die Temperatur der Mitarbeiter gemessen.

Mittwoch (27.05.), 08:39 Uhr: Auch Bayern lässt wieder Messen zu

Ab 1. September sollen auch in Bayern wieder Messeveranstaltungen zugelassen sein. Darauf hätten sich Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger verständigt, berichten diverse Medien. Das dafür notwendige Hygiene-Konzept werde nun mit dem Gesundheits-Ministerium und den Messe-Unternehmen ausgearbeitet, sagte ein Ministeriumssprecher. Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann sagte zu dpa, die Staatsregierung wolle damit „eine mögliche Perspektive aufzeigen. Bayern geht seinen Weg weiterhin mit Umsicht und Vorsicht.“

Dienstag (26.05.), 12:31 Uhr: Keine Blanco Neuheiten-Präsentation auf Gut Böckel

Auf der heutigen Blanco-Bilanzkonferenz wurde auch der neue Markenauftritt präsentiert. Dazu werde es eine digitale Markenkampagne geben, die sich mit dem neuen Markenauftritt beschäftigt. Erste Produkte dazu werde es bereits im Herbst zu sehen sein. Blanco werde aber  – so die Information – in diesem Jahr nicht auf Gut Böckel ausstellen mit Rücksicht auf die Sicherheit der Kunden. Das Neuheitenpaket soll stattdessen aber per Digitalpaket oder persönlich vorgestellt werden. Kunden würden keine Nachteile erwachsen und umfassend informiert werden.

Dienstag (26.05.), 10:45 Uhr: Möbelläden dürfen ab Juni auch in UK wieder öffnen

Aufatmen insbesondere für exportorientierte deutsche Küchenhersteller wie Häcker, Nobilia, Nolte, Bauformat & Co, die einen Schwerpunkt ihres Geschäftes auch in Großbritannien haben: Wie „tagesschau.de“ vermeldet, dürfen in England zahlreiche Geschäfte im Juni wieder öffnen. Dies habe Premierminister Boris Johnson in London angekündigt. Neben Bekleidungsgeschäften, Fachgeschäften für Elektronik oder Bücher, Auktionshäusern und Schneidereien dürften auch Möbelläden wieder ihre Dienste anbieten.

Montag (25.05.), 15:30 Uhr: Bund plant offenbar Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis 05. Juli

Nach dem Willen der Bundesregierung sollen die aktuell geltenden, individuellen Vorsichtsmaßnahmen gegen die Corona-Epidemie in Deutschland auch über den 5. Juni hinaus weiterhin gelten – allerdings mit Lockerungen im Detail. Dies soll eine dem „Spiegel“ vorliegende Beschlussvorlage des Kanzleramts für Beratungen mit den Ländern vorsehen. Die Kernaussage dabei: Der Bund wolle die Corona-Kontaktbeschränkungen bis zum 5. Juli verlängern, dabei aber auch weitere Lockerungen ermöglichen. Es bleibe aber „weiterhin entscheidend, dass Bürgerinnen und Bürger einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten", so die Vorgabe. Diese Maßnahme solle ergänzt werden durch eine Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen.

Freitag (22.05.), 11:10 Uhr: VDMA fordert: „Quarantäne-Vorschriften müssen handhabbar sein.“

Zur schrittweisen Aufhebung der Pflichtquarantäne in Deutschland bei der Ein- und Rückreise aus EU- und EFTA-Staaten erklärt Ulrich Ackermann, Leiter der VDMA Außenwirtschaft: „Wir begrüßen die Einigung zwischen Bund und Ländern, die innereuropäischen Reisebeschränkungen zu beenden und EU- und EFTA- Staaten von der Quarantänepflicht bei der Ein- und Rückreise zu befreien.“ Bedauerlicherweise werde aber der inhaltliche Flickenteppich der Verordnungen immer größer. Viele Maschinenbauunternehmen arbeiteten bundesweit, so dass der Aufwand herauszufinden, in welchem Bundesland wer und unter welchen Bedingungen in Quarantäne muss, kaum noch zu bewältigen sei. „Wir brauchen bundesweit einheitliche Regelungen, denn in den nächsten Monaten werden die Auslandseinsätze weltweit wieder zunehmen.“ Grundsätzlich gelten die aktuellen Quarantänebefreiungen für die EU- und EFTA-Staaten, solange die Zahl der Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner (kumuliert für die letzten sieben Tage) unter 50 liegt. Dies könne aber auch auf viele Drittstaaten zutreffen. Es sei nicht einzusehen, warum die Neuregelung diese nicht einbeziehe. Es bedürfe daher einer grundsätzlichen Neufassung der Quarantänemaßnahmen der Bundesländer im Sinne des Gerichtsurteils des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 11. Mai 2020, das eine Gleichbehandlung aller Länder weltweit fordere.

Freitag (22.05.), 10:58 Uhr: Verkauf von Outdoor Möbeln legte durch Corona-Einschränkungen zu

Criteo, ein französisches AdTech-Unternehmen, beobachtet stetig die Corona-Konsum-Trends in Deutschland. Vor allem bei den Outdoor Möbeln haben die Menschen in Deutschland aktuell mehr konsumiert als im Vergleich zum Januar dieses Jahres. So stieg der Verkauf von Outdoor Möbeln um 797 %. Spitzenreiter waren Tische für den Außenbereich, deren Verkauf um 1.064 % zulegte. Doch auch der Verkauf von Outdoor Möbelsets stieg um 618 %. Outdoor Lagerungskisten wurden massenhaft verkauft, hier stieg die Rate um 1.072 %. Zur Ermittlung der Zahlen wurden pro Kategorie die absoluten Verkäufe von jeweils fünf Händlern genutzt und in Vergleich zu den Durchschnittsverkäufen im Januar dieses Jahres gesetzt.

Mittwoch (20.05.), 16:44 Uhr: Bei Ikea gibt’s Einlasstickets

Ikea arbeitet in seinem hoch frequentierten Innenstadt-Haus in Hamburg-Altona seit der Wiedereröffnung am 13. Mai mit Einlasstickets, die man online bucht. Dazu heißt es: „Um die Wartezeit am Eingang zu verkürzen, hast du hier die Möglichkeit, vorab ein Ticket für ein Zeitfenster für deinen Besuch zu buchen. Das geht ganz schnell und unkompliziert: Wähle ein verfügbares Zeitfenster für deinen Einlass, gib an, ob du alleine oder mit einer Begleitperson kommst. Anschließend schicken wir dir dein Einlassticket per Mail zu. Mit diesem Einlassticket kannst du vor Ort die separate ‚Fast Lane‘ nutzen. Der Einlass-Zeitraum beträgt etwa 15 Minuten.“ Die Kunden scheinen regen Gebrauch davon zu machen. Heute Abend gibt es beispielsweise so gut wie keine Einlasstickets mehr, am Freitag sind die Termine zwischen 10 und 11 Uhr schon jetzt ganz ausgebucht, bis 14 Uhr fast ausgebucht.

Mittwoch (20.05.), 15:54 Uhr: Gelungene Hilfsaktion „Hocker for Help" – stilwerk unterstützt

Die Design-Plattform stilwerk unterstützt seit heute die Hamburger Initiative „Hocker for Help" mit temporären Flächen sowohl im Onlineshop als auch vor Ort im stilwerk am Hamburger Fischmarkt. Hier seien die sechs Hocker for Help Modelle ab sofort live erfahrbar − geshoppt wird dann online. Der Gewinn gehe vollständig an die Hamburger Club- und Kulturlandschaft.

Mittwoch (20.05.), 15:26 Uhr: Nachhaltige Probleme für Export-orientierte Staaten

Export-orientierte Staaten erleiden in der Coronavirus-Krise massive Handelseinbrüche. Allein in Deutschland sei der Export im März dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahresniveau um 7,9 Prozent auf 9,3 Mrd. Euro zurückgegangen, vermeldet das Institut für Weltwirtschaft Kiel. Das sei aber vergleichsweise noch relativ glimpflich: Das chinesische Exportvolumen sei gar um 17,2 Prozent, das der USA um 10,9 Prozent gesunken. Eine baldige Erholung sei nicht in Sicht, zeigt die weitergehend Analyse des IfW Kiel.

Mittwoch (20.05.), 14:13 Uhr: Schock produziert Desinfektionsmittel

Bei Schock werden neben hochwertigen Quarzkomposit-Spülen in Regen derzeit Desinfektionsmittel produziert:. „Wir sehen uns in der Verantwortung, Kapazitäten und Know-how für unsere Mitarbeiter, Kunden und die Region zu nutzen“, so Geschäftsführer Ralf Boberg. So sei entstand „VirusSCHOCK“, als das neueste Produkt im Unternehmens-Portfolio entstanden. „Wir haben gesehen, dass es an Desinfektionsmittel mangelt. Die Preise für dieses Produkt sind explodiert. Also haben wir eine eigene Produktion gestartet“, so Boberg. Mit dem Produkt werden nun Arztpraxen, der lokale Krisenstab und weitere Gesundheitsorganisationen zum Selbstkostenpreis versorgt. Alleine dem Krisenstab des Landkreises seien 1.500 Liter Desinfektionsmittel zu einem Marktwert von 22.500 Euro kostenlos zur Verfügung gestellt worden.

Mittwoch (20.05.), 10:45 Uhr: Corona-Soforthilfe ist unpfändbar

Eine Kontenpfändung des Finanzamts, die auch Beträge der Corona-Soforthilfe umfasst, ist rechtswidrig. Das hat das Finanzgericht Münster in einem Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes mit Beschluss vom 13.05.2020 (Az. 1 V 1286/20 AO) entschieden. Der Antragsteller betreibt einen Reparaturservice und erzielt heraus Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Wegen ausbleibender Reparaturaufträge beantragte er deshalb am 27.03.2020 zur Aufrechterhaltung seines Gewerbebetriebs beim Land Nordrhein-Westfalen eine Corona-Soforthilfe i.H.v. 9.000 EUR für Kleinstunternehmer und Soloselbständige, die von der Bezirksregierung bewilligt und auf sein Girokonto überwiesen wurde. Da dieses Konto mit einer im November 2019 vom Finanzamt ausgebrachten Pfändungs- und Einziehungsverfügung wegen Umsatzsteuerschulden aus den Jahren 2017 bis 2019 belastet war, verweigerte die Bank die Auszahlung der Corona-Soforthilfe. Der Antragsteller begehrte deshalb – zurecht – im Rahmen einer einstweiligen Anordnung die einstweilige Einstellung der Pfändung des Girokontos.

Dienstag (19.05.), 15:02 Uhr: Im Corona-Shutdown: Musterküchen-Abverkauf im Online-Modus

Beim Garant-Mitglied Möbel Völkle in Königsbach-Stein wird bald groß umgebaut. Um Platz zu schaffen, mussten vorher mitten im Corona-Shutdown 15 Musterküchen abverkauft werden. Das ist letztendlich dank einer Online-Strategie auch gelungen. Auf Vorschlag und in Zusammenarbeit mit der Garant-Gruppe verzichtete Völkle komplett auf eine klassische Print-Kampagne und nutzte stattdessen nur die digitale Vermarktung. Das Experiment endete mit umfassendem Erfolg. Alle Küchen sind weg. Für Geschäftsführer Rüdiger Völkle und Marketing-Mitarbeiter Raymond Rothardt steht fest: „In Zukunft verlagert sich das Thema Abverkauf nahezu vollständig ins Netz.“ Mit einem Gesamtbudget von gerade einmal 300 Euro habe man trotz Corona-Krise alle 15 Musterküchen abverkauft. Mehr über die Strategie in unserem separaten Artikel.

Dienstag (19.05.), 12:25 Uhr: Verbraucher bevorzugen weiter Onlinekauf

Auch nach dem Ende des Shutdowns im stationären Einzelhandel bleibt der Verbraucher weiter skeptisch und geht immer noch vorwiegend online einkaufen. Dies ist das Ergebnis des neuesten „Corona Consumer Checks“ der Handelsexperten vom IFH Köln. „Die Lust auf Shoppen und Stöbern im Einzelhandel vor Ort ist getrübt“, so das IFH. Mehr Infos und Grafiken im separaten Artikel.

Dienstag (19.05.), 10:03 Uhr: Smeg-Produktion in Italien läuft wieder
„Unsere Mitarbeiter waren über die letzten Wochen ausgesprochen engagiert. Da merkt man einmal mehr: In einem Familienunternehmen halten in schwierigen Zeiten alle zusammen. So konnten wir auf Kurzarbeit verzichten“, erklärt Nedorn. Während die norditalienischen Werke von Smeg in der Krise Ersatzteile weiterproduzierten, musste die Neugeräte-Fertigung eine Pause einlegen. Trotz umsichtigen Lageraufbaus war es für die deutschen Kunden vereinzelt zu Lieferengpässen gekommen. Aber inzwischen ist die Produktion in Italien laut Unternehmensangaben wieder in vollem Gang.

Montag (18.05.), 16:23 Uhr: HDE und vzbv fordern Absenkung der EEG-Umlage und Abschaffung der Stromsteuer

Angesichts der Coronakrise und ihrer wirtschaftlichen Auswirkungen auf private Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Handelsunternehmen setzen sich der Handelsverband Deutschland (HDE) und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gemeinsam für Entlastungen beim Strompreis ein. Deshalb müssten die EEG-Umlage abgesenkt und die Stromsteuer abgeschafft werden. Beide Maßnahmen würden die Kostenbelastung von Einzelhandel und Verbrauchern senken und gleichzeitig die Kaufkraft sowie die Binnenkonjunktur stärken. Eine Reduktion des Strompreises um fünf Cent pro Kilowattstunde könnte den Handel um 1,75 Mrd. Euro und einen privaten Haushalt mit durchschnittlichem Stromverbrauch jährlich um 175 Euro entlasten. Beide Verbände sehen eine Entlastung der Verbraucher beim Strompreis deshalb „als wichtiges positives, psychologisches Signal für die Verbraucher“ an.

Montag (18.05.), 13:21 Uhr: RKI kann hoffnungsvolle Zahlen vermelden

Das Robert-Koch-Institut (RKI) kann aktuell die seit Anfang März besten Zahlen, verbreiten: So habe es seit gestern deutschlandweit lediglich 342 Neuinfektionen gegeben. Die Gesamtzahl der Infizierten liegt jetzt bei 174.935, die der Toten bei 7.935 (+21) und die der Genesenen bei 154.600 (+1.100). Wir sind noch nicht durch – aber es geht aufwärts!

Montag (18.05.), 13:09 Uhr: Kinnarps durch schwedischen Sonderweg" ohne Verzögerung lieferfähig

„Durch den schwedischen Sonderweg ist Kinnarps nach wie vor in der Lage, wie gewohnt zu produzieren und auch nach Deutschland ohne Verzögerung zu liefern. Davon profitiert jetzt verstärkt der Fachhandel“, betont Kinnarps GmbH Geschäftsführer Klaus Schalk. Mit einem Express-Lieferprogramm können Fachhändler in Sachen „Homeoffice“ etwa eine Auswahl von zwei Schreibtischen, einem Rollcontainer und drei Drehstühlen, u.a. den neuen Claro von Drabert, mit einer Lieferzeit von nur drei Wochen ordern. Darüber hinaus stellt Kinnarps dem Handel zwei weitere Aktionen „Wellbeing“ und „Premium“ für die anspruchsvollere Ausstattung im Home Office zur Verfügung, die auch auf längere Sicht Bestand haben werde, da viele Menschen auch künftig verstärkt zu Hause arbeiten würden.

Montag (18.05.), 10:30 Uhr: Beko Spendeninitiative gestartet

Um während der andauernden COVID-19-Krise die Beschäftigten im Gesundheitswesen zu unterstützen, hat Beko, eine der führenden Haushaltsgerätemarken Europas, eine globale Spenden-Initiative gestartet. Beko initiierte das Projekt „Bestes Team der Welt“ als direkte Reaktion auf den Bedarf an Hygiene-, Ernährungs- und Erfrischungsressourcen für medizinisches Personal auf der ganzen Welt. In Deutschland stellt Beko zudem insgesamt 82 Waschmaschinen, Kühlschränke, Gefriergeräte sowie Kühl-/Gefrierkombinationen zur Verfügung, die derzeit über sechs Landesverbände des Deutschen Roten Kreuzes an verschiedene Gesundheitseinrichtungen versendet werden.

Samstag (16.05.), 18:30 Uhr: Kahlschlag bei Karstadt Kaufhof

Bei der angeschlagenen Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof droht ein Filial-Kahlschlag. Nach einem Bericht des Magazins WirtschaftsWoche sollen bis zu 80 der 170 Filialen geschlossen werden. Das Blatt rechnet auch mit einer Massen-Entlassung. Angeblich sollen bis zu 5.000 der 28.000 Jobs wegfallen. Die Zahl der Schließungen könne nur noch reduziert werden, wenn unter anderem Vermieter Zugeständnisse machen. Weder der Konzern noch der Eigentümer Signa Holding wollten sich zu dem Bericht äußern. Die Kette hat nach eigenen Angaben seit Beginn der Corona-Krise rund eine halbe Milliarde Euro Umsatz eingebüßt.

Samstag (16.05.), 18:22 Uhr: Maske verweigert und ausgerastet

In einem hessischen Mömax-Discounter wurde eine Frau handgreiflich, weil sie bei ihrem Möbelhaus-Besuch keine Schutzmaske tragen wollte. Sie verletzte einen Mitarbeiter erheblich im Gesicht und zerschlug außerdem einen Teller auf seinem Kopf. Der Mann musste zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei nahm die Frau fest. Jetzt wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt.

Freitag (15.05.), 13:18 Uhr: Russische Möbelhersteller erwarten Pleitewelle

Mehr als zwei Drittel der Möbelproduzenten in Russland könnten innerhalb von zwei Monaten in Konkurs gehen, berichtet aktuell u.a. die Online-Zeitung ‚russland.capital‘ mit Berufung auf den russischen Verband der Möbel- und Holzbearbeitungsunternehmen (AMDPR). Nahezu 70 % der Unternehmen stünden am Rande des Bankrotts. 69 % der vom AMDPR befragten Möbelhersteller hätten angegeben, dass ihre Finanzreserven für eineinhalb Monate ausreichen würden. Lediglich 23 % der Befragten zeigten sich zuversichtlich, dass sie die Krise überleben würden.

Freitag (15.05.), 12:08 Uhr: Schmidt Gruppe bittet Partner um etwas Geduld 

In einem aktuellen Schreiben an Lieferanten und Partner teilt die französische Schmidt Group mit, dass sie nunmehr in den Fabrikationsstätten wieder die Produktion aufgenommen habe. Die Wiederherstellung werde schrittweise erfolgen und es werde einige Zeit dauern, bis man wieder das Produktivitätsniveau erreicht habe, das man vor der Corona-bedingten Unterbrechung kannte. Man hoffe deshalb auf die Geduld der Partner "in diesem schwierigen Kontext".

Freitag (15.05.), 11:05 Uhr: Bundesrat beschließt Erhöhung des Kurzarbeitergeldes

Der Bundesrat hat die geplante Aufstockung des Kurzarbeitergeldes beschlossen. Gestern hatte der Bundestag für die Corona-Ausnahmeregelungen den Weg freigemacht. Konkret bedeutet das: Ab dem vierten Monat des Bezugs gibt es 70 % (bzw. 77 % für Eltern), ab dem siebten Bezugsmonat 80 % (bzw. 87 %). Diese Regelungen sollen bis spätestens 31. Dezember 2020 gelten.

Donnerstag (14.05.), 15:14 Uhr: VDMA warnt vor steuerlichen Fehlentscheidungen

Mit Blick auf die aktuelle Steuerschätzung, die Mindereinnahmen in dreistelliger Milliardenhöhe prognostizieren, warnt Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann vom Verband der Deutschen Maschinen- und Anlagenbauer: „Das tiefe Loch, das die Corona-Krise in die öffentlichen Kassen gerissen hat, darf nicht zu strategischen Fehlentscheidungen führen. Ein wachstumsfreundliches Steuersystem muss fester Bestandteil des Programms sein, mit dem die Bundesregierung die Wirtschaft aus der Krise führen will, damit auch die Einnahmen des Staates wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad kommen.“

Donnerstag (14.05.), 12:55 Uhr: Schwinn Beschläge GmbH ist „handlungsfähig“

Die in die Bredouille Schwinn Beschläge GmbH hat nach dem Shutdown im April seit dem 4. Mai 2020 die Kunststoffproduktion in Ober-Ramstadt bis zu 60 Prozent wieder hochgefahren. Logistik, Versand und Warenannahme arbeiten voll, heißt es aus dem Unternehmen. Die Produktion in Polen sei in der Zwischenzeit uneingeschränkt weitergelaufen. Wegen geringerer Bestellvolumina polnischer Kunden hätten  Lieferrückstände aufgeholt und Lieferzeiten signifikant verkürzt werden können. Für Geschäftsführer Oliver Hoffmann allesamt gute Voraussetzungen: „Wir sind handlungsfähig, produzieren und liefern, ob aus Europa oder Asien. Der Kunde profitiert vom ‚double sourcing‘.“ Zudem stünden Investoren „in der Warteposition“.

Donnerstag (14.05.), 08:52 Uhr: Pandemieschutzgesetz und Sozialpaket II vor dem Bundestagsplenum

Heute Morgen steht das Bundestagsplenum erneut überwiegend im Zeichen der Corona-Krise: Gleich geht das auf der Tagesordnung stehende sogenannte "Pandemieschutzgesetz" in die Verabschiedung . Dabei handelt es sich etwa um den Ausbau des öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie die Finanzierung der vermehrt geplanten Corona-Tests. Beim "Sozialpaket II" steht insbesondere die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes und eine verlängerte Bezugsdauer für das Arbeitslosengeld im Fokus. Auch zusätzliche Maßnahmen für den Kulturbereich sind auf der Agenda.

Mittwoch (13.05.), 17:16 Uhr: HDE-Handelsumfrage ermittelt deutlich geringere Umsätze nach "Re-Start"

Trotz der Wiedereröffnung aller Geschäfte habe der Handel meist deutlich weniger Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Das zeige eine HDE-Umfrage unter rund 500 Nicht-Lebensmittelhändlern in der vergangenen Woche (KW19). Demnach erwarteten 55 Prozent der befragten Unternehmen für die letzte Woche höchstens die Hälfte des Vorjahresumsatzes.

Mittwoch (13.05.), 16:40 Uhr: Auch W. Schillig produziert Masken

Beim Polsterspezialisten W. Schillig sind ab sofort waschbaren Mund- & Nasenmasken aus 100 % Baumwolle (230 g) zu bestellen. Die mehrfach verwendbaren Masken der Ebersdorf-Frohnlacher sind bei 60° (Weiß) und bei 40° (bunt) waschbar und mit einem eingenähten Nasenbügel versehen, um eine individuelle Anpassung zu ermöglichen. Neben den Masken für Erwachsene in Weiß und Anthrazit werden auch Kindermasken angeboten (100 St.*3,29 € / St. zzgl. MwSt.; ab 400 St.*2,99 € / St. zzgl. MwSt.). masken@schillig.de

Mittwoch (13.05.), 12:53 Uhr: Erleichterung an den Grenzen angekündigt

Kurz vor Mittag hat Innenminister Horst Seehofer angekündigt, dass sich Deutschland mit Frankreich, der Schweiz und Österreich geeinigt habe, die im März beschlossenen Grenzkontrollen bis zum 15. Juni fortzusetzen. Diese könnten aber gestrichen werden, sofern sich die Infektionszahlen weiter so gut entwickelten. Ab Samstag schon werde man allerdings schon nur noch stichprobenweise Kontrollen durchführen und neben den Berufspendlern weitere Ausnahmen zulassen. Für die Grenze nach Dänemark werde eine ähnliche Regelung angestrebt, nach Luxemburg sollen ab 16. Mai die Kontrollen ganz entfallen.

Mittwoch (13.05.), 12:15 Uhr: Alle IKEA-Standorte wieder geöffnet in Deutschland

Seit dem heutigen dem 13. Mai 2020 sind alle deutschen IKEA Einrichtungshäuser wieder geöffnet – auch die Häuser in Hamburg und Bremen. Dies ist möglich geworden, nachdem die beiden Bundesländer als letzte gestern entschieden haben, dass die 800-Quadratmeter-Begrenzung für den Einzelhandel aufgehoben wird.

Dienstag (12.05.), 12:11 Uhr: Bei Galeria Karstadt Kaufhof wird auf weitere Einschnitte vorbereitet

Offenbar werden bei der zur Signa-Gruppe gehörende angeschlagene Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof die Mitarbeiter auf Standortschließungen und einen weiteren Stellenabbau im Zuge des Anfang April eingeleiteten Schutzschirmverfahrens vorbereitet. In einem Brief an die Mitarbeiter habe laut „handelsblatt“ die Unternehmensführung, der gerichtlich bestellte Sachwalter Frank Kebekus und der Generalbevollmächtigte Arndt Geiwitz am Montag klar gemacht, dass es angesichts der Corona-Krise “leider auch zu Standortschließungen und dementsprechend auch zu einem Arbeitsplatzabbau kommen muss". In der Zeit der Schließungen habe der Kaufhaus-Konzern mehr als 500 Mio. Euro Umsatz verloren.

Dienstag (12.05.), 11:44 Uhr: Onlinehandel hat im April aufgeholt

Im April hätten die deutschen Onlinehändler (so auch Möbelhändler mit Onlineshop) den im März verzeichneten Umsatzrückgang deutlich aufholen können – dies zeige eine Sonderauswertung des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) auf Grundlage der übers ganze Jahr erhobenen Verbraucherbefragung „Interaktiver Handel in Deutschland“. Insgesamt habe der E-Commerce mit Waren um 17,9 Prozent über dem Vorjahresmonat gelegen und ein Volumen von 6,82 Mrd. Euro inkl. USt (April 2019: 5,78 Mrd. Euro inkl. USt) erreicht.

Dienstag (12.05.), 10:50 Uhr: Tesla will Produktion in Kalifornien trotz Beschränkung wieder hochfahren

Im Alameda County, in dem sich das Tesla-Werk in Fremont befindet, gelten weiterhin Ausgehbeschränkungen, die eine Ausbreitung des Coronavirus verhindern sollen. Laut „tagesschau.de“ will Tesla-Chef Elon Musk aber ungeachtet dessen das Hauptwerk in Kalifornien umgehend wieder hochfahren. Er werde selbst an der Produktionslinie sein, so Musk auf seienm Twitter-Account: „Wenn jemand festgenommen wird, werde ich darum bitten, dass es nur ich bin." Tesla hatte am Wochenende eine Klage gegen die Corona-Beschränkungen eingereicht - und Musk hatte gedroht, den Firmensitz des Elektroauto-Herstellers von Kalifornien zum Beispiel nach Texas oder Nevada zu verlegen.

Dienstag (12.05.), 10:24 Uhr: Immobilienpreis-Prognose: Verlangsamung oder Stop des Aufwärtstrends

Die Kaufpreise für Wohn- und Gewerbeimmobilien sind bis März auf einen neuen Höchststand geklettert (im ersten Quartal 2020 um satte 6,3 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal 2019) – dies meldet der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vpd) im aktuellen vdp-Immobilienpreisindex. Allerdings geht vdp-Chef Jens Tolckmitt davon aus, dass dieser Trend durch die Corona-Pandemie in den kommenden Monaten „abgewürgt" wird. Nach dessen Einschätzung könnte die Krise die Aufwärtsbewegung bei den Immobilienpreisen im zweiten Quartal deutlich verlangsamen oder sogar komplett stoppen.

Dienstag (12.05.), 10:05 Uhr: Ekornes verlängert Charity-of-Choice-Aktion"

Ekornes, Hersteller von hochwertigen Sitzmöbeln, hat angesichts der COVID-19-Pandemie seinen jährlichen Verkaufsveranstaltungskalender geändert, um – wie es heißt – Einzelhändlern die Möglichkeit zu geben, Gelder für lokale Organisationen zu sammeln und gleichzeitig den Verbrauchern erhebliche Rabatte auf Stressless-Möbel anzubieten. Das Unternehmen führt jedes Jahr eine sogenannte „Chairity of Choice"-Aktion über sein Händlernetz von November bis Januar durch. Dieses Jahr soll dieses Angebot vorgezogen und ab dem 5. Juni durchgeführt werden.

Montag (11.05.), 17:01 Uhr: Öffnung trotz Verbot - der Trick mit den Terminen

Der britische Küchen-Filialist Wren Kitchens hat Verwirrung in der Öffentlichkeit und für großen Ärger bei Wettbewerbern gesorgt. Obwohl auf der Insel nach wie vor alle „nicht essenziellen“ Geschäfte geschlossen bleiben müss(t)en, hatte Wren seine 91 Läden wieder geöffnet. „Only by appointment“, heißt es dazu auf der Homepage, also geöffnet nur für Kunden, die vorher feste Termine mit Wren vereinbart hatten. In einer Erklärung schrieb Wren dazu: „In den letzten Wochen hat Wren Kitchens eng mit verschiedenen Behörden zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass wir unsere Läden in einer Weise wiedereröffnen können, die allen Richtlinien und Gesetzen der Regierung entspricht.“ Der schlaue Trick mit den Terminen scheint gelungen zu sein, wie das britische Fachmagazin KBB Review berichtet.

Montag (11.05.), 12:52 Uhr: Blanc & Fischer/E.G.O.-Gruppe: Pressekonferenz lieber „persönlich“

Die für den 19. Mai 2020 geplante Jahrespressekonferenz der E.G.O.-Gruppe und der Blanc & Fischer-Familienholding soll zunächst aufgrund des Vorrangs des Gesundheitsschutzes auf den Spätsommer verschoben werden.  Man habe auch überlegt, ob man – dem allgemeinen Trend folgend – statt zu einer Veranstaltung vor Ort zu einer Online-Pressekonferenz einladen sollte. Nach intensiver Diskussion habe man jedoch diese Option verworfen, weil dem Unternehmen „der persönliche Kontakt“ sehr wichtig sei „und wir die Pressekonferenz daher lieber verschieben, als auf ein Treffen im „real life“ zu verzichten“.

Montag (11.05.), 12:52 Uhr: Corona-Pandemie im Maschinenbau flächendeckend zu spüren

Neun von zehn Maschinenbau-Betriebe sehen sich als Betroffene der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie, lautet das Ergebnis der vierten VDMA Blitzumfrage unter seinen Mitgliedsfirmen. „Zunehmende Sorgen bereitet den Maschinenbaufirmen dabei die Nachfrageseite“, so VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. „Bereits Mitte April hatten gut drei Viertel der Befragten merkliche oder gravierende Auftragseinbußen beziehungsweise Stornierungen verbucht, Anfang Mai kletterte dieser Wert nochmals auf 85 Prozent nach oben“, erläutert er. Die Umsatzerwartungen im Maschinenbau hätten sich in den vergangenen sechs Wochen kaum verändert. Weiterhin erwarten knapp zwei Drittel der Unternehmen einen Umsatzrückgang von 10 bis 30 Prozent für das Jahr 2020.

Montag (11.05.), 10:25 Uhr: Surteco Group – HV im Juni verschoben

Vom Aufsichtsrat ist zudem beschlossen worden, die ordentliche Hauptversammlung des Jahres 2020 – ursprünglich geplant am 25. Juni 2020 – „auf einen späteren, noch zu bestimmenden Termin zu verschieben, sofern die rechtliche Grundlage für eine Europäische Aktiengesellschaft (SE) bis Ende Mai gegeben ist“. Andernfalls wolle die Hauptversammlung mit verkürzter Einberufungsfrist gemäß Covid-19 Gesetz zum 25. Juni 2020 als virtuelle Hauptversammlung einberufen.

Sonntag (10.05.), 11:00 Uhr: Keine Betriebsrenten von Karstadt Kaufhof

Als direkte Folge der Corona-Krise hatte die Karstadt Kaufhof GmbH im April Rettung in einem Schutzschirm-Verfahren gesucht. Das hat für die Kaufhof-Senioren nun Konsequenzen, wie Bild berichtet: In einem Brief hatte das Unternehmen die Senioren informiert, dass die Betriebsrenten nicht mehr gezahlt werden. Es sei wegen des Schutzschirm-Verfahrens mit einer mehrmonatigen Zahlungsunterbrechung zu rechnen. Erst wenn das Insolvenz-Verfahren offiziell eröffnet werde, übernehme ein Pensions-Sicherungsverein die Renten-Verpflichtungen, so ein Arbeitsrechts-Experte zu Bild.

Sonntag (10.05.), 10:47 Uhr: Sommerlad hat’s durchgezogen

Begros-Mitglied Sommerlad hatte nach dem positiven Gerichtsurteil bereits am Dienstag alle Filialen wieder geöffnet, obwohl das Urteil eigentlich nur für das Stammhaus in Gießen und das Küchenstudio in Petersberg galt. Für die zuständigen Ordnungsämter in Gießen, Wetzlar und Marburg war das anscheinend aber kein Problem, wie sie dem hessischen Rundfunk (hr) erklärten. Obwohl sie Kenntnis davon hatten, seien sie nicht tätig geworden, so die Recherchen der Hessenschau. Eine Sprecherin des Lahn-Dill-Kreises und ein Sprecher der Stadt Wetzlar hätten dies auf Anfrage bestätigt. Dem Handelsverband Wohnen gefiel das nicht. „Das Nichtstun der Behörden führt zu einer Wettbewerbs-Verzerrung", sagte Hauptgeschäftsführer Thomas Grothkopp dem hr. Seit gestern dürfen alle hessischen Möbelhäuser auf voller Fläche wieder öffnen. Sommerlad hatte beim Verwaltungsgericht Gießen gegen die 800-Quadratmeter Regel geklagt und gewonnen.

Samstag (09.05.), 18:26 Uhr: Gute erste Woche in Österreich

Der österreichische Möbel- und Elektrohandel ist mit der Frequenz und dem Geschäft in der ersten Woche nach der Wiedereröffnung durchweg zufrieden, wie in den Zeitungen nachzulesen ist. XXXLutz-Sprecher Thomas Saliger sagte beispielsweise der Kleine Zeitung: „Die erste Woche war extrem stark, extrem gut. Man sieht, es gibt einen Nachholbedarf und Möbelhäuser sind nicht nur 'nice to have'.“ Vor allem Gartenmöbel seien gut gelaufen. Saliger. „Man hat offensichtlich auch auf die Auswahl der Möbelhäuser gewartet, nicht alles im Bauhaus gekauft.“ Auch die Disziplin bezüglich der Corona-Vorgaben (Masken, Abstand, Geduld) sei gut gewesen.

Samstag (09.05.), 18:15 Uhr: Pfister hat Masken und Rabatte

Vor der Wiedereröffnung am kommenden Montag hat die XXXLutz-Tochter Möbel Pfister eine Million Einwegmasken gekauft, die den Kunden – auf Wunsch – beim Eingang gratis abgegeben werden. Um den Besuch anzukurbeln, gibt es für die ersten zwei Wochen Rabatte: 15 Prozent Sonderrabatt auf das gesamte Sortiment, bei Gartenmöbeln sind es 20 bis 50 Prozent. Interessant ist die Feststellung von Neu-CEO Paul Holaschke (40), dass Pfister trotz des Lockdowns im April 2020 gleich viele Gartenmöbel verkauft habe soll wie im April 2019, wie er der Aargauer Zeitung sagte. „Im Online-Handel wurden unsere Erwartungen ganz generell übertroffen“, so Holaschke.

Freitag (08.05.), 12:20 Uhr: GfK-Prognose: Deutsche Verbraucher werden weniger ausgeben

Laut einer aktuellen GfK-Studie zur Konsumentenstimmung in der COVID-19 Epidemie glauben rund ein Drittel der Befragten in Deutschland, dass sich ihre finanzielle Situation in den nächsten zwölf Monaten verschlechtern werde. Dies werde auch Einfluss auf ihr zukünftiges Konsumverhalten haben, so die GfK-Experten. Laut einer Befragung zwischen dem 24. bis 26. April gab rund ein Drittel an, in Zukunft weniger Geld für den Kauf langlebiger Produkte, wie z.B. Möbel, Autos oder Fernseher ausgeben zu wollen. 26 % der Befragten verzichten beispielsweise auf den geplanten Urlaub, 8 % auf den Kauf von Möbeln und 7 % wollen den Kauf von Kleidung, Autos und Luxusgütern wie Uhren und Schmuck verschieben. 

Freitag (08.05.), 10:34 Uhr: Pandemie fördert bargeldloses Bezahlen

Das geht aus einer aktuellen im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken durchgeführten Kantar-Umfrage hervor. Demnach haben 26 % der Befragten seit Beginn des Coronavirus-Ausbruchs bewusst auf die Barzahlung in Geschäften verzichtet, weitere 35 % haben schon zuvor meist mit Karte gezahlt. Indes halten vier von zehn Befragten (37 %) daran fest, im Supermarkt oder in anderen Geschäften bar zu zahlen.

Donnerstag (07.05.), 16:58 Uhr: Recticel-Betriebsgelände zentrale Diagnose-Stelle für Covid-19-Patienten

Das Betriebsgelände der Firma Recticel Schlafcomfort in der Augsfelder Straße in Haßfurt habe sich im Laufe der Corona-Krise in eine zentrale Diagnose-Stelle für Covid-19-Patienten im Landkreis Haßberge verwandelt, so berichtet die „Mainpost“. Laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes befände sich dort mittlerweile nicht nur die „Drive-In-Teststrecke“ für die niedergelassenen Hausärzte und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB). Auch das Gesundheitsamt nehme dort an einer eigenen Teststation Rachenabstriche bei Kontaktpersonen der „Kategorie 1“ (also Menschen, die engen Kontakt zu einem Infizierten hatten) und bei Bedarf bei bestätigten Corona-Patienten ab.

Donnerstag (07.05.), 16:42 Uhr: Sonderweg „Messe" in NRW

Im Rahmen des gestern vorgestellten „Nordrhein-Westfalen-Plan“ findet sich auch ein Passus, der Messen in NRW generell unter Einschränkungen wieder erlaubt: „Mit Zieldatum ab 30. Mai 2020 sollen Fachmessen und Fachkongresse mit Schutzkonzepten und unter Beschränkung der Besucher- und Teilnehmerzahlen wieder stattfinden können“, so die Verlautbarung.

Donnerstag (07.05.), 12:03 Uhr: Ifo-Produktionsindex extrem abgesunken

Die deutschen Industrieunternehmen erwarten offenbar einen nie dagewesenen Einbruch ihrer Produktion. Der auf einer Umfrage unter Unternehmen basierende Index des Münchner Wirtschaftsforschungsinstituts ifo ist im April auf den tiefsten Punkt der Wiedervereinigung - von minus 21,4 Punkten im März auf minus 51,4 Punkte im April abgesackt. Der Rückgang mit minus 30,0 Punkten sei noch einmal stärker ausgefallen als im März mit minus 22,7 Punkten, teilte das Ifo-Institut heute erläuternd mit.

Donnerstag (07.05.), 11:41 Uhr: Schlechte Elux-Quartalsbilanz „dank“ Corona

Heute musste Electrolux Präsident und CEO Jonas Samuelson Corona-bedingt erwartungsgemäß wenig schöne Q1 2020-Zahlen präsentieren: Der Nettoumsatz ging auf 26.578 Mio. SEK (gut 2,50 Mrd. Euro) zurück (Vj.: 27.408 Mio. SEK, was rund 2,58 Mrd. Euro entspricht). Dazu Samuelson:„Im ersten Quartal 2020 ging der Umsatz um 5% zurück, und das Betriebsergebnis belief sich auf 122 Mio. SEK (umgerechnet rund 11,5 Mio. Euro) – was einer Marge von 0,5% (-0,2) entspricht. Wie bereits früher mitgeteilt, erwarten wir im Jahr 2020 erhebliche finanzielle Auswirkungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Situation.

Mittwoch (06.05.), 15:38 Uhr: Deutschland macht sich locker

Die Deutsche Presse-Agentur will aus Teilnehmerkreisen der heutigen Corona-Runde erfahren haben, dass sich künftig auch Angehörige von zwei Haushalten treffen dürfen. Auch der Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport soll unter freiem Himmel wieder erlaubt werden. Die Fußball-Bundesliga darf die unterbrochene Saison angeblich ab der zweiten Mai-Hälfte mit Geisterspielen fortsetzen. Den genauen Termin sollen die Ligen selbst bestimme. Über weitere Lockerungen, wie z.B. für die immer noch geschlossene Gastronomie und den Tourismus, sollen die Länder selbst entscheiden. Weimar ist die erste deutsche Stadt, in der heute bereits Außen-Gastronomie geöffnet hatte – mit großzügigen Tischabständen.

Mittwoch (06.05.), 14:20 Uhr: ALLE Geschäfte auf!

Es kam wie geplant: Ab sofort dürfen ALLE Geschäfte in Deutschland wieder öffnen, natürlich unter Auflagen für Hygiene und Kundenfrequenz. Die bisherige Öffnungs-Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern ist damit aufgehoben.

Mittwoch (06.05.), 12:59 Uhr: Lockerungen werden Ländersache

Der Regel-Flickenteppich im Rahmen der Corona-Krise kann künftig noch viel größer werden. Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich heute Mittag darauf geeinigt, dass die Länder die volle Verantwortung für die Lockerungen übernehmen und nur für eins geradestehen müssen: Die Zahl der Neuinfektionen darf in den Landkreisen oder kreisfreien Städten innerhalb der letzten sieben Tage nicht über 50 pro 100.000 Einwohner steigen. Sollte dies der Fall sein, muss regional wieder ein „konsequentes Beschränkungs-Konzept“ umgesetzt werden. „Ab einer gewissen Relevanz muss auf eine regionale Dynamik mit hohen Neuinfektions-Zahlen und schnellem Anstieg der Infektionsrate sofort vor Ort mit Beschränkungen reagiert werden“, heißt es in der Vorlage, die jetzt verabschiedet wurde.

Mittwoch (06.05.), 12:10 Uhr: Quadratmeter-Begrenzung wird heute fallen

Im Moment läuft die Telefon-Schaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Länder-Ministerpräsidenten noch. Verschiedenen großen Zeitungen lag jedoch schon heute Morgen das sechsseitige Papier für die Beschlussfassung vor. Darin heißt es im TOP 2 unter Punkt 9:
„Alle Geschäfte können unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen wieder öffnen. Dabei ist wichtig, dass eine maximale Personenzahl (Kunden und Personal) bezogen auf die Verkaufsfläche vorgegeben wird, die einerseits der Reduzierung der Ansteckungsgefahr in den Geschäften durch Sicherstellung von Abständen dient, aber auch darauf abzielt, den Publikumsverkehr im öffentlichen Raum ... insgesamt zu begrenzen.“
Es ist als zu erwarten, dass alle Geschäfte in Deutschland wieder ohne Quadratmeter-Begrenzung öffnen können.

Mittwoch (06.05.), 10:57 Uhr: Ikea reagiert nach „Chaos-Wochenende“ – mehr Personal

Nach den teils chaotischen Zuständen vor diversen Ikea-Filialen in NRW am vergangenen Wochenende reagiert der schwedische Möbelfilialist nun: Man wolle in den Wartebereichen mehr Personal einsetzen, um die Schutzmaßnahmen einzuhalten und weitere Hinweise zu den geltenden Abstandsregeln verbreiten, so eine Unternehmens-Sprecherin auf Anfrage der dpa. Zuvor hatte die Stadt Köln die Situation am Samstag scharf kritisiert. Wie die „WZ“ berichtet, sollen insbesondere am Standort in Köln-Godorf, von dem am Wochenende Bilder mit übervollem Parkplatz in den sozialen Netzwerken kursierten, die Warte-Reihen „noch großzügiger gestaltet“ und um zusätzliche Bodenmarkierungen ergänzt werden. Außerdem sollen Einweiser die Kunden schon beim Ankommen auf den nötigen Abstand hinweisen.

Mittwoch (06.05.), 10:33 Uhr: Gießen wehrt sich nicht weiter

Gestern hatte das Gießener Verwaltungsgericht entschieden, dass Begros-Mitglied Sommerlad wieder auf voller Fläche öffnen kann. Jetzt hat der Landkreis Gießen vernünftiger Weise entschieden, keine Beschwerde mehr einzulegen, womit das Urteil rechtskräftig wäre. Landrätin Anita Schneider: „Mit Blick auf zu erwartende weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen, die am Mittwoch zwischen Bund und Ländern erörtert werden sollen, werden wir vorerst auf diesen Schritt verzichten.“ Jetzt muss Sommerlad auf Forderung des Gesundheitsamts nur noch beim Hygienekonzept etwas nachbessern, dann kann’s losgehen. Es geht um die Zahl der Mitarbeiter in den Pausenräumen, um die Zahl der Kunden pro Abteilung und um „Reinigungs- und Desinfektionspläne“.

Mittwoch (06.05.), 09:55 Uhr: Wahrscheinlich weitere Lockerungen mit Regulativ Neuinfektions-Obergrenze

Offenbar will der Bund die Verantwortung für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen weitestgehend den Ländern überlassen. Seitens der Bundesregierung werde aber auf einer Obergrenze von Neuinfektionen bestanden, ab der wieder härtere Beschränkungen gelten müssen. Dies ist nach übereinstimmenden Meldungen mehrerer Nachrichtenagenturen wie dpa, Reuters aus der Beschlussvorlage, die heute bei der Bund-Länder-Schalte beraten werde, "durchgesickert". 

Dienstag (05.05.), 17:22 Uhr: spoga+gafa 2020-Planungen laufen

„Wir planen die größte Garten- Lifestylemesse der Welt weiter mit Hochdruck und trotz der angespannten Lage, können wir einen ausgezeichneten Anmeldestand auf Vorjahresniveau zum jetzigen Zeitpunkt verzeichnen. Die Gartenbranche bereitet sich damit auf die Zeit nach der Corona-Krise und die Wiederaufnahme der Geschäfte vor.Unser erklärtes Ziel ist es, die internationale Branche bestmöglich bei ihrer Rückkehr zur neuen Normalität zu unterstützen und ihr dabei die sichersten und verlässlichsten Möglichkeiten hier auf unserem Messegelände in Köln zu schaffen. Stand heute können wir somit sagen, dass die spoga+gafa vom 6. bis 8. September in Köln stattfindet", so das spoga+gafa-Team, Geschäftsbereichsleiterin Catja Caspary und Director Stefan Lohrberg.

Dienstag (05.05.), 14:53 Uhr: EK/servicegroup – Masken für soziale Einrichtungen

Die EK/servicegroup, die in ihrer Kernfunktion als Handelsverbund über weltweite Kontakte zur Industrie verfügt, importierte jetzt aus China neben einer großen Stückzahl für die Kunden ihrer Einzelhändler auch 10.000 medizinische Mund-Nase-Schutzmasken für soziale Einrichtungen am Stammsitz Bielefeld.

Dienstag (05.05.), 14:45 Uhr: Küchenring-JHV final abgesagt – Leipzig erst 2022

Auch Der Küchenring hat nun seine Jahreshauptversammlung, die vom 16./17.05.2020 in Leipzig stattfinden sollte, abgesagt. Die Verbandsgeschäftsführer Jürgen Feldmann und Joachim Bringewald geben die Info: „Final möchten wir Ihnen heute mitteilen, dass die diesjährige Jahreshauptversammlung nicht stattfinden wird. Das Land Sachsen hat in §3, Abs. 1 der Sächsischen Corona‐Schutz‐Verordnung – SächsCoronaSchVO Bußgelder bei Verstoßes gegen das Verbot der Teilnahme an nicht zulässigen Veranstaltungen, Versammlungen und Ansammlungen bis zum 20.05.2020 festgelegt. (https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche‐bekanntmachungen.html ) Auf Grund der Möglichkeiten und der Attraktivität des Standortes möchten wir die Jahreshauptversammlung 2022 in Leipzig stattfinden lassen, haben aber noch keine endgültige Vereinbarung."

Dienstag (05.05.), 12:38 Uhr: Mal was für die Fußball-Fans der Branche

Die Nachrichtenagentur Reuters hat gemeldet, dass der Corona-Gipfel der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Merkel morgen auch den Neustart der Fußball-Bundesliga beschließen will. Angeblich sollen ab 15. Mai wieder Spiele stattfinden, allerdings als sogenannte Geisterspiele ohne Zuschauer. Bereits vorher hatte Merkel für morgen „sehr klare Entscheidungen“ für den Sport in der Corona-Krise angekündigt.

Dienstag (05.05.), 12:38 Uhr: Sommerlad darf sofort öffnen

Begros-Mitglied Sommerlad hat sich durchgesetzt. Ab heute darf das Unternehmen sein Gießener Möbelhaus wieder auf voller Fläche öffnen. Das Gießener Verwaltungsgericht gab der Klage von Frank Sommerlad statt. Begründung des Gerichts: Die Beschränkung der Verkaufsfläche behindere die Firmenbetreiber in ihrer Berufsausübungs-Freiheit. „Eingriffe in das Grundrecht der Berufsfreiheit sind nur auf der Grundlage einer verhältnismäßigen gesetzlichen Regelung zulässig. Die Verhältnismäßigkeit ist aber bei der Untersagung des Betriebes, soweit seine Verkaufsfläche 800 Quadratmeter überschreitet, nicht mehr gewahrt.“ Die Regelung verletze zudem das Gleichheitsgebot des Artikels 3 des Grundgesetzes, in dem sie die Möbelstadt anders behandele als andere Betriebe, die in ähnlicher Lage und Situation von der Beschränkung ihrer Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter freigestellt seien. Dafür gebe es keine sachlichen Gründe.

Dienstag (05.05.), 12:27 Uhr: Bayern kippt die 800 qm

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat soeben in einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass auch in Bayern die 800-Quadratmeter-Regel ab 11. Mai gestrichen wird. Außerdem kündigte er an, dass schon ab morgen statt des bisherigen Ausgangs-Beschränkung eine Kontakt-Beschränkung gelte. 1,5 Meter Abstand und das Distanzgebot sowie die eine Kontaktperson bleiben zwar, so Söder, aber man dürfe jetzt wieder Verwandte besuchen.

Dienstag (05.05.), 11:36 Uhr: Bei Corona-Hilfen können Kosten für KV- und RV in Thüringen auch nachträglich geltend gemacht werden

Nach wie vor unbefriedigend ist die Lage für diejenigen Solo-Selbstständigen, die keine nennenswerten Betriebskosten geltend machen können und damit kaum etwas aus den Soforthilfeprogrammen von Bund und Land erhalten. Die Regelung ist in den einzelnen Bundesländern dazu unterschiedlich. Etwa in Thüringen werden auch die Kosten für Krankenversicherung und Altersvorsorge zu den Betriebskosten gezählt werden. Dies hatte das Wirtschaftsministerium in einer Pressemitteilung verkündet. Die Thüringer Aufbaubank (TAB) war zunächst wenig gewillt, diese Kosten auch denjenigen Antragstellern zuzugestehen, deren Antrag noch nicht entschieden wurde. Zur Begründung hieß es, dass die Änderung Ergebnis der Nachverhandlungen der Förderbedingungen durch das Thüringer Wirtschaftsministerium gewesen sei. Insofern habe dieses Kriterium nicht seit Beginn bestanden. – Nunmehr sollen – so berichtet der djv-thüringen – die Kosten für Kranken- und Rentenversicherung aber auch nachträglich geltend gemacht werden können.

Dienstag (05.05.), 11:28 Uhr: Kippt 800-Quadratmeter-Regel ganz?

Die Bundesländer wollen morgen auf dem Corona-Gipfel der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Merkel die 800-Quadratmeter-Regelung für Geschäfte angeblich bundesweit kippen. Das berichtete die Nachrichten-Agentur Reuters unter Berufung auf Verhandlungskreise. In acht Bundesländern gilt die Regel schon nicht mehr. Das neunte Bundesland Niedersachsen hatte gestern angekündigt, die Regel zum 11. Mai aufzuheben.

Dienstag (04.05.), 11:15 Uhr: HWB fordert weitere Lockerungen für den Möbelhandel

Der Handelsverband Wohnen und Büro (HWB) macht sich weiter für Shut-Down-Lockerungen stark. Festzuhalten sei, dass in den Bundesländern wie u.a. Baden-Württemberg, Saarland, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz sämtliche Geschäfte, unabhängig von ihrem Sortiment und der Größe der Verkaufsfläche, unter Einhaltung der Hygieneauflagen öffnen dürften. „Aktuelle Erfahrungswerte zeigen, dass sämtliche Schutzmaßnahmen für Personal und Kunden im Sinne des Infektionsschutzgesetzes vom Handel in den eigenen Geschäften vorbildlich umgesetzt und gewährleistet werden“, so HWB-Geschäftsführer Christian Haeser.

Montag (04.05.), 18:39 Uhr: Auch Niedersachsen kippt die 800-Quadratmeter-Regel

Heute Nachmittag berichtetet wir über die Lockerung für die niedersächsische Gastronomie. Jetzt kündigte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann an, dass auch die Begrenzung der Verkaufsflächen auf 800 Quadratmeter nach bisherigen Planungen Mitte Mai entfallen soll. „Ich freue mich, dass dann auch größere Geschäfte einschließlich der Möbelhäuser wieder vollständig öffnen können“, so Althusmann in einer Mitteilung.

Montag (04.05.), 16:50 Uhr: Erholung der Wirtschaft in China schneller als erwartet

In China werde trotz Covid-19 ein positives Wirtschaftswachstum von 1 Prozent erwartet. Dies vermeldet Laura Liu, MarCom Manager der von der Messe Duesseldorf (Shanghai) Co., Ltd. betriebenen „C-star Messe Düsseldorf China“, die von 02. bis 04. September 2020 im Shanghai New International Expo Centre stattfinden soll. Chinas Einzelhandel gewinne bereits wieder an Vitalität. Laut einer aktuellen Umfrage des chinesischen Handelsverbandes für allgemeine Waren (CCAGM) hätten bis zum 13. April 96 Prozent der befragten Unternehmen ihre normale Arbeit wieder aufgenommen, und 46 Prozent von ihnen haben 60-70 Prozent ihrer normalen Verkäufe wieder erreicht. Mehrere chinesische Städte starteten bereits Anfang März Gutschein-Kampagnen, um die Kauflust zu steigern und so den Konsum anzukurbeln.

Montag (04.05.), 16:46 Uhr: In Frankreich geht’s ab 11. Mai los

In Frankreich dürfen alle Geschäfte ab 11. Mai wieder öffnen, unabhängig von der Größe. Also auch der Möbelhandel. Es gibt eine Ausnahme: Bei Einkaufs-Zentren mit mehr als 40.000 Quadratmetern Verkaufsfläche werden die Behörden individuell prüfen und entscheiden. Es geht dabei aber nicht etwa um die maximale Zahl der Kunden auf der Verkaufsfläche. Vielmehr versucht man zu verhindern, dass die Menschen allzu weit zu diesen großen Zentren fahren. In Frankreich sind Privatfahrten von mehr als 100 km Entfernung vom Wohnort verboten.

Montag (04.05.), 15:54 Uhr: XXXLutz hat auch alle deutschen Häuser auf

Gemäß den Vorgaben der jeweiligen Landesregierung hat die XXXLutz-Gruppe sukzessive ihre deutschen Möbelhäuser wiedereröffnet. Jetzt konnte man Komplett-Vollzug melden: Alle deutschen Häuser an den 48 Standorten sind wieder auf. Deutschland-Chef Alois Kobler: „Auch wenn wir von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Vorgaben zu berücksichtigen haben, gibt es von uns eine gute und vor allem verlässliche Nachricht: Wir sind in allen unseren Möbelhäusern in ganz Deutschland wieder persönlich für unsere Kunden da.“ Gleichzeitig laufe die Lieferung und die Montage von Küchen und Möbeln bundesweit wieder an. Die Restaurants bleiben zu. In Österreich hatten alle Häuser gleichzeitig am 2. Mai wieder geöffnet.

Montag (04.05.), 15:08 Uhr: Ikea will Sicherheitskonzept prüfen

Nachdem es am letzten Wochenende bei mehreren Ikea-Märkten in NRW zu einem großen Menschenandrang gekommen war (wir berichteten), will Ikea sein Sicherheitskonzept überprüfen. Eine Sprecherin sagte der Rheinischen Post: „Obwohl weniger Kunden als an einem normalen Samstag in unsere Einrichtungshäuser gekommen waren, hatten wir tatsächlich zeitweise Warteschlangen vor einigen unseren Häusern in NRW. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass wir strenge Zugangs-Beschränkungen haben und umsetzen. Wir werden selbstverständlich analysieren, wie sich die Situation vor den einzelnen Einrichtungshäusern dargestellt hat und prüfen, ob wir Anpassungen am Sicherheitskonzept für die Situation außerhalb der Häuser vornehmen können.“
In Köln-Godorf standen z.B. lange Menschen-Schlangen dicht an dicht vor dem Ikea-Haus, der Fahrzeug-Rückstau bei Ikea in Düsseldorf-Reisholz reichte zeitweise bis auf die A46. In Dresden, wo heute erster Öffnungstag ist, standen die Menschen schon weit vor der Öffnung in langen Schlangen, die bis ins Parkhaus reichten.

Montag (04.05.), 14:43 Uhr: Rekord bei Gewinnwarnungen

Die Corona-Krise hat im ersten Quartal bei deutschen börsennotierten Unternehmen zu 77 Gewinnwarnungen geführt. Das ist ein Rekordwert in einem Quartal und mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Viele Firmen mussten ihre Jahresprognose zurückziehen und wagten darüber hinaus auch keine neue Vorhersage für das Gesamtjahr. Das zeigen aktuelle Zahlen der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungs-Gesellschaft EY.

Montag (04.05.), 14:42 Uhr: Niedersachsen will Gastronomie öffnen

In Niedersachsen sollen Gastronomen ab dem kommenden Montag (11.05.) wieder öffnen können. Maximal die Hälfte der Plätze dürften vorerst besetzt werden, so Landeswirtschaftsminister Bernd Althusmann heute. Zudem soll eine Reservierungspflicht gelten. Für Niedersachsens Möbelhäuser scheint dagegen alles wie bisher zu bleiben: Öffnen ja, aber nur auf maximal 800 Quadratmetern Verkaufsfläche.

Montag (04.05.), 12:17 Uhr: „Weltweit führendes Testverfahren“ für Corona angekündigt

Heute haben der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Gesundheitsminister Jens Spahn eine Offensive für einen neuen Corona-Antikörper-Test vorgestellt. Angeboten werde er in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Pharmaunternehmen Roche, entwickelt worden sei er im bayerischen Penzberg. Laut Spahn sollen für den Mai bereits 3 Mio. Tests zur Verfügung gestellt werden, für die Folgemonate jeweils 5 Mio. Es sei ein spezifischer Test für Sars-Cov2. Zugleich hat Ministerpräsident Söder angekündigt in Bayern die Medizinforschung als zentralen Bereich mit den Schwerpunkten Infektions-und Pandemiebekämpfung zu forcieren. Dazu solle in Bayern eines der größten biotechnischen Forschungszentren in Deutschland in Partnerschaft mit dem weltweit agierenden Unternehmen Roche entstehen. Die Bundesrepublik Deutschland werde dafür 400 Mio. Euro investieren und auch das Land Bayern werde 40 Mio. Euro zur Verfügung stellen.

Montag (04.05.), 11:42 Uhr: Euroaudio mit kostenlosen Corona-Sicherheitsansagen für Gewerbetreibende

Die Euroaudio GmbH, Instore-Radio-Anbieter aus Berlin bietet ab sofort für alle Gewerbebetriebe mit Publikumsverkehr einen kostenlosen Ansage-Service. an Unter www.corona-ansage.de könnten interessierte Geschäfte - so die Info –, je nach Branche, bereits jetzt aus mehreren professionell produzierten Ansagen auswählen. Diese könnten über vorhandene oder extra aufgestellte Lautsprecher abgespielt werden. Wahlweise sei es möglich, einen Zeitintervall zur Wiederholung einzustellen oder die Ansage nur bei Bedarf auf Knopfdruck einzusetzen. Sollte eine passende Ansage fehlen bestehe die Möglichkeit, eigene Textvorschläge einzureichen. Die daraus erstellten Spots würden innerhalb weniger Tage verfügbar sein. Laut Unternehmen ist der Service ist „dauerhaft kostenlos“.

Montag (04.05.), 11:23 Uhr: Ihr seid mit Abstand die besten Kunden!

Begros-Filialist Porta Möbel bringt sein Sicherheits-Konzept auf eine sehr sympathische, teils spielerische Art rüber. Mit Piktogrammen und flotten Sprüchen werden die Themen Abstand und Hygiene sehr eingängig dargestellt. Es geht um „richtig“ und „falsch“, um „Maske auf und rein ins Haus“, Beratung auf Distanz („lauter sprechen ist erlaubt“), Desinfektion, richtiges Verhalten an den Kassen („Angst vor Schlangen? Abstand halten“) und um „Sperrgebiete“ wie die sonst beliebte Kaffeebar. Mehr unter https://porta.de/sicherheitskonzept

Montag (04.05.), 10:00 Uhr: Wirtschaftsverbände fordern weitere Lockerungen

Vor dem neuerlichen Bund-Länder-Treffen fordern Wirtschaftsverbände wie etwa der Deutsche Industrie- und Handelskammertag weitere Lockerungen der Einschränkungen. Nach bald zwei Monaten Shutdown müsse wirtschaftliche Tätigkeit wieder die Regel werden – und nicht Stillstand, so Eric Schweitzer, Präsident des DIHK. Mittlerweile haben bereits über die Häfte aller Bundesländer etwa die 800 qm-Regelung "gekippt". Das Beispiel des Stadtstadten Singapur zeigt aber auch, dass eine zweite Welle den Weg zur Normalität auch wieder zurückwerfen können.

Sonntag (03.05.), 17:50 Uhr: In SH ist die Größenlimitierung im Einzelhandel gestrichen worden

Aktuell hat das Oberverwaltungsgericht in Schleswig Holstein zwar die 800 Quadratmeter-Grenze bestätigt – nun gibt es aber eine Entscheidung auf der politischen Ebene: Wie soeben bekannt wurde, dürfen ab nächsten Samstag in SH die Geschäfte wieder unabhängig von der Größe ihrer Verkaufsfläche öffnen.

Sonntag (03.05.), 13:31 Uhr: Sachsen denkt an weitere Lockerungen

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig will anscheinend nicht nur den Möbelhäusern etwas Gutes tun, sondern auch der Gastronomie. In einem dpa-Interview deutete er heute eine Öffnung der Außenbereiche unter strengen Auflagen für den 15. Mai an – sofern die Entwicklung der Infektionszahlen dies zulasse. „Man könnte testen, ob die Sicherheits-Vorkehrungen funktionieren, bevor sich alles am Pfingst-Wochenende ballt.“ Zu Pfingsten könne es dann eventuell weitere Lockerungen geben, z.B. für die Innenbereiche der Gastronomie. In Sachsen dürfen alle Möbelhäuser ab morgen auf ganzer Fläche öffnen.

Sonntag (03.05.), 11:58 Uhr: Porta startet wieder durch

„Endlich sind wir wieder für Euch da!“ heißt es aktuell auf der Webseite des Begros-Filialisten Porta Möbel. „Endlich wieder Glücksgefühle! Viele unserer Einrichtungshäuser haben bereits für euch geöffnet!“ Das sind Stand heute auf der vollen Fläche Aachen, Barkhausen, Bielefeld, Bornheim, Frechen, Gütersloh, Köln Porz-Lind und die Küchenwelt in Essen. Ab morgen (04.05.) sind auch Neuwied, Görlitz, Leipzig plus Küchenwelt, Wiedemar, Zwickau, Jena, Dessau, Halberstadt, Magdeburg und Stendal komplett geöffnet. Auf 800 Quadratmetern offen haben Braunschweig, Hannover-Altwarmbüchen, Hannover-Laatzen, Bad Vilbel und Wallenhorst.

Sonntag (03.05.), 11:52 Uhr: kika-Leiner will marschieren

Seit gestern sind auch die 42 Möbelhäuser der kika-Leiner-Gruppe wieder geöffnet. Zur Zeitung „Standard“ sagte Geschäftsführer Reinhold Gütebier, das Unternehmen werde weder Standorte schließen noch von Investitionen abrücken. Als Möbelhändler erhoffe er sich Startvorteile, da die Bedeutung von Haus und Heim in turbulenten Zeiten steige. „Alle beginnen wieder bei null, alle haben die gleichen Chancen.“ Er habe alle 3.500 Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurückgeholt, auch diejenigen, die in Supermärkten ausgeholfen hatten. „Meine Mannschaft ist in der Krise zusammengerückt.“

Sonntag (03.05.), 11:27 Uhr: Ikea erlebte gestern Riesen-Ansturm

In Nordrhein-Westfalen sind die elf Ikea-Einrichtungshäuser seit 22. April wieder geöffnet. Trotzdem erlebten einige Häuser am gestrigen Samstag einen ungewöhnlich großen Ansturm. In Dortmund stauten sich die Autos kilometerlang bis auf die Autobahn, und auf der Facebook-Seite von Ikea schrieben einige User, dass dort „nichts mehr ging“. In Düsseldorf haben Kunden angeblich bis zu zwei Stunden auf Einlass gewartet. Auf Twitter machte ein Foto mit einer hunderte Meter langen Menschenschlange vor dem Ikea-Haus in Köln-Godorf die Runde, wo die Menschen dicht an dicht auf Einlass warteten. Ikea hatte mit Absperrbändern und auf die Seite gekippten Einkaufswagen versucht, wenigstens etwas Ordnung ins Chaos zu bringen. Von Vernunft bei den Besuchern sei aber nichts zu spüren gewesen, so die Twitter-Kommentare.
Auch aus Österreich kamen reihenweise News über die Unvernunft der Ikea-Besucher: „Totales Chaos, kein Mindestabstand, Drängeleien, Ordner werden ignoriert“. Dort hatte Ikea gestern erstmals wieder geöffnet. Auf oe24.at wurde sogar getitelt: „Kein Abstand bei Ikea: Schweden ruinieren unsere Corona-Bilanz“. „Beweisfotos“ aus NRW und Österreich findet man im Netz zuhauf.

Samstag (02.05.), 14:52 Uhr: Geteiltes Möbel-Deutschland

Immer mehr deutsche Bundesländer genehmigen dem Möbelhandel eine Öffnung auf der gesamten Verkaufsfläche. Nach heutigem Stand ist Möbel-Deutschland zweigeteilt – zumindest zahlenmäßig: In acht Bundesländern darf der Möbelhandel uneingeschränkt öffnen, in den anderen acht nicht. Für moebelnews-Abonnenten hat die Redaktion alle aktuell gültigen Regeln für den deutschen Möbelhandel nach Bundesländern in dem Artikel „Wer darf wo wie viel öffnen?“ zusammengestellt (Stand 02.05., wird ergänzt). In Österreich dürfen alle Geschäfte seit heute wieder auf ganzer Fläche öffnen.

Samstag (02.05.), 14:12 Uhr: Ikea öffnet weitere Häuser

Im Laufe der ersten Maiwoche wird Ikea seine Standorte in Rheinland-Pfalz, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland öffnen. In zwei weiteren Bundesländern soll „zeitnah“ wiedereröffnet werden. Mehr dazu in unserem separaten Artikel, in dem es auch um das Sicherheits-Konzept von Ikea geht.

amstag (02.05.), 12:38 Uhr: Auch das Saarland kippt die 800-qm-Regel

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans und Arbeitsministerin Anke Rehlinger geben in der heutigen Pressekonferenz bekannt, dass ab dem kommenden Montag eine neue Rechtsverordnung gilt: Öffnen kann - neben u.a. Museen, Zoos, Auto-Kinos und Bildungseinrichtungen - nun auch wieder der Handel und zwar ohne die 800-qm-Beschränkung – dabei gilt: pro 20 qm der zugänglichen Gesamtfläche wird ein Kunde zugelassen! Die Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin, ebenso wie Zugangskontrollen. Einen „Paradigmenwechsel mit Ausnahmen“ nennt der Ministerpräsident die Lockerungen im Covid-19-Geschehen. Es komme nun noch mehr auf die Eigenverantwortung jedes Einzelnen an, betont Tobias Hans.

Samstag (02.05.), 12:00 Uhr: BORA-Chef mit Corona-Schelte

Willi Bruckbauer, CEO von Bora Lüftungstechnik, geht mit dem Krisen-Management der Regierung in Sachen Corona-Pandemie hart ins Gericht. In einer Pressemitteilung, in der eingangs vom weiteren Sponsoring des Radprofi-Teams UCI WorldTeam BORA-hansgrohe berichtet wird, heißt es von ihm: „Ich sehe die Pandemie als beendet an und schaue positiv nach vorne. ... Ich erwarte eine Kehrtwende in Form einer Zukunftssicherung von den Politikern, die mit ihrer überbewertenden Einschätzung der Datenlage seit Wochen und Monaten freiheitliche Grundrechte außer Kraft und das wirtschaftliche Wohlergehen auch zukünftiger Generationen aufs Spiel setzen. Die überbordende Regulierung des Staats führt uns ins wirtschaftliche Nichts. Fehleinschätzungen sind auch in der Politik menschlich. Entschuldigungen wären die ehrlichste Antwort.“

Freitag (01.05.), 16:56 Uhr: Hülsta produziert wieder

Bei Hülsta läuft die Produktion an den beiden Standorten Stadtlohn und Ottenstein wieder. Seit 20. April sei man dabei, den hohen Auftragsbestand aus dem ersten Quartal abzuarbeiten, so das Unternehmen. Alle wichtigen Bauteile seien wieder verfügbar. „Für Bestellungen, die ab sofort eingehen, garantiert Hülsta wieder die gängigen Lieferzeiten“, teilt das Unternehmen mit. Hülsta hatte die Produktion Ende März heruntergefahren, weil der Nachschub an Zulieferteilen aus anderen Ländern wie Italien ins Stocken geraten sei. Neu eingeführt hat Hülsta jetzt eine Online-Wohnberatung gestartet als Ersatz für die persönlichen Wohnberatungen, die es in Stadtlohn bisher gab.

Freitag (01.05.), 14:05 Uhr: Weitere Lockerungen für den Möbelhandel

Immer mehr deutsche Möbelhäuser dürfen wieder in vollem Umfang und unabhängig von der Verkaufsfläche geöffnet werden. Zuletzt fielen die Entscheidungen für die uneingeschränkte Öffnung von Einzelhandels-Geschäften in Thüringen (ab 4. Mai), Baden-Württemberg (ab 4. Mai), Rheinland-Pfalz (ab 4. Mai) und Mecklenburg-Vorpommern (ab 2. Mai). Vorher hatte schon Nordrhein-Westfalen als Vorreiter die uneingeschränkte Öffnung von Möbelhäusern erlaubt. Im Saarland soll am 2. Mai beraten und entschieden werden. Es ist damit zu rechnen, dass weitere Bundesländer diesen Beispielen folgen werden.

Freitag (01.05.), 12:58 Uhr: Neue Services von Möbel Martin

Zeitgleich mit der Wiedereröffnung seiner acht Einrichtungshäuser nach erfolgreichen Klagen hat Begros-Mitglied Möbel Martin eine Reihe an neuen Services eingeführt: Ein Wunschtermin für eine Beratung kann vorab per Telefon, Email oder über die Webseite vereinbart werden, auch ist eine telefonische Bestellung von Möbeln und Einrichtungsgegenständen jetzt möglich sowie eine Beratung per Videochat. Online-Käufe können ab sofort im sogenannten Click-&-Collect-Verfahren im Möbelhaus abgeholt werden.

Freitag (01.05.), 12:44 Uhr: BoConcept öffnet wieder

Die 34 deutschen und österreichischen Läden des Einrichters BoConcept sind ab 1. bzw. 2. Mai wieder geöffnet, teilte das Unternehmen gestern mit. Als neue Dienstleistung stehen jetzt virtuelle Styling Beratung per Videochat, private Showroom-Touren außerhalb der regulären Öffnungszeiten und eine virtuelle 3D-Tour durch einen Laden zur Verfügung. Für letzteres wurde der Laden in Lyon komplett digitalisiert. Es ist einer der schönsten BoConcept-Läden weltweit.

Freitag (01.05.), 11:09 Uhr: Auch Sommerlad klagt

Begros-Mitglied Sommerlad hat am Mittwoch Klage beim Verwaltungsgericht Gießen gegen die Bedingungen zur Öffnung von Verkaufsstätten des Einzelhandels eingereicht. Sie seien „nicht nachvollziehbar und führen zu einer Ungleichbehandlung von Unternehmen“, so Frank Sommerlad. Das Kriterium Verkaufsfläche sei zur Differenzierung ungeeignet. Vielmehr sei Sommerlad mit seinen 32.000 Quadratmetern Verkaufsfläche sogar besser in der Lage, die erforderliche Einhaltung von Abständen zwischen Kunden und Mitarbeitern zu garantieren. Auch seien die sortimentsbezogenen Ausnahmen wie für Autohäuser, Fahrradhändler, Buchhändler und Baumärkte „willkürlich“. Sommerlad hatte 23. April zunächst sein Küchenstudio in Gießen geöffnet. Die Fläche war von 2.800 auf 800 Quadratmeter reduziert worden.

Freitag (01.05.), 10:51 Uhr: Verwirrspiel um die 800-Quadratmeter-Regel

Es ist inzwischen verrückt, was Gerichte in welchen Bundesländern bezüglich der Öffnungs-Beschränkungen im Einzelhandel wegen der Corona-Pandemie entscheiden. Jüngstes Beispiel sind die gegensätzlichen Urteile zum Karstadt-Kaufhof-Konzern. Während in Berlin sowohl das Flaggschiff KaDeWe als auch die Karstadt- und Kaufhof-Warenhäuser auf ganzer Fläche öffnen können, bleibt dem Betreiber in anderen Bundesländern der Schnabel (noch) trocken, z.B. in NRW. Dort lehnte gerade das Oberverwaltungsgericht Münster den Eilantrag von Karstadt-Kaufhof gegen die Beschränkung auf 800 Quadratmeter ab. Ein Modehaus in Bayern scheiterte sogar vor dem Bundesverfassungsgericht mit einem Eilantrag gegen die 800-Quadratmeter-Regel. In Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern gilt die Regel dagegen ab Montag bzw. Samstag nicht mehr. Dort dürfen alle Geschäfte auf ganzer Fläche öffnen.

Donnerstag (30.04.), 18:25 Uhr: Möbel Pilipp öffnet am Samstag Avanti

Begros-Mitglied Möbel Pilipp wird am Samstag, 2. Mai, auch seine Avanti-Märkte in Ansbach, Bamberg und Bindlach auf jeweils 800 Quadratmetern Verkaufsfläche wieder öffnen. Am vergangenen Montag hatte das Unternehmen bereits seine Gartenmöbel-Ausstellungen in Ansbach und Bayreuth-Bindlach wieder geöffnet. Das Möbelhaus in Bamberg bleibt dagegen „leider bis auf weiteres geschlossen“. Jeder Kunde wird bei seinem Besuch mit einem kostenlosen Mundschutz ausgerüstet.

Donnerstag (30.04.), 18:16 Uhr: Möbel Biller öffnet Abteilungen

Begros-Mitglied Möbel Biller hat teilgeöffnet: In seinen drei Filialen Moosburg-Nord, Plauen und Hof sind Küchen- und Gartenmöbel-Abteilungen geöffnet. Die zugänglichen Verkaufsflächen sind je Filiale insgesamt kleiner als die in Bayern gesetzlich vorgeschriebenen 800 Quadratmeter. Rainer Biller „Selbstverständlich haben wir ein umfangreiches Sicherheits- und Hygienekonzept umgesetzt, um in Zeiten der Corona-Pandemie die Gesundheit unserer Kunden und unseres Verkaufspersonals nicht zu gefährden: Mindestabstand von 1,5m wird eingehalten, Mund-Nasen-Bedeckungen sind erhältlich, jeder zweite Parkplatz bleibt frei.“

Donnerstag (30.04.), 17:36 Uhr: Bund-Länder-Schalte: Nur wenige Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Nach der Bund-Länder-Schalte erklärt Angela Merkel aktuell in einer Pressekonferenz, auf welche weiteren Maßnahmen und Lockerungen, welches Vorgehen man sich geeinigt hat. Grundsätzlich gelten alle Abstands- und Hygieneregeln uneingeschränkt weiter. Die Kanzlerin erklärt, dass die heutige Tagung nur einen Zwischenschritt darstellt. Sie vermittelt die Ergebnisse der Konferenz mit den Ministerpräsidenten. Demnach sollen gemeinsame Gottesdienste wieder möglich sein. Das Verbot von Großveranstaltungen bleibt hingegen zumindest bis Ende August bestehen. Einige Kultureinrichtungen wie Museen und Zoos dürfen in Kürze wieder öffnen. Auch Spielplätze dürfen unter Auflagen wieder öffnen – eine Entscheidung zur Öffnung von Schulen und Kitas sollen aber frühestens in der nächsten Schalte am 6. Mai getroffen werden.

Donnerstag (30.04.), 16:46 Uhr: Möbel Martin darf schon am Samstag in RP öffnen

Möbel Martin darf aufgrund der positiven Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Mainz bereits ab Samstag, dem 02.05.2020 seine Türen für die Kunden wieder öffnen – natürlich unter Einhaltung der angeordneten Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen sowie der gesetzlich zulässigen Personendichte.

Donnerstag (30.04.), 16:44 Uhr: Berliner KaDeWe bald komplett offen

Das Berliner Warenhaus-Flaggschiff KaDeWe darf auf kompletter Fläche öffnen. Das hat das Berliner Verwaltungsgericht heute in einem Eilverfahren entschieden. Das Verbot für die Öffnung größerer Verkaufsflächen gelte vorerst nicht für „ein großes Berliner Kaufhaus“, teilte ein Gerichtssprecher am Donnerstag der News-Agentur dpa mit. Das Kaufhaus will ab Montag wieder öffnen. Bisher durften in Berlin und Brandenburg größere Läden nur öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf maximal 800 Quadratmeter verkleinern. Das KaDeWe hatte argumentiert, die Beschränkung sei „willkürlich und unverhältnismäßig“.

Donnerstag (30.04.), 15:41 Uhr: Wäscherei mit Multichannel durch die Krise

Das Hamburger Kult-Einrichtungshaus Die Wäscherei hat die angeordnete Ladenschließung aktiv genutzt und stark reduzierte Einzel- und Ausstellungsstücke online auf digitalen Kanälen angeboten. Die Kunden konnten die Ware direkt abholen oder sich liefern lassen. Geschäftsführer Michael Eck: „Das Angebot, sich günstig und kurzfristig für das Home-Office und die Tage in der eigenen Wohnung neu einzurichten, entwickelte sich zu einem wichtigen Krisenhelfer.“ Auch hätten die Kunden per Mail oder Telefon neue Möbel bestellt, die sie bei vorherigen Besuchen oder in den Youtube-Videos entdeckt hatten. „Das Netz offenbart sich damit als digitales Schaufenster auch für lokale Geschäfte“, so Eck. Aktuell sind das angeschlossene Outlet MyMexiko vollständig und die Polsterabteilung der Wäscherei mit begrenzter Verkaufsfläche geöffnet. Alle anderen Abteilungen sind aufgrund der aktuellen Bestimmungen geschlossen.

Donnerstag (30.04.), 12:38 Uhr: In Rheinland-Pfalz dürfen alle Geschäfte ab Montag wieder öffnen

In Rheinland-Pfalz dürfen ab kommenden Montag, den 4. Mai, wieder alle Geschäfte unter Einhaltung der Sicherheits- und Hygienebestimmungen öffnen. Das Land kippt damit die Begrenzung von 800 qm für die Öffnung von Geschäften in der Corona-Pandemie. Ministerpräsidentin Dreyer erklärte gestern in Mainz, die Öffnung gelte unabhängig von Größe und Sortiment der Läden. Zur Begründung meinte die SPD-Politikerin, die derzeit geltende Regelung sei rechtlich problematisch und für die Menschen nicht nachvollziehbar. Genaueres solle eine neue Verordnung des Landes regeln, die zeitnah bis zum späten Donnerstagnachmittag vorliegen solle

Donnerstag (30.04.), 11:12 Uhr: Weigert Industrievertretung bietet sowohl Einweg- als auch Mehrwegmasken

Ab sofort sind über die Weigert Industrievertretung (PlasmaMade Filter) auch Einweg-KN 95 Masken (made in China aber mit Prüfprotokoll aus NL) sowie in Baden-Württemberg produzierte Mehrwegmasken erhältlich. Beide Masken  – so das Unternehmen – eigneten sich für viele Anwendungsfälle und seien sofort in großen Stückzahlen lieferbar.

Donnerstag (30.04.), 11:05 Uhr: Vor der heutigen Bund-Länder-Beratung: Keine deutlichen Lockerungen erwartet.

Obwohl sich Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder erst heute Nachmittag zur Corona-Lage beraten werden, sind bereits nach der Sitzung der Kanzlerin mit dem Corona-Kabinett heute Morgen erste Meldungen durchgesickert. Demnach werden für heute keine weitreichenden Änderungen zum bisherigen Öffnungs-Kurs erwartet. Hoffnungen auf weitere Lockerungen dürften sich voraussichtlich erst nach der nächsten Bund-Länder-Schalte am 6. Mai erfüllen. Moebelnews bleibt dran – weitere Infos folgen heute nach der Beratung am Nachmittag.

Donnerstag (30.04.), 10:33 Uhr: OVG Berlin-Brandenburg bestätigt 800-qm-Regelung

Das Oberverwaltungsgericht hat gestern die erlaubte Öffnung von Verkaufsflächen mit nur bis zu 800 Quadratmetern in der Corona-Krise bestätigt. Angesichts der vom Robert Koch-Institut nach wie vor angenommenen hohen Gefährdungslage sei die Entscheidung über die Lockerungen „rechtlich nicht zu beanstanden", so das Gericht. Die grotesk anmutende Begründung: Es sei prinzipiell davon auszugehen, „dass die erforderlichen Hygienemaßnahmen in kleineren Geschäften mit weniger Kunden leichter gewährleistet werden könnten." – Die Antragsteller in dem Eilverfahren waren ein Möbel- sowie ein Warenhauskonzern (mutmaßlich die Krieger-Gruppe bzw. Kaufhof/Karstadt) und ein Anbieter von Sport- und Bekleidungsartikeln.

Donnerstag (30.04.), 08:40 Uhr: Ceconomy – milliardenschwerer KfW-Kredit genehmigt

Die Ceconomy AG (u.a. Mediamarkt & Saturn) hat seitens der deutschen Bundesregierung „die Genehmigung über die Teilnahme der staatseigenen Bank KfW an einem revolvierenden Konsortialkredit mit einem Volumen von 1,7 Mrd. Euro erhalten“, heißt es in einer Ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens. Der noch abzuschließende Konsortialkreditvertrag stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch ein Konsortium von Partnerbanken der Ceconomy AG, mit denen positive Gespräche „in einem weit fortgeschrittenen Stadium sind“.

Mittwoch (29.04.), 17:15 Uhr: Haier mit interner Verbraucherstudie zu Corona-Hausgerätenutzung

Auf Basis anonymisierter Nutzungsdaten von über 70.000 Haushaltsgeräten der Marken Candy und Hoover hat Haier Europe eine interne Studie zum Verhalten der europäischen Verbraucher*innen seit Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) durchgeführt. Das Ergebnis: Die Nutzung von Geschirrspülern ist mit einem Plus von 24 % stark gestiegen,  die Nutzung von Waschmaschinen hingegen ist mit minus 1 % leicht rückläufig.

Mittwoch (29.04.), 16:41 Uhr: Handelsverband will schnelle Öffnung und „Coronaschecks“

Der Handelsverband Deutschland (HDE) will vor der großen Besprechung der Länderminister mit der Kanzlerin am Donnerstag nochmal schnell Druck machen. Deshalb forderte er heute erneut die Gesamt-Öffnung der Geschäfte, weil die Öffnung auf 800 Quadratmetern „durchweg sehr verantwortungsvoll“ gelaufen sei, so Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Kunden hätten sich „besonnen und risikobewusst“ verhalten. Gleichzeitig forderte er „Coronaschecks zur Stimulierung des privaten Verbrauchs“. Jeder Einwohner solle vom Staat einen Scheck über 500 Euro bekommen als „staatlichen Konsumimpuls“, den man dann einlösen könne, „sobald die Infektions-Risiken durch das Coronavirus beherrschbar geworden sind und sich weite Bereiche der Wirtschaft auf die Rückkehr zur Normalität vorbereiten“, so Genth. Es ist allerdings nicht zu erwarten, dass dieser Vorschlag ganz oben auf der morgigen Agenda landen könnte.

Mittwoch (29.04.), 16:20 Uhr: AEG ändert Showroom-Konzept für Küchenmeile

Electrolux rechnet fest damit, dass die ostwestfälischen Herbst-Fachmessen im September 2020 stattfinden und hat deshalb sein Showroom-Konzept „Corona-gerecht“ verändert. Geschäftsführer Michael Geisler: „Wir bieten sozusagen ein Näherkommen mit Mindestabstand. Zudem planen wir, unser Angebot für Händler um virtuelle Rundgänge zu erweitern, sodass wir auch Interessenten willkommen heißen, die nicht persönlich vor Ort sein können.“ Das Standkonzept werde allen gesetzlichen Sicherheitsvorgaben entsprechen, so Geisler. Man werde den Showroom „so konzipieren, dass wir flexibel auf erweiterte Gesundheits- und Sicherheits-Maßnahmen reagieren und unseren Besuchern dabei weiterhin ein erstklassiges Standerlebnis bieten können“.

Mittwoch (29.04.), 13:13 Uhr: Handelsverband NRW – Weitere Handreichung für den Handel speziell zur Maskenpflicht

Der Handelsverband NRW ist weiter für seine Mitgliedsunternehmen aktiv und liefert auf seiner Homepage regelmäßig wichtige Infos und Updates zur Situation rund um Corona: Aktuelle Handreichung sind etwa Hinweisschilder zur Maskenpflicht („Maskenpflicht ist nicht nur etwas für Helden...sondern auch hier bei uns“) und zum Verhalten in den Geschäften zum Selbstausdrucken https://www.handelsverband-nrw.de/hinweisschilder-zum-verhalten-in-den-geschaeften-zum-selbstausdrucken/

Mittwoch (29.04.), 12:27 Uhr: HDE – Handel nicht für Kontrolle der Maskenpflicht verantwortlich

Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, ist der Auffassung, dass der Handel nicht dafür zuständig sei, die Einhaltung der Maskenpflicht in den Geschäften zu kontrollieren. „Die Einzelhändler sind keine Ersatz-Polizei. Die Durchsetzung der Maskenpflicht ist eine hoheitliche Aufgabe. – Dafür reicht unser Hausrecht nicht aus“, so der HDE-Chef in einer Presseinfo.

Mittwoch (29.04.), 11:45 Uhr: Reisewarnung verlängert

Die Bundesregierung hat die weltweite Reisewarnung aufgrund der Coronavirus-Pandemie verlängert und folgt damit einem Vorschlag des Auswärtigen Amtes. Laut Bericht auf „tagesschau.de“ gelte die Reisewarnung „bis auf weiteres“, mindestens aber bis 14. Juni. Vor diesem Datum solle die Lage noch einmal neu bewertet werden unter enger Abstimmung mit den EU-Nachbarn.

Mittwoch (29.04.), 11:38 Uhr: Bürstadt Furniture: Kurzarbeit – Produktion läuft mit halber Kraft

Die Produktion in der Möbelfertigung läuft bei Bürstadt Furniture – wenn auch mit halber Kraft: Laut Bericht im „Mannheimer Morgen“ bekomme das zur Welle Holding gehörende Unternehmen, welches zu den drei größten Arbeitgebern in Bürstadt gehört, die Corona-Krise mit Wucht zu spüren. „Wir machen Kurzarbeit“, berichtet der kaufmännische Geschäftsführer Dirk-André Schenk. Allerdings wolle man seine Expansionspläne nicht aufgegeben.

Mittwoch (29.04.), 09:55 Uhr: Vier Unternehmen der Krieger-Gruppen klagen in SH gegen 800-qm-Regelung

Nachdem in Bundesländern wie Hamburg und Bayern und im Saarland bereits rechtlich gegen die 800-Quadratmeter-Öffnungsklausel vorgegangen worden ist, haben jetzt auch Möbelhäuser aus Schleswig-Holstein vor dem Oberverwaltungsgericht Schleswig eine Klage eingereicht.

Dienstag (28.04.), 17:46 Uhr: „Wechselspiele“ bei Möbel Schaumann

Möbel Schaumann hat seit Montag wieder geöffnet und bietet den Kunden „Räumlein wechsel dich“ an: Jeden Wochentag wird eine andere Abteilung auf den limitierten 800 Quadratmetern Verkaufsfläche geöffnet. Am Montag waren Polstermöbel dran, heute und morgen sind es Schlafzimmer, am Donnerstag Esszimmer und am Samstag die Sofas. Der Wochenplan wird auf der Homepage veröffentlicht.

Dienstag (28.04.), 17:37 Uhr: „Masken“ auch in Berlin

Als letztes deutsches Bundesland hat jetzt auch Berlin eine „Maskenpflicht“ für den Einzelhandel beschlossen. Der Nasen-Mund-Schutz muss ab morgen, Mittwoch, 29.04.2020, getragen werden. Der Erfolg der „Maskenpflicht“ im öffentlichen Nahverkehr habe die Landesregierung zu diesem Schritt ermutigt, so Innensenator Andreas Geisel.

Dienstag (28.04.), 16:11 Uhr: Sachsen entscheidet am Donnerstag

Das Land Sachsen will am Donnerstag final darüber entscheiden, ob und in welcher Weise der Möbelhandel seine Türen wieder öffnen kann. Das gab Wirtschaftsminister Martin Dulig heute Nachmittag bekannt. Ob nur 800 Quadratmeter oder mehr, ist Stand heute noch offen.

Dienstag (28.04.), 13:08 Uhr: Bayern - jetzt ist Öffnungsmöglichkeit für größere Geschäfte amtlich!

In der zurzeit laufenden Pressekonferenz der bayerischen Regierung bestätigt Ministerpräsident Dr. Markus Söder in Anlehnung an das gestrige Urteil des bayerischen Verwaltungsgericht: „Jeder, der in seinem Geschäft eine Fläche von 800 qm nutzen will, kann das jetzt!“

Dienstag (28.04.), 07:01 Uhr: Möbel Martin öffnet heute wieder

Begros-Mitglied Möbel Martin kann ab heute seine Saarländer Einrichtungshäuser in Saarbrücken, Ensdorf und Neunkirchen wieder auf gesamter Fläche öffnen. Das Oberverwaltungsgericht Saarlouis hatte einer Klage am 27.04.2020 stattgegeben. Das Ergebnis der Klage in Rheinland-Pfalz steht noch aus. Die Klagen richteten sich gegen die Beschränkungen durch die Rechtsverordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Montag (26.04.), 16:12 Uhr: Fachverband Wasserbett tagt erst im Mai 2021

Die für den 16. und 17. Mai 2020 geplante Jahreshauptversammlung des Fachverbandes Wasserbett/Gründau im Schloss Montabaur fällt wegen der Corona-Pandemie aus. Schloss Montabaur habe dem Verband mitgeteilt, dass sie aufgrund gesetzlicher Regelungen als Veranstaltungsort leider nicht zur Verfügung stehen könnten. Der Vorstand hat daraufhin in einer Telefonkonferenz die Situation besprochen und in Hinblick auf die ungewissen Prognosen bezüglich Corona die nächste Jahreshauptversammlung für den 08. und 09. Mai 2021 festgesetzt. Der Verband steht seinen Mitgliedern in diesen schwierigen Zeiten unterstützend zur Seite: „Gemeinsam sind wir stark" - dieses Motto gelte auch  – und ganz besonders – in Ausnahmesituationen wie dieser.  

Montag (26.04.), 15:25 Uhr: Eilantrag von Heinrich, Hesse, Staude & Wallach abgelehnt

Die vier Möbelhaus-Unternehmen Heinrich, Hesse, Staude und Wallach hatten sich (wie berichtet) zusammengetan und gemeinsam beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg einen Eilantrag gegen die 800-Quadratmeter-Regel des Landes Niedersachsen eingereicht. Diesen Antrag auf eine einstweilige Außervollzugsetzung hat der 13. Senat des OVG (Az.: 13 MN 98/20) heute abgelehnt: Die Flächenbeschränkung – so heißt es – sei eine notwendige infektionsschutzrechtliche Maßnahme. Aus Sicht des Gerichts verletze das Verbot nicht den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz, auch wenn eine Ungleichbehandlung vorliege. Der Verordnungsgeber habe sachliche Gründe für die Ungleichbehandlung vorgebracht, die „derzeit noch als hinreichend“ anzusehen seien.

Montag (26.04.), 13:48 Uhr: 800 qm-Regel in Bayern für verfassungswidrig erklärt

Der Bayerisches Verwaltungsgerichtshof, Bayerns höchstes Verwaltungsgericht, hat das von der Staatsregierung in der Corona-Krise verhängte Verkaufsverbot für große Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern für verfassungswidrig erklärt. Die Richter in der Ungleichbehandlung von kleineren Läden einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes. Das Gericht setzte die Vorschrift wegen der Pandemie-Notlage "ausnahmsweise" nicht außer Kraft, wie es einer Mitteilung hieß. Stattdessen habe sich der 20. Senat darauf beschränkt, die Unvereinbarkeit mit dem Grundgesetz festzustellen. Damit hat das Gericht vorläufig über den Eilantrag eines Einzelhändlers mit Warenhäusern in Bayern, Berlin und Hamburg entschieden, welche teilweise die Grenze von 800 qm überschritten. Ein umfassendes Urteil in der Sache stehe noch aus – ein Zeitpunkt dafür derzeit nicht absehbar.

Montag (26.04.), 10:04 Uhr: Bayern öffnet

Auch in Bayern dürfen ab heute (nach Baumärkte und Gartencenter seit vergangenem Montag) auch wieder Geschäfte anderer Branchen Kunden empfangen, sofern sie nicht mehr als 800 qm Verkaufsfläche haben. Die Betriebe müssen selbstredend ein Hygiene- und Schutzkonzept vorlegen und auf die Einhaltung der sogenannten Maskenpflicht achten. Der Handel in den bisher geschlossenen Branchen sei von den Schließungen durch die Corona-Krise schwer betroffen, berichtet idowa.de. Der Handelsverband Bayern habe die bayernweiten Umsatzverluste zuletzt auf 1,1 Mrd. Euro pro Woche geschätzt. Die Öffnung komme nun „für viele Händler keine Sekunde zu früh", heiße es seitens der IHK.

Sonntag (26.04.), 16:59 Uhr: „Sammelklage“ in Niedersachsen

Die vier Möbelhaus-Unternehmen Heinrich, Hesse, Staude und Wallach haben sich zusammengetan und gemeinsam beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg Klage gegen die 800-Quadratmeter-Regel des Landes Niedersachsen eingereicht. Das berichtete die Hannoversche Neue Presse. Während in Nordrhein-Westfalen alle Möbelhäuser komplett öffnen dürfen, lässt das Land Niedersachsen wie viele andere Bundesländer auch nur die Öffnung auf maximal 800 Quadratmetern Verkaufsfläche zu. Vertreten werden die Unternehmen dem Bericht nach von Rechtsanwalt Jörg Offenhausen von der Kanzlei activeLaw in Hannover. Angeblich soll Anfang dieser Woche eine Entscheidung fallen.

Sonntag (26.04.), 14:26 Uhr: Mund und Nase bedecken!

Ab morgen gilt für den gesamten Einzelhandel in allen 16 deutschen Bundesländern Mund- und Nasenschutz-Pflicht. Die Regel lautet: Kunden müssen verpflichtend den Mund und die Nase mit einer Maske, einem Tuch oder einem Schal bedecken. Auch die Mitarbeiter sollen auf der Verkaufsfläche eine Bedeckung im Gesicht tragen. Die neue Regel gilt vom Betreten des Ladens bis zum Verlassen. Aus Hygienesicht ist es aber ratsam, Mund und Nase schon zu bedecken, bevor man sich einen Einkaufswagen holt.

Sonntag (26.04.), 11:18 Uhr: Teilöffnung auch bei Pilipp

Ab dem morgigen Montag hat Begros-Mitglied Möbel Pilipp zumindest seine Gartenmöbel-Ausstellungen in Ansbach und Bayreuth-Bindlach wieder geöffnet. Und es gibt auch gleich wieder Preisnachlässe: „Damit Sie Ihren Garten nicht nur gemütlich, sondern auch günstig einrichten können, gibt es zum Saisonstart bis zu 60% Rabatt auf viele unserer Gartenmöbel“, so Pilipp in seinem neuesten Kunden-Newsletter. Das Möbelhaus in Bamberg bleibe dagegen „leider bis auf weiteres geschlossen“.

Sonntag (26.04.), 11:12 Uhr: Ikea-Häuser stark frequentiert

Seit letzten Mittwoch (22.04.) haben alle elf Ikea-Einrichtungshäuser in NRW wieder geöffnet. Trotz des freundlichen Aufrufes von Deutschland-Chef Dennis Balslev, doch „die ersten Tage nach der Öffnung zurückhaltend zu nutzen“, standen vor den Häusern teilweise lange Schlangen mit Menschen, die auf den Einlass warteten. Ikea hat die Zahl der Kunden auf einen pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche beschränkt. Balslev hatte die Kunden auch gebeten, möglichst „alleine oder mit maximal einer Begleitperson zum Einrichtungshaus zu kommen“ und einen Mundschutz zu tragen, aber auch dieser Appell verhallte fast ungehört. Musterring-Vertriebsleiter Helmut Salz twitterte dazu ein Video, das er vor dem Kölner Ikea-Haus aufgenommen hatte, mit dem Kommentar: „Ikea in Köln heute morgen um 10:00....Für mich ist das unverantwortlich...in der Schlange waren weit über 500 Menschen....der Laschet weiß nicht was er tut.“

Sonntag (26.04.), 10:49 Uhr: Sommerlad öffnet Küchenstudio

Seit vergangenen Donnerstag hat Begros-Mitglied Sommerlad in Gießen sein Küchenstudio geöffnet. Dazu wurde die Fläche von 2.800 auf 800 Quadratmeter begrenzt. Er warte aber darauf, so Frank Sommerlad zum Gießener Anzeiger, dass er bald sein gesamtes Möbelhaus wieder öffnen darf. „Wir bereiten uns auf die Gesamtöffnung in naher Zukunft vor“, so Sommerlad zum GA. „Natürlich halten wir unser Restaurant und den Kinderhort weiter geschlossen. Außerdem sorgen wir für Desinfektionsmittel, Spuckschutz und weitere umfangreiche Hygiene-Maßnahmen zur Steigerung unserer bereits hohen Hygiene-Standards.“ Es sei auch kein Problem, die Zahl der Kunden auf einen pro 100 Quadratmeter Verkaufsfläche zu reduzieren. Das Gießener Haus hat 32.000 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Samstag (25.04.), 17:11 Uhr: Kahlschlag bei Karstadt-Kaufhof?

Der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof droht angeblich ein Kahlschlag. Wie das Manager Magazin berichtet, denkt die Konzernspitze ernsthaft über die Schließung von 60 der 170 deutschen Standorte nach. Durch die Corona-Krise macht der Konzern nach eigenen Angaben 80 Mio. Euro Verlust pro Woche. Man analysiere derzeit die Standorte und verhandle mit Vermietern, so das Magazin. Karstadt Kaufhof war Anfang April in ein Schutzschirmverfahren geflüchtet. Es schützt das Unternehmen vor dem Zugriff der Gläubiger, ohne dass der Betrieb bereits Insolvenz anmelden müsste.

Samstag (25.04.), 15:30 Uhr: Braun Möbel Center hat teilweise auf

Auch die Braun Möbel-Center haben sich eine Teilöffnung erstritten. Seit Freitag sind die Küchenstudios in Bad Dürrheim, Bad Saulgau, Freudenstadt, Freiburg, Konstanz, Homburg und Reutlingen geöffnet sowie die Gartenmöbel-Abteilungen in Bad Dürrheim, Jettenburg, Offenburg und Singen. Die anderen Abteilungen mussten jeweils blickdicht verschlossen werden. Zuvor hatte das Verwaltungsgericht Sigmaringen entschieden, dass auch Möbelhäuser öffnen dürfen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter reduzieren und sich nicht mehr als 40 Menschen gleichzeitig auf der Fläche aufhalten. Dazu zählen Kunden und Mitarbeiter.

Samstag (25.04.), 12:46 Uhr: SARS-CoV-2-Arbeitsschutz-Standards

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat verbindliche Regeln für die Arbeit in Corona-Zeiten aufgestellt und in einem Papier übersichtlich zusammengefasst. Die „SARS-CoV-2-Arbeitsschutz-Standards“ können auf der Webseite des Ministeriums heruntergeladen werden. Hier der Direktlink.

Samstag (25.04.), 11:50 Uhr: Erfolgreiche Klage gegen 800-Quadratmeter-Regel

Die Nürnberger Modehaus-Kette Wöhrl hat erfolgreich gegen die 800-Quadratmeter-Regel in Bayern geklagt. Die bayerische Landesregierung hatte es generell untersagt, Läden mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche zu öffnen, auch nicht auf reduzierter Fläche wie in anderen Bundesländern. Das Verwaltungsgericht Würzburg hatte am Freitag zugunsten des Unternehmens entschieden. Wöhrl hatte in zwei Eilanträgen gegen die Betriebsuntersagung seiner Modehäuser in Schweinfurt und Würzburg geklagt. Unternehmenssprecher Frank Elsner sagte der Zeitung Mainpost, dass Wöhrl am Montag alle Filialen auf begrenzter Fläche von unter 800 Quadratmetern öffnen wird. Vorher hatte das Unternehmen bereits die Öffnung seiner Filiale in Ulm erstritten, wofür das baden-württembergische Verwaltungsgericht Sigmaringen zuständig war.

Freitag (24.04.), 16:05 Uhr: Gesunkene Nachfrage - Gorenje baut Stellen ab

Der slowenische Haushaltsgerätehersteller Gorenje soll wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie 2.200 Stellen abbauen, schreibt u.a. der österreichische Kurier. Demnach sollen rund tausend der Stellen innerhalb Sloweniens gestrichen werden, die übrigen im Ausland. Grund des Stellenabbaus sei die in der Krise deutlich gesunkene Nachfrage nach Gorenje-Produkten. Gorenje ist eines der größten Exportunternehmen Sloweniens.

Freitag (24.04.), 14:15 Uhr: NRW-Gesundheitsminister nimmt Handel in die Pflicht

Karl-Josef Laumann, NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, informierte die Presse heute u.a. über die ab Montag im Bundesland geltende Mundschutzpflicht. Hierbei merkte er an, dass der Handel dafür Sorge zu tragen habe, dass Kunden auch im Geschäft ihre Maske tragen würden.

Freitag (24.04.), 13:35 Uhr: KüchenTreff: Videobotschaft statt Feierlichkeiten - Grußwort von Franz Bahlmann zum Verbandsgeburtstag

Heute wäre ein besonderer Tag für den KüchenTreff gewesen. Denn heute hätte der Auftakt für die Feierlichkeiten zum 25. Geburtstag des Verbands stattgefunden. „Alles war perfekt vorbereitet. Doch leider hat das Virus einen Strich durch die Rechnung gemacht“, teilt der Verband mit. Doch aufgeschoben sei nicht aufgehoben. In einer kurzen Videobotschaft auf Youtube richtet sich Franz Bahlmann an die eingeladenen Gäste.

Freitag (24.04.), 12:15 Uhr: Rückerstattung von Steuervorauszahlungen für 2020 und bereits gezahlter Steuern für 2019 möglich!

Unternehmen, die coronabedingt in diesem Jahr mit einem Verlust rechnen, können ab sofort eine weitere Zahlungshilfe in Anspruch nehmen: Neben den bereits für 2020 geleisteten Vorauszahlungen können sie auch eine Erstattung der für 2019 gezahlten Steuern bei ihrem Finanzamt beantragen, informiert das Bundesfinanzministerium. Dieses geschehe auf Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustes für das aktuelle Jahr.

Freitag (24.04.), 11:55 Uhr: ‚KfW-Schnellkredite 2020‘ sollen speziell dem von der Pandemie besonders betroffenen Mittelstand helfen.

Die letzte Woche von der Bundesregierung beschlossenen KfW-Schnellkredite für Selbständige sowie kleine Unternehmen „funktionierten schnell und unbürokratisch“, wie das Bundesfinanzministerium heute meldet. Demnach seien in weniger als zehn Tagen Kredite in Höhe von 55 Mio. Euro ausgezahlt worden. Der Bund sichert die neuen Schnellkredite zu 100 % ab. Dadurch tragen die Hausbanken kein eigenes Risiko und sind somit schneller in der Lage die Anträge zu bewilligen. Die KfW-Schnellkredite sind Teil eines Schutzschirms für die Wirtschaft, um Selbständige, kleine und mittlere Betriebe sowie Großunternehmen in Corona-Zeiten zu unterstützen. Weitere Informationen der Bundesregierung dazu finden Sie hier.

Freitag (24.04.), 10:05 Uhr: EU-Kommissar erwartet Wirtschaftseinbruch von mindestens 5 bis 10 %

Die Europäische Union steuere nach dem gegenwärtigen Stand wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr auf einen Einbruch der Wirtschaftsleistung von 5 bis 10 % zu. Und sofern sich die Lage nicht bessere und es einen zweiten Höhepunkt der Pandemie gäbe, könne die Rezession noch schlimmer werden, äußerte sich EU-Industriekommissar Thierry Breton gegenüber dem TV-Sender France 2.

Donnerstag (23.04.), 17:32 Uhr: EK/servicegroup mit Digital-Tool für Corona-Maßnahmen

Um die Einzelhändler bei den notwendigen Hygienemaßnahmen vor Ort zu unterstützen, hat die EK/servicegroup ihre rund 2.000 deutschsprachigen Verbundmitglieder mit einem digitalen Tool des Hamburger Unternehmens Qualitize ausgestattet. Die Händler arbeiten via Smartphone eine digitale Checkliste ab, ergänzen Kommentare und laden Bilder als Beleg direkt hoch. Das Vorgehen schafft Effizienz und Sicherheit bei der Dokumentation der behördlichen Auflagen.

Donnerstag (23.04.), 17:17 Uhr: VME setzt langfristig Vertragsstrafen aus

Der Einrichtungspartnerring reagiert auf die durch das Corona-Virus entstandene Herausforderung für Industrie und Handel und setzt vereinbarte Sanktionsmöglichkeiten bei Lieferverzug aus. Damit  – so heißt es – möchte der VME ganz bewusst ein „Signal der Partnerschaft“ an seine Lieferanten senden.

Donnerstag (23.04.), 12:57 Uhr: Logische Folge –auch Nordstil ist abgesagt

„Als Antwort auf die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist die kommende Sommer-Nordstil abzusagen", so der Veranstalter. Bund und Länder haben sich bekanntlich Mitte April auf ein Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 geeinigt. Die Sommerausgabe der Ordermesse, die vom 25. bis 27. Juli 2020 stattgefunden hätte, fällt in den Zeitraum dieses Verbots.

Donnerstag (23.04.), 10:02 Uhr: Merkel warnt vor einem Verspielen des Erreichten

In ihrer heutigen Regierungserklärung nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel weiterhin die Rolle der Warnerin ein. Sie stellt dar, dass wir erst am Anfang der Pandemie stünden und fordert weiterhin „größtmögliche Ausdauer und Disziplin“. Die Umsetzung der Beschlüsse zur Lockerung der Corona-Maßnahmen bereite ihr Sorge. Sie seien „forsch, teilweise zu forsch“. Sie respektiere die föderale Ordnung, halte es aber für ihre Pflicht zu warnen: „Lassen Sie uns das Erreichte nicht verspielen und einen Rückschlag riskieren“, so Merkel heute vor dem Parlament. Es wäre „jammerschade, wenn uns die vorzeitige Hoffnung am Ende bestraft“.

Donnerstag (23.04.), 09:30 Uhr: 800qm-Regel in Hamburg per Eilantrag als nicht rechtmäßig erklärt

Das Hamburger Verwaltungsgericht hat in einer Eilentscheidung die 800-Quadratmeter-Regel für unrechtmäßig erklärt. Wie „Bild“ berichtet, sei Antragstellerin die Betreiberin eines Sportartikelgeschäfts, die sich gegen die Begrenzung der zulässigen Verkaufsfläche in der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie gewehrt hat. Es liege „keine gesicherte Tatsachenbasis“ für die Argumentation des Hamburger Senats vor, dass von größeren Verkaufsflächen allein eine höhere „Anziehungskraft“ ausgehe, so das Gericht am gestrigen Mittwoch (Az. 3 E 1675/20). Diese folge vielmehr „aus der Attraktivität des Warenangebots“

Mittwoch (22.04.), 17:04 Uhr: Küchenmeile öffnet Showrooms

„Vom 19.-25.09.2020 (Kernöffnungszeit) öffnen die Mitglieder der Marketinggemeinschaft ihre Showrooms, um sich mit Kunden und Interessenten persönlich auszutauschen, und sie über die Neuheiten zu informieren“, so die Info der Marketinggemeinschaft Küchenmeile A30. Das alles geschehe „unter Einhaltung jeglicher zu diesem Zeitpunkt gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen wie die strategische Lenkung und Leitung von Besucherströmen, um den gesetzlich festgeschriebenen Mindestabstand einhalten zu können sowie das Aufstellen von Desinfektionsmittelspendern und die Ausgabe von Masken“.

Mittwoch (22.04.), 15:22 Uhr: kika/Leiner öffnet am ersten Maiwochenende

Ab Samstag, 02. Mai öffnen alle kika und Leiner-Einrichtungshäuser in ganz Österreich wieder ihre Türen. Beachtet werden müssen aber eine ganze Reihe von zusätzlichen Sicherheits- und Hygiene-Maßnahmen beim Besuch in den Filialen, wie z. B. verpflichtender Mundschutz, Einlasskontrollen und limitierte Personenzahl in den Häusern (eine Person pro 20 qm Ausstellungsfläche).

Mittwoch (22.04.), 15:05 Uhr: Maskenpflicht: NRW zieht nach – jetzt bald bundesweit

In Abstimmung mit den Landesregierungen von Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und dem Saarland soll es nun auch in NRW ab kommendem Montag eine Maskenpflicht in Teilbereichen des öffentlichen Lebens geben. Laut der Staatskanzlei in Düsseldorf werde "die dringende Empfehlung" im ÖPVN und beim Einkaufen eine Mund-Nasenbedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen "in eine Pflicht" überführt. Auch Bremen zieht soeben nach. Die ersten Bundesländer, die eine Maskenpflicht eingeführt haben, waren Sachsen, MV, und Bayern. Baden-Würtemberg, Thüringen, SH-Holstein, Hessen, Hamburg, Berlin (nicht in Geschäften nur ÖPVN) und Sachsen-Anhalt haben am Dienstag nachgezogen.

Mittwoch (22.04.), 12:24 Uhr: Produktion bei der BSH läuft sukzessive wieder an

Die BSH hat bereits am 14. April begonnen, den Produktionsbetrieb in Deutschland schrittweise wieder hochzufahren. Dazu zählten Fabriken wie Traunreut, Giengen oder Nauen. Jetzt, seit 20. April sind weitere dazu gekommen, u.a. das Geschirrspülerwerk in Dillingen.

Mittwoch (22.04.), 12:12 Uhr: Bei ewe Küchen wird wieder gefertigt

Nachdem der Betrieb von ewe Küchen aufgrund der Corona-Krise zwischenzeitlich eingestellt werden musste, startete der österreichische Küchenspezialist erfolgreich und gut vorbereitet bereits am 14. April seine Produktion. Das gesamte Sortiment sei laut Unternehmen „wieder lieferbar“.

Mittwoch (22.04.), 12:00 Uhr: BSH zur IFA-Absage

„Wir werden als Europas und Deutschlands Marktführer natürlich auch in diesem Jahr unsere Innovationskraft unter Beweis stellen und die Neuheiten unserer Marken Bosch und Siemens Händlern, Medien und Konsumenten auch außerhalb der Messe entsprechend präsentieren“, so Volker Klodwig, Vertriebsleiter Zentral- und Osteuropa bei der BSH mit Blick auf die abgesagte IFA in einem Statement. Wie die Präsentationsalternativen konkret aussehen, wird nicht genannt.

Mittwoch (22.04.), 10:48 Uhr: Bei Verdachtsfällen wird bei Porta Fieber gemessen

Auch Porta hat (wie berichtet) seit Montag wieder geöffnet. Den Kunden wird im Eingangsbereich angeboten, sich die Hände zu desinfizieren. Zudem können Möbelhausbesucher vor dem Eintreten Einweghandschuhe und Atemmasken erhalten. Bei Verdachtsfällen – so ein Bericht in „Bild“ – hätten Mitarbeiter bei auffälligen Kunden auch die Möglichkeit, diesen die Temperatur zu messen und gegebenenfalls den Eintritt zu verwehren.

Dienstag (21.04.), 22:54 Uhr: IFA 2020 nicht „in gewohntem Rahmen"

Aufgrund des heute seitens des Landes Berlin kommunizierten Verbots von Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmern bis 24. Oktober 2020 kann die IFA 2020, die weltweit bedeutendste Messe für Consumer Electronics und Home Appliances, nicht im gewohnten Rahmen stattfinden, teilte Veranstalter gfu mit. Derzeit arbeite man an einem Alternativkonzept, heißt es weiter.

Dienstag (21.04.), 16:54 Uhr: DER KREIS-Gründer Ernst-Martin Schaible fordert Bundeseinheitliche Öffnung

Ernst-Martin Schaible, geschäftsführender Gesellschafter von DER KREIS/Leonberg, fordert eine bundeseinheitliche Regelung für die Öffnungen. Er sieht große Küchenspezialisten gegenüber Autohäusern und Möbelhäusern mit Blick auf die Lockerungen ungleich behandelt.

Dienstag (21.04.), 16:04 Uhr: Miele produziert wieder

Miele hat bereits gestern in allen deutschen Werken die Produktion wieder aufgenommen. Der „Shutdown“, der seit dem ersten April galt, sei damit beendet, heißt es aus Gütersloh. Auch in allen ausländischen Werken laufe die Fertigung wieder. In einigen Verwaltungsbereichen dauere die Kurzarbeit hingegen an.

Dienstag (21.04.), 16:00 Uhr: Aufnahme der Produktion bei ADA

Der österreichische Polster- und Bettenspezialist ADA startet in dieser Woche wieder sukzessive mit seiner Produktion. Auf Empfehlung der Österreichischen Bundesregierung hatte das Unternehmen aus Anger Mitte März den Betrieb eingestellt, um die Belegschaft und ihre Familien vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Nachdem die Geschäfte in Österreich langsam wieder öffnen – so heißt es –, plane auch ADA, in den nächsten Wochen Schritt für Schritt in die Vollproduktion überzugehen.

Dienstag (21.04.), 11:50 Uhr: Galeria Karstadt Kaufhof – knapp 50 Häuser offen

Wie die „LZ“ berichtet, habe Galeria Karstadt Kaufhof heute Morgen knapp 50 seiner bundesweit rund 170 Filialen wieder geöffnet. Allerdings ist die Verkaufsfläche auf jeweils 800 qm reduziert. Für das Unternehmen – so heißt es – sei dieser Schritt essenziell, um wirtschaftlich bestehen zu können. laut dem Unternehmen selbst handele sich um Häuser in Berlin, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Dort stehe "auch auf reduzierter Fläche das gesamte Sortiment zur Verfügung."

Dienstag (21.04.), 11:36 Uhr: IKEA öffnet in NRW

Ab dem morgigen Mittwoch, den 22. April öffnet der schwedische Möbelfilialist IKEA seine Einrichtungshäuser in Nordrhein-Westfalen, begleitet von einem klar definierten Hygienekonzept. Das Unternehmen hat seine Kunden aufgerufen, sich in den ersten Tagen zurückhaltend zu verhalten.

Dienstag (21.04.), 10:08 Uhr: Oktoberfest in München fällt aus

Wie heute Morgen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) der Öffentlichkeit mitteilten, wird das Oktoberfest – das größte Volksfest der Welt – wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Geplant war es zwischen dem 19. September und 04. Oktober.

Dienstag (21.04.), 09:16 Uhr: Mediamarkt & Saturn öffnen diese Woche in zahlreichen Bundesländern wieder

Die Wiedereröffnung sollen von MediaMarkt und Saturnsollen in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen im Laufe dieser Woche schrittweise, größtenteils bereits ab Mittwoch den 22. April 2020, wiederöffnen. „In diesen Bundesländern sind die Elektronikmärkte somit an nahezu allen Standorten wieder für ihre Kunden da, selbstverständlich auf verkleinerten, klar abgetrennten Verkaufsflächen von maximal 800 m2“. Die Wiedereröffnung der Märkte finde unter strikter Einhaltung aller vorgeschriebenen und empfohlenen Hygiene- und Sicherheitsstandards statt. Zudem seien die Markt-Mitarbeiter im Vorfeld umfassend hinsichtlich dieser Maßnahmen geschult worden, „um von Tag eins an ihren Kunden ein sicheres Gefühl beim Einkauf zu geben“.

Montag (20.04.), 16:58 Uhr: Münster mit Maske

Als erste nordrhein-westfälische Stadt hat Münster eine Maskenpflicht beschlossen. Sie gelte ab dem nächsten Montag für Geschäfte, auf Märkten im ÖPNV und öffentlichen Bereichen der städtischen Verwaltungsgebäude.

Montag (20.04.), 16:58 Uhr: Appell der Bundeskanzlerin zu behutsamem Vorgehen bei Lockerungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt in einem Statement, dass Deutschland „noch lange nicht über dem Berg“ ist und fordert weiterhin Disziplin bei der Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen ein. Insbesondere appellierte sie an die Bundesländer zu behutsamem Vorgehen bei den Lockerungsmaßnahmen. Merkel betonte dabei, die von Bund und Ländern getroffenen Maßnahmen seien nicht so scharf wie in den meisten europäischen Staaten, wo etwa Parks geschlossen seien und Menschen nicht nach draußen gehen dürften. Sie hoffe, das derartige Schritte in Deutschland nicht notwendig würden.

Montag (20.04.), 14:22 Uhr: Nicht ohne Maske in Wolfburg

Wer in Wolfsburg ein Geschäft oder ein öffentliches Gebäude betritt, wer zum Arzt will oder Bus fahren will, muss seit heute einen Mund-Nasen-Schutz tragen, dies berichtet der NDR. Die VW-Stadt sei damit niedersachsenweit die erste Kommune mit einer Maskenpflicht. Allerdings gelte zunächst eine Übergangsfrist, kontrolliert werde erst ab kommender Woche.

Montag (20.04.), 13:20 Uhr: Laschet muss Kritik von Merkel einstecken

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet habe die weitergehenden Lockerungen in seinem Bundesland nach der scharfen Kritik von Kanzlerin Angela Merkel (beide CDU) verteidigt, so heißt es auf „Bild“. Nordrhein-Westfalen sei das Land der Küchenbauer, habe Laschet am Montag nach Angaben von Teilnehmern in einer Schaltkonferenz des CDU-Präsidiums die Öffnungs-Erleichterung auch für große Einrichtungshäuser begründet. Von anderen Teilnehmern habe es außerdem aber auch geheißen, Laschet habe Merkel grundsätzlich unterstützt.

Montag (20.04.), 13:16 Uhr: Sedda produziert wieder

Bei den Sedda Polstermöbelwerken/Wallern geht es wieder geschäftig zu: Das Familienunternehmen aus Österreich hat am 14. April die Produktion seiner exklusiven Polstermöbel und hochwertigen Betten wieder aufgenommen. „Wir haben die Arbeitsplätze so umstrukturiert, dass wir unseren Mitarbeitern maximalen Gesundheitsschutz bieten“, erkläre Sedda-Geschäftsführer Roland Ragailler. Dafür seien die Hygiene- sowie Reinigungsstandards erweitert und parallel dazu ausreichend Platz geschaffen worden, damit die Belegschaft bequem Abstand halten könne.

Montag (20.04.), 11:52 Uhr: Maskenpflicht in Bayern

Wegen der Corona-Krise führt Bayern nun doch eine Maskenpflicht in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr ein. Ab kommender Woche seien Mund-Nasen-Schutz, Alltagsmasken oder auch Schals Pflicht, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einer Regierungserklärung im Landtag ankündigte.

Montag (20.04.), 11:14 Uhr: Grotefeld macht Internet-Messe

Der Zulieferer Grotefeld GmbH, Spezialist für Aggregate zum Bohren, Fräsen und Sägen, hat statt seines geplanten Messeauftritts zur abgesagten „Holz-Handwerk“ eine Präsentation im Internet auf die Beine gestellt. Über ein Banner auf der Webseite kommt man auf die geplanten Messe-Schwerpunkte. Der digitale Messerundgang kann als PDF heruntergeladen werden.

Sonntag (19.04.), 17:22 Uhr: Hessen gibt jetzt doch nach

In Hessen galt vor dem Wochenende noch die eiserne Regel: Nur wer eine Gesamt-Verkaufsfläche von 800 oder weniger Quadratmetern habe, dürfe ab Montag wieder öffnen. Ausgenommen davon seien nur der Buch-, Auto- und Fahrradhandel. Ministerpräsident Bouffier hatte sogar davor gewarnt, zu „tricksen“. Doch jetzt gilt: Auch Hessen erlaubt größeren Geschäften wieder zu öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche „unmissverständlich und klar“ auf 800 Quadratmeter reduzieren, z.B. durch Trennwände und Absperrungen. Einen ausführlichen Bericht gibt es dazu auf www.faz.net. Auch tagesschau.de hatte berichtet.

Sonntag (19.04.), 17:11 Uhr: EU-Staaten dürfen in Firmen investieren

Die EU-Kommission befürchtet, dass chinesische Konzerne während oder nach der Corona-Krise verstärkt europäische Firmen aufkaufen könnten. Dagegen sollen die Staaten intervenieren können, indem sie von der EU die Erlaubnis erhalten, in Corona-geschwächte Unternehmen zu investieren und sogar teilweise deren Besitz zu übernehmen. Diese Maßnahme soll Akquisitionen aus dem Ausland, besonders durch China, verhindern. Es soll sich hier aber nur um einen letzten Ausweg im absoluten Notfall handeln. Man wolle damit „vor allem unfairen Wettbewerb durch Firmen im Besitz von Staaten außerhalb der EU unterbinden“. Besonders in China seien solche Unternehmen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Link zur gesamten Pressemitteilung

Sonntag (19.04.), 12:07 Uhr: Höffner lockt mit Einkaufs-Gutscheinen

Eine „starke Aktion“ kündigt Höffner für die Wiedereröffnung seiner Möbelhäuser in NRW ab morgen an. Es geht um Einkaufsgutscheine für Kundenkarten-Besitzer, die abhängig vom Umsatz sind. Auf Artikel aus den Abteilungen Haushalt, Geschenke, Bettwaren, Gardinen, Leuchten und Teppiche gibt es ab einem Einkaufswert von 100 Euro einen Gutschein von 30 Euro, ab 200 Euro einen 60-Euro-Gutschein. Beim Kauf von Möbeln, Matratzen oder Küchen gibt es einen 200-Euro-Gutschein ab 500 Euro Einkaufswert, einen 400-Euro-Gutschein ab 1.000 Euro Einkaufswert, einen 1.200-Euro-Gutschein ab 3.000 Euro Einkaufswert und einen 2.000-Euro-Gutschein ab 5.000 Euro Einkaufswert. Ähnliche Aktionen fährt Höffner regelmäßig für den Online-Shop. Höffner öffnet morgen seine Filialen in Neuss, Hamm, Rösrath und Münster.

Sonntag (19.04.), 11:42 Uhr: Auch XXXLutz freut sich

„Es freut uns sehr, Ihnen heute mitteilen zu können, dass infolge der Neuregelungen ab 20. April 2020 unsere Möbelhäuser in Nordrhein-Westfalen unter strikter Einhaltung der Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen wieder geöffnet werden.“ Das schrieb XXXLutz Deutschland gestern Abend seinen Newsletter-Empfängern. Man werde für die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern, einen kontaktlosen Kassenbereich, Einlass-Beschränkungen und Zugangs-Kontrollen sowie Hygienespender sorgen. Das Restaurant bleibt noch zu. „Wir möchten Sie bitten, in dieser Zeit rücksichtsvoll zu handeln und sich an die umfassenden vorgegebenen Maßnahmen zur Sicherstellung von Hygiene in unseren Möbelhäusern zu halten.“ Die Öffnung betrifft die Filialen in Essen, Hennef, Würselen, Oberhausen, Lüdenscheid, Iserlohn und Freudenberg. In Österreich müssen die XXXLutz-Filialen genau wie alle anderen großen Möbelhäuser noch zu bleiben.

Sonntag (19.04.), 11:23 Uhr: Miele fährt deutsche Werke wieder hoch

Der Hausgeräte-Konzern Miele hat entschieden, alle deutschen Werke ab Montag, 20 April, wieder hochzufahren. Dazu zählt auch das Stammwerk in Gütersloh. Das Thema Kurzarbeit sei damit aber noch nicht abgehakt, so das Unternehmen zu örtlichen Medien. Auch in den nächsten Wochen sei noch mit Kurzarbeitstagen in den Werken und in der Verwaltung zu rechnen.
Erst Anfang April hatte das Unternehmen mit der IG Metall und dem Betriebsrat einen „Zukunfts-Tarifvertrag“ für das Werk Gütersloh abgeschlossen. Er tritt am 1. Mai in Kraft und läuft bis Ende 2022. Link zum moebelnews-Bericht

Samstag (18.04.), 16:49 Uhr: Sommerlad hat gute Argumente

Frank Sommerlad, Chef über zwei hessische Möbelstandorte, will Gleichbehandlung. Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Möbelhäuser in NRW öffnen dürfen und in Hessen nicht. „Ich appelliere auch im Namen meiner Mitarbeiter an die Landesregierung, die Öffnung des Einrichtungshandels generell zu erlauben“, sagte er der Wetterauer Zeitung. „Diese Ausgrenzung und Benachteiligung unserer Branche“ sei so schnell wie möglich zu beenden, zumal Bau- und Gartenfachmärkte mit einer Verkaufsfläche zwischen 10.000 und 20.000 Quadratmetern überhaupt nicht von den Corona-Schließungen betroffen gewesen seien.
Für eine jetzige Öffnung gebe es gute Gründe: Gerade die großflächigen Möbelhäuser mit „Niedrigfrequenz“ zählten die geringste Zahl an Besuchern pro Quadratmeter Verkaufsfläche. Überall sei genügend Abstand möglich. Man könne jeden zweiten Parkplatz sperren und die Zahl der Kunden auf einen pro 100 Quadratmeter reduzieren. Im Supermarkt seien dagegen ein Kunde pro 20 Quadratmeter erlaubt. Wo Beratungsgespräche nötig seien, könne man problemlos Hygiene-Standards einhalten und sie generell weiter steigern. Sein Fazit: „Die Corona-Regeln können optimal eingehalten werden.“

Samstag (18.04.), 15:06 Uhr: Hardeck öffnet in NRW und Niedersachsen

Begros-Mitglied Möbel Hardeck nutzt die aktuellen behördlichen Anordnungen für den Einzelhandel voll aus. In Nordrhein-Westfalen öffnen die drei Filialen in Bochum, Hilden und Senden ab Montag komplett, im niedersächsischen Bramsche wird die Verkaufsfläche auf die vorgegebenen 800 Quadratmeter limitiert. „Jeder Kunde und genauso unsere Mitarbeiter haben bei bis zu 40.000 m² Ausstellungsfläche in der jeweiligen Filiale genügend Platz, um den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand einzuhalten“, schreibt das Unternehmen auf seiner Homepage. Dazu werde die maximale Kundenanzahl geregelt und überprüft sowie regelmäßige Hygiene-Maßnahmen durchgeführt. Restaurant und Kinderland bleiben zu.

Samstag (18.04.), 13:26 Uhr: Ikea zögert in NRW noch

Andere Möbelfilialisten wie POCO, XXXLutz oder Höffner greifen die Sonderregelung in NRW beim Schopf, ihre Häuser direkt am kommenden Montag (20.04.) wieder zu eröffnen, aber Ikea zögert überraschender Weise noch. Man wolle erst die nötigen Vorkehrungen für den Gesundheitsschutz treffen, und das gehe nicht so schnell, sagte eine Ikea-Sprecherin der News-Agentur DPA. Es sei noch unklar, ob und wann die Ikea-Häuser in NRW nächste Woche öffnen, sagte sie. Siehe dazu auch den Ticker-Eintrag von 13:01 Uhr.

Samstag (18.04.), 13:15 Uhr: Offenbar schlechte Karten für Klagewillige

Wie das Wirtschaftsmagazin „Spiegel“ aktuell berichtet, haben bereits zwei Oberverwaltungsgerichte entschieden, dass die behördlichen Anordnungen hinsichtlich der aktuellen Öffnungsregeln im Einzelhandel „vertretbar“ sind. Zwei Gerichte in Berlin und Greifswald hätten jeweils Eilanträge gegen die Schließungen zurückgewiesen, so das Magazin. Zur Begründung hieß es unter anderem, die Anordnungen seien „durch das Infektionsschutzgesetz gedeckt und mit dem Grundgesetz vereinbar“ bzw. es gebe hinreichende sachliche Gründe für eine unterschiedliche Behandlung verschiedener Branchen und Warenangebote. Link zum „Spiegel-Artikel“

Samstag (18.04.), 13:01 Uhr: Ikea kritisiert und kündigt an

Ikea hat die aktuellen Öffnungs-Bestimmungen für den Einzelhandel scharf kritisiert. Die Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern sei keine Frage der Größe eines Geschäftes, sagte eine Sprecherin dem Portal watson.de. „Ganz im Gegenteil: Gerade größere Unternehmen mit einer größeren Verkaufsfläche können dies gegebenenfalls einfacher umsetzen. Nicht nachvollziehbar ist für uns insbesondere, warum Baumärkte geöffnet sein dürfen, nicht aber Einrichtungshäuser. Wir hätten uns eine einheitliche Lösung für den gesamten Einzelhandel gewünscht.“
Fast zur gleichen Zeit kündigte der oberste Ikea-Chef Jesper Brodin an, dass Ikea seine Möbelhäuser „ab Mai wieder öffnen“ wolle. Dies sei auch nötig, denn die Pandemie habe die Umsätze von Ikea um rund 60 Prozent einbrechen lassen, sagte er dem Newsportal APA. „Dies ist eine Zeit, in der wir vor allem überleben müssen.” Ein Lichtblick seien die Verkäufe übers Internet, die sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt hätten. Er kündigte zudem Preissenkungen für einzelne Produkte an, da die Menschen ähnlich wie nach der Finanzkrise 2008 weniger Geld hätten.

Samstag (18.04.), 12:36 Uhr: Lenkt NRW auch bei Warenhäusern ein?

Wie gestern im moebelnews-Live-Ticker berichtet, geht Galeria Karstadt Kaufhof im Eilverfahren gegen die Corona-Schutzverordnung von Nordrhein-Westfalen vor, die den Warenhäusern im Gegensatz zu Möbelhäusern keine Öffnungsmöglichkeit bietet. Noch gestern reagierte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart darauf und deutete ein mögliches Einlenken an. Er wolle „zeitnah prüfen, ob sich Geschäfte mit einer größeren Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter verkleinern könnten“. Es gebe Freiheiten, sich im Rahmen des Verabredeten über solche Weiterungen auszutauschen, so Pinkwart. Damit stellte er sich quasi gegen seinen Kollegen und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Der hatte gestern gesagt, dass es keine Ausnahme von der 800-Quadratmeter-Regel gebe. Es reiche nicht aus, die oberen Etagen eines Kaufhauses für die Kunden zu schließen, hatte er gesagt.

Freitag (17.04.), 16:23 Uhr: Bauknecht spendet Geräte für Stuttgarter Corona-Schutzunterkünfte

Hausgerätehersteller Bauknecht spendet dringend benötigte Waschmaschinen und Mikrowellen für Corona-Schutzunterkünfte der Stadt Stuttgart. Damit werden Einrichtungen ausgestattet, in denen sich Stuttgart gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz um Personen aus dem Kreis von Geflüchteten und von wohnungslosen Menschen kümmert, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben und sich in Quarantäne begeben müssen. Um Kliniken zu entlasten, schafft die Landeshauptstadt außerdem vorsorglich über 300 Plätze zur Unterbringung von Erkrankten und Verdachtsfällen. Als ortsansässiges Unternehmen sehe es die Bauknecht Hausgeräte GmbH als ihre Pflicht, die Stadt Stuttgart mit der sofortigen Bereitstellung von Waschmaschinen und Mikrowellen für die betroffenen Personen in den jeweiligen Unterkünften zu unterstützen, informiert das Unternehmen.

Freitag (17.04.), 15:55 Uhr: Canton Fair - zum ersten Mal seit 63 Jahren online

Die China Import & Export Fair (Kantonsmesse) wird Mitte Juni als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie ihre 127. Ausgabe online stellen. „Nach mehr als sechs Jahrzehnten unermüdlicher Bemühungen hat sich die Canton Fair zu Chinas größter umfassender internationaler Fachmesse mit der längsten Geschichte, den meisten Waren und Kunden und den besten Handelsergebnissen entwickelt“, erklärte Ren Hongbin, stellvertretender Handelsminister. „Die 127. Kantonsmesse soll anstelle einer physischen Ausstellung online stattfinden. Dies ist sowohl eine pragmatische Reaktion auf die COVID-19-Pandemie als auch eine wichtige Initiative für innovative Entwicklung.“

Als integraler Bestandteil der Weltwirtschaft sei China bestrebt, die Stabilität der globalen Industrie- und Lieferkette aufrechtzuerhalten, während die Mehrheit der Fabriken und Unternehmen nun den normalen Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen habe. Die erste virtuelle Canton Fair werde eine internationale Online-Handelsplattform für Qualitäts- und Spezialprodukte schaffen, die 16 wichtige Exportkategorien abdecke, wie Haushaltsgeräte, Konsumgüter, Textilien, Medizin und Gesundheitswesen. Sowohl chinesische als auch internationale Unternehmen sollen „Bestellungen aus der Ferne aufgeben“ können. Weitere Informationen unter: www.cantonfair.org.cn/en/

Freitag (17.04.), 15:38 Uhr: Germania will Fertigung Anfang Mai hochfahren

Bei Germania in Schlangen soll es bald wieder verstärkt losgehen. Geschäftsführer Sven Schreiber: „Derzeit fahren wir etwa 45 % der Kapazität. Wir liefern mit sehr gutem Erfolg aus.“ Die Bestände gingen nun aber langsam aus, daher wolle man die Fertigung ab der ersten bzw. zweiten Maiwoche wieder hochfahren. Je nachdem wie sich die Situation im stationären Möbelhandel entwickele, wolle man Ende Mai wieder unter Volllast produzieren. Die letzten zwei Wochen sei man fast ausschließlich im Online-Geschäft unterwegs gewesen. Während der ganzen Corona-Krise habe man weitgehend keine Probleme mit Lieferketten gehabt, hier würde sich auszahlen, dass die Produktion komplett in Deutschland erfolge.

Freitag (17.04.), 14:41 Uhr: Galeria Karstadt Kaufhof will auf Öffnung seiner NRW-Filialen klagen

Galeria Karstadt Kaufhof gehe per Eilverfahren gegen die Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vor, informieren aktuell verschiedene Zeitungen, u.a. die Lebensmittelzeitung. Der Warenhausbetreiber wolle juristisch überprüfen lassen, ob seine Häuser im Land nicht doch geöffnet werden dürfen.

Freitag (17.04.), 12:42 Uhr: Amica nimmt in Polen Produktion wieder schrittweise auf

Nach Ablauf der zweiwöchigen Werkschließung hat Amica am 15. April tageweise die Produktion wieder aufgenommen. Auch nächste Woche werde in eingeschränktem Umfang an einigen Tagen produziert. Danach erfolge eine weitere Pause „bis zunächst Anfang Mai“, teilt der polnische E-Geräte-Hersteller aktuell mit. Der Umfang der möglichen Produktion in der Folgezeit sei in starkem Maße von der Lieferfähigkeit wichtiger Komponenten aus dem südeuropäischen Raum abhängig, dort wo Corona die größten Probleme mache. 

Freitag (17.04.), 12:08 Uhr: Nur NRW-Möbelhäuser öffnen ganz

Spätestens seit dem gestrigen Abend ist es höchst offiziell, dass in Nordrhein-Westfalen alle Möbelhäuser unabhängig von deren Größe ab dem kommenden Montag (20.04.) wieder öffnen dürfen (siehe Titelstory). In allen anderen Bundesländern gilt das nicht. Dort dürfen generell nur Geschäfte mit maximal 800 Quadratmetern Fläche öffnen, in Bayern und Thüringen sogar erst ab dem 27. April. Während Bayern strikt bleibt, baut Thüringen-Chef Bodo Ramelow zumindest eine Brücke: Größere Häuser könnten die Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter verkleinern und dann ebenfalls öffnen. Auch andere Bundesländer wollen angeblich so verfahren wie Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. In Berlin gilt die Verkleinerungs-Regel angeblich auch für Warenhäuser.

Freitag (17.04.), 10:36 Uhr: Die Schweiz erlaubt Lockerungen

Die erste Priorität des Bundesrates sei es weiterhin, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Der Lockdown werde aber stufenweise gelockert. Ab dem 27. April dürfen Betriebe mit „personenbezogenen Dienstleistungen“ wieder ihre Räumlichkeiten öffnen, wenn sie, wie Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga erklärte, ein „überzeugendes Schutzkonzept“ vorlegen könnten. Weitere Geschäfte und Märkte dürfen voraussichtlich ab 11. Mai wieder an den Start gehen.

Freitag (17.04.), 10:16 Uhr: TEAM 7 verkündet Wiederaufnahme des Betriebs

Der österreichische Holzmöbel-Produzent TEAM 7 hat, nach einem vierwöchigen Stillstand, seine Produktion wieder aufgenommen.  „Wir haben die Zeit genutzt, um optimale Bedingungen für die Belegschaft zu schaffen“, erklärt Dr. Georg Emprechtinger, Inhaber und Geschäftsführer von TEAM 7. Hygienische Maßnahmen wie Desinfektions-Stationen, Atemmasken und Arbeitsplätze mit erweitertem Abstand erlaubten die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards. Darüber hinaus seien die administrativen Aufgaben, wo möglich, ins Home-Office verlegt worden. Parallel dazu arbeite die Belegschaft in verschiedenen Schichten bzw. Räumen, so dass die Gesundheit und Sicherheit zu jeder Zeit gewährleistet sei.

Donnerstag (16.04.), 16:57 Uhr: Santander 0%-Ratenfinanzierung in Österreich

In Österreich können Partner der Santander Consumer Bank ihren Kunden ab sofort für Einkäufe die Teilzahlung zu einem Effektivzinssatz von null Prozent, und damit ohne Zinsen und Gebühren, anbieten. Die Unterstützungsaktion gelte sowohl für Webshops als auch für den stationären Handel bis zum 30. Juni 2020. Damit  – so die Mitteilung – wolle die Bank ihren Partnern aus den unterschiedlichen Branchen (z.B. Elektro-, Möbel- und Baumarkthandel) helfen, ihren Umsatz nach dem Shutdown wieder anzukurbeln. Für den Händler und Kunden sei das Service kostenlos, die Bank trage auch das Risiko.

Donnerstag (16.04.), 16:38 Uhr: Produktionsstart angekündigt

Bei Himolla startet nächste Woche am 23./24. April wieder die Produktion. Am 27. April wolle man dann in Taufkirchen wieder auf voller Kapazität fahren, kündigte heute Ralph Bestgen, Vorsitzender der Geschäftsführung des Polstermöbel-Herstellers, an.

Donnerstag (16.04.), 13:57 Uhr: Sonderlösung für Möbelhäuser in NRW?

Nordrhein-Westfalen wolle – mit Ausnahme einiger Branchen auf die umstrittene Grenze von maximal 800 qm Ladenfläche für eine Öffnung von Geschäften beharren. „Daran halten wir uns strikt", wird Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann nach einer Sitzung des NRW-Kabinetts in Düsseldorf auf „boerse.de“ zitiert. Nordrhein-Westfalen wolle nicht zulassen, dass Geschäfte, die größer sind, sich auf eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern beschränkten und dann die Pforten öffneten. Allerdings: Ausnahmen solle es aber neben den für den Bund beschlossenen Autohäusern sowie Fahrrad- und Buchläden in NRW auch für Einrichtungshäuser und Baby-Fachmärkte geben. Die Hygiene- und Abstandsregelungen müssten natürlich eingehalten werden.

Donnerstag (16.04.), 13:57 Uhr: VDM kritisiert gestrige Corona-Beschlüsse

Auch auf Verbandsseite wird harsche Kritik zu den gestrigen Beschlüssen der Bund-Länder-Schaltkonferenz zur schrittweisen Lockerung der Corona-Restriktionen laut. Dazu erklärt etwa Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM): „Die ergriffenen Maßnahmen zu einem schrittweisen Re-Start der Wirtschaft sind unzureichend und in sich nicht schlüssig. Während kleinere Einzelhandelsflächen bis 800 qm unter Auflagen öffnen dürfen, bleiben größere Häuser mit entsprechenden Abstandsflächen und tendenziell geringeren Frequenzen geschlossen.“

Donnerstag (16.04.), 13:36 Uhr: Corona-Fahrplan in Bayern

Bayern will laut Ministerpräsident Markus Söder „später und vorsichtiger“ lockern als andere Bundesländer und eine kluge Exit-Strategie wählen. Der weitere Corona-Fahrplan sieht Ausgangsbeschränkungen  bis 04. Mai vor, zukünftig ist neben der Familie eine weitere Kontaktperson zulässig. Bei Geschäften ist folgendes vorgesehen: Bau- und Gartenfachmärkte dürfen ab kommendem Montag wieder starten. Ab dem 27. April dürfen dann Geschäfte bis 800 qm mit demzufolge bis zu 40 Personen/Kunden öffnen. Die qm-Zahl sei ein Kompromiss zwischen ökonomischer Anforderung und medizinischer Notwendigkeit. Besondere Hygienevorschriften, Einlasskontrollen und Parkplatzregelung seien zu beachten. Es gelte auch ein Gebot für das Tragen eines (nicht-medizinischen) Mund-Nasen-Schutzes („Community-Masken“) in Geschäften und im ÖPNV. Bis Ende August dürfen keinerlei Großveranstaltungen stattfinden – auch mit Blick auf das Oktoberfest ist Söder sehr skeptisch.

Donnerstag (16.04.), 12:57 Uhr: Xylexpo in den November verschoben

Die ursprünglich für 26. bis 29. Mai 2020 geplante „Xylexpo“, Fachmesse für die Maschinenbauer der Holzbearbeitungs- und Möbelindustrie, ist verschoben und soll nun von 10. bis 13. November in Mailand stattfinden.

Donnerstag (16.04.), 12:20 Uhr: Thüringen – Öffnung größerer Läden bei Verkaufsfläche-Reduzierung

Der Thüringischen Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) ließ heute Morgen auf „MDR“ durchblicken, dass auch Inhaber von größeren Geschäften ihre Verkaufsfläche auf unter 800 Quadratmeter reduzieren könnten. Mit den nötigen Abstandsregeln könnten dann auch diese Läden öffnen. Diese Äußerung ist offenbar angesichts heftiger Kritik aus Wirtschaft und Handel an der vorsichtigen Lockerung der Corona-Maßnahmen und insbesondere die Begrenzung für Geschäftsöffnungen bis 800 qm zu sehen.

Donnerstag (16.04.), 11:46 Uhr: Oberfrankens Polstermöbel-Betriebe nähen Masken

Mehrere oberfränkische Polstermöbel-Betriebe haben ihre Nähereien kurzfristig teilweise umgestellt und produzieren seit rund zwei Wochen Mund-Nasenschutzmasken zum Schutz vor dem Coronavirus, die insbesondere in der Alten- und Krankenpflege zum Einsatz kommen. Mit dabei sind unter anderem Ponsel, Gruber, Arco, Willi Schillig und Matratzen Dehler. Das zertifizierte Spezial-Material, aus dem die Masken entstehen, bekommen die Unternehmen in großen Rollen zentral geliefert. Bayerns Wirtschaftsministerium organisiert das. Was die einzelnen Unternehmen dazu bewogen hat, spontan zu helfen, lesen Sie in unserem separaten Artikel.

Donnerstag (16.04.), 10:53 Uhr: Hanau – Maskenpflicht im Einzelhandel und ÖPNV

Die Stadt Hanau mit Blick auf die angekündigte schrittweise Öffnung im Einzelhandel wegen der Corona-Infektionsgefahr für das Betreten der Geschäfte eine generelle Maskenpflicht angeordnet. „Die dringende Empfehlung der Bundes- und Landesregierung, sich mit einem Mund-Nasen-Schutz verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll in der Öffentlichkeit zu verhalten, haben wir dahingehend erweitert, dass ab Montag in Hanau jeder, der ein Ladengeschäft betritt, eine solche Behelfs- oder Alltagsmaske tragen muss", so Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Die Maskenpflicht gelte auch im Öffentlichen Personennahverkehr. 

Donnerstag (16.04.), 10:03 Uhr: ZGV fordert gemeinsame Linie bei Länderumsetzung der Lockerungen

Nach der gestrigen Einigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten über Lockerungen der Corona-Beschränkungen ist indes noch unklar, inwieweit die Länder eine gemeinsame Linie finden. „Nachdem sich Unternehmen bereits durch einen Vorgaben-Dschungel bei Schließungen kämpfen mussten, droht nun ein Flickenteppich auch bei Lockerungen. Das gilt es dringend zu verhindern. Einzelne Branchen dürfen hierbei keineswegs ausgeschlossen oder benachteiligt werden.“, appelliert Dr. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer des Mittelstandsverbundes, an die Länderverantwortlichen.

Mittwoch (15.04.), 20:25 Uhr: Handelsverband wettert gegen neue Corona-Regeln

Nur kurz nach Bekanntgabe der neuen Einzelhandels-Regeln im Zusammenhang mit der Corona-Krise hat sich der Handelsverband Deutschland (HDE) unmissverständlich dagegengestellt. Nur wenige Minuten, nachdem alles bekannt war (siehe die moebelnews-Titelstory), verbreitete HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth folgendes Statement: „Die Regelungen zur Wiedereröffnung der Nicht-Lebensmittelhändler müssen diskriminierungsfrei sein. Lockerungen der Ladenschließung dürfen sich nicht an Betriebsgrößen oder Verkaufsflächen festmachen. Die jetzt beschlossenen Vorgaben führen zu Wettbewerbs-Verzerrungen und Rechtsunsicherheiten.“ Es gebe aus Sicht des Handels kein Sachargument für eine stufenweise Öffnung der Läden, Abstands- und Hygieneregeln könnten sowohl in kleinen als auch in großen Geschäften eingehalten werden. Die Unternehmen seien in der Lage, entsprechende Vorgaben umzusetzen. Der Appell an die Politik: „Beschlüsse überdenken und entsprechend anpassen“.

Mittwoch (15.04.), 18:51 Uhr: GfM-Trend liefert Schutzmasken

Der Einkaufsverband GfM-Trend bietet seinen Mitgliedern ein Kontingent an Schutzmasken an. „Es ist uns gelungen, für Ihr Unternehmen insgesamt 10.000 Schutzmasken für Mund und Nase zu sichern. Sie können die Masken in Stückelung 50 St. oder 100 St. bei uns bestellen“, teilte der Verband seinen Handelspartnern mit. Sie seien mehrfach verwendbar, da man sie bis 60 Grad waschen könne. Man habe bewusst eine wertigere Ausführung gewählt, „damit die Masken für Sie, Ihre Mitarbeiter und Ihre Kunden wiederverwertbar sind“.

Mittwoch (15.04.), 15:02 Uhr: Corana-Lockerungen? – Ein Zwischenstand

Unmittelbar vor den Beratungen des Bundes mit den Ministerpräsidenten der Länder über die weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist seitens der Bundesregierung die Hoffnung auf eine deutliche Lockerung der Einschränkungen gebremst worden. „Der Pfad in den nächsten Wochen ist ein schmaler zwischen vorsichtiger schrittweiser Lockerung und der Bewahrung der Fortschritte im Kampf gegen die Pandemie", so Regierungssprecher Steffen Seibert am heutigen Mittwoch in Berlin. Nach Informationen aus Länderkreisen solle die derzeit geltende Kontaktbeschränkung voraussichtlich „bis mindestens 03. Mai“ verlängert werden. Möglicherweise sollen erste Geschäfte (laut dpa Läden, Boutiquen, Möbel- und Autohäuser bis zu 800 qm Ladenfläche) aber schon vorher öffnen dürfen. Seit 14:00 Uhr berät Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder nun über die weiteren Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus.

Mittwoch (15.04.), 13:17 Uhr: Corona-Schutzausrüstung – Wilkahn fertig selbst

Um die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen und den Betrieb aufrecht zu erhalten, werden die benötigten Schutzausrüstungen von Büromöbel-Hersteller Wilkhahn kurzerhand selbst produziert. So werden in der Näherei des Premiumanbieters neben den Polsterbezügen für die Sitzmöbel pro Tag rund 200 Wilkhahn-Masken für die Belegschaft genäht. Und die Produktentwickler produzieren nicht mehr nur Prototypen und Designstudien, sondern auch Visiere im 3D-Druck.

Mittwoch (15.04.), 11:18 Uhr: HDE mit 10-Punkte Plan für geordneten Exit

Der Handelsverband Deutschland (HDE) sowie die Landes- und Fachverbände haben gestern einen 10-Punkte-Plan zur Wiedereröffnung des Einzelhandels vorgestellt, in dessen Zentrum weitreichende Maßnahmen zum Infektionsschutz stehen, um Schließung von nur Teilen des Handels und damit eine andauernde Diskriminierung von Branchen zukünftig zu vermeiden. Der 10-Punkte Plan des HDE steht zum Download zur Verfügung unter https://einzelhandel.de/exitcorona

Mittwoch (15.04.), 10:35 Uhr: Decosit-Ausgabe 2020 abgesagt

Die Decosit 2020 wurde wegen der anhaltenden Verbreitung des Coronavirus abgesagt. Da die Messe im Juni dieses Jahres stattfinden sollte, liege der Termin zu nahe, um die nötigen Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Die nächste Ausgabe der internationalen Textilmesse für Innenausstattung soll daher im September 2021 stattfinden.

Mittwoch (15.04.), 10:02 Uhr: Adidas – Milliardenkredit trotz „Mietaussetzer“

Adidas hat heute seitens der Bundesregierung die Genehmigung über die Teilnahme der staatseigenen Förderbank KfW an einem revolvierenden Konsortialkredit in Höhe von 3,0 Mrd. Euro zu üblichen Marktbedingungen zur Überbrückung dieser Ausnahmesituation erhalten. Der noch abzuschließende Konsortialkredit umfasst eine Darlehenszusage in Höhe von 2,4 Mrd. Euro seitens der KfW sowie Darlehenszusagen in Höhe von 600 Mio. Euro seitens eines Konsortiums von Partnerbanken des Unternehmens. Adidas werde – so heißt es – alle in Anspruch genommenen Teile des Darlehens, einschließlich Zinsen und Gebühren, „so schnell wie möglich“ zurückzahlen. Zu den Bedingungen des Konsortialkredits gehört die Aussetzung von Dividendenzahlungen über die Laufzeit der Kreditvereinbarung. Zudem habe der Vorstand jüngst entschieden, den Rückkauf von Adidas-Aktien zu stoppen sowie auf die eigenen kurz- und langfristigen Boni, die insgesamt 65 % der Jahreszielvergütung ausmachen, für das Jahr 2020 zu verzichten.

Mittwoch (15.04.), 10:02 Uhr: EK/servicegroup legt Exit-Plan für Einzelhandel vor

Die EK/servicegroup hat nach einer verbandsweiten Umfrage gemeinsam mit ihren Händlern einen Exit-Plan für den Einzelhandel entworfen und u. a. an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) übergeben.

Dienstag (14.04.), 14:45 Uhr: NRW startet Freitag gesicherte Soforthilfe-Webseite

Wie die Staatskanzlei NRW gerade in einem Presse-Briefing bekannt gibt, soll ab dem kommenden Freitag die Möglichkeit zur Antragstellung für die Corona-Soforthilfe wieder online gehen. Genaueres im ausführlichen Artikel zum Thema. 

Sofern Sie bereits einen Antrag gestellt und einen Bewilligungsbescheid erhalten haben, aber die Auszahlung noch nicht stattgefunden hat, können Sie eine E-Mail an das Funktionspostfach der für Sie zuständigen Bezirksregierung mit Aktenzeichen/Vorgangsnummer und Telefonnummer schicken. Die Mitarbeiter führen dann einen Datenabgleich zu persönlichen Angaben und der Bankverbindung durch und melden sich bei den Antragstellern. Die Kontakt-Mailadressen zu den Bezirksregierungen finden Sie (ganz unten) als PDF zum Download!

Dienstag (14.04.), 14:20 Uhr: Interior Lifestyle Tokyo – logischerweise abgesagt

Da die Coronavirus-Pandemie (COVID-19) Japan und den Rest der Welt weiterhin betreffe, blieben die Aussichten für die öffentliche Gesundheit in absehbarer Zukunft ungewiss. Angesichts dieser Situation habe die Messe Frankfurt Japan Ltd. „die schwierige Entscheidung getroffen“, die bevorstehende 30. Jubiläumsausgabe der Interior Lifestyle Tokyo, die ursprünglich vom 3. bis 5. Juni 2020 in den AOMI-Ausstellungshallen von Tokyo Big Sight stattfinden sollte, abzusagen.

Dienstag (14.04.), 14:20 Uhr: Handelsverband Deutschland macht Druck

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat die Politik aufgefordert, „die Öffnung aller Einzelhändler zu genehmigen, sobald dies gesundheitspolitisch vertretbar ist“. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth: „Wenn die Läden in den Innenstädten noch lange flächendeckend schließen müssen, droht eine gewaltige Pleitewelle.“ Man lege dabei großen Wert auf bundesweit einheitliche Regelungen. Die schrittweise Rückkehr zu einem geordneten Geschäftsbetrieb solle nach einheitlichen, nicht-diskriminierenden Vorgaben für den gesamten Einzelhandel erfolgen. „Lockerungen der Ladenschließung dürfen sich nicht an Betriebsgrößen, Verkaufsflächen oder Einzelhandelsbranchen festmachen. Das führt ansonsten zu Wettbewerbsverzerrungen, Rechtsunsicherheit und kollektiver Verunsicherung“, so Genth. Der Handel brauche einheitliche, klare und unkomplizierte Regelungen. Der Handelsverband Baden-Württemberg (HBW) war noch einen Schritt weiter gegangen und hatte die Wiedereröffnung konkret für den 20. April gefordert.

Dienstag (14.04.), 12:18 Uhr: Kurzarbeit – Verlängerung bis Ende des Jahres

Nach übereinstimmenden Presseberichten habe Bundesarbeitsminister Hubertus Heil in Abstimmung mit dem Kanzleramt eine Rechtsverordnung vorbereitet, die zeitnah eine Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes bis Ende dieses Jahres vorsieht. Darüber informiert heute der Verband der Deutschen Maschine- und Anlagenhersteller (VDMA). Die Verordnung des Bundesarbeitsministers sehe konkret vor, die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. Dezember 2019 entstanden ist, auf bis zu 21 Monate, längstens bis zum 31. Dezember 2020 zu verlängern. „Durch das Inkrafttreten mit Wirkung vom 31. März 2020 wird ermöglicht, dass ab dem Monat April 2020 in denjenigen Fällen nahtlos weiter Kurzarbeitergeld bezogen werden kann, in denen die Bezugsdauer bereits im März 2020 ausgeschöpft wurde“, heißt es weiter.

Dienstag (14.04.), 12:18 Uhr: Vorsichtige Öffnung in Österreich

Ab heute dürfen in Österreich kleine Geschäfte mit weniger als 400 qm Verkaufsfläche sowie die Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen, wovon rund 80 Prozent aller Einzelhändler profitieren könnten. Bisher war Österreich dank früher und strenger Maßnahmen von gravierenden Auswirkungen der Corona-Pandemie verschont geblieben., daher ist die Öffnung mit strengen Auflagen verbunden: Alle Kunden und Mitarbeiter müssen einen Mundschutz tragen, der Mindestabstand von einem Meter ist einzuhalten und die Zahl der Kunden im Verkaufsraum wird begrenzt. Das Bedecken von Mund und Nase durch einen speziellen Schutz oder einen Schal wird in allen öffentlichen Verkehrsmitteln zur Pflicht. Davon unabhängig sollen auch die Ausgangsbeschränkungen generell bis Ende April in Kraft bleiben.

Dienstag (14.04.), 11:42 Uhr: Bei Vivonio sind Maja/W. und Staud wieder am Netz

Die Vivonio Furniture GmbH vermeldet, dass die Produktionen bei Maja Wittichenau sowie bei Staud in unterschiedlichen Intensitäten mit dem heutigen 14. April 2020 wieder hochgefahren werden. Damit seien alle sieben Tochterunternehmen wieder am Netz, selbstverständlich „unter Berücksichtigung höchster Hygienestandards“, so das Unternehmen.

Dienstag (14.04.), 11:08 Uhr: Gorenje fährt Produktion wieder hoch – Infektion in der Belegschaft

Nach einem dreiwöchigen Stillstand hat die Produktionsstätte von Gorenje in Valjevo gestern die Produktion wieder aufgenommen. Hisense Gorenje Europe, Muttergesellschaft von Gorenje, kündigt zudem an, dass die Produktion in dieser Woche auch in anderen europäischen Fabriken wieder aufgenommen werden soll. Gleichzeitig hat das Unternehmen auch bestätigt, dass zwei Mitarbeiter aus dem Werk Valjevo sich während der Zeit der Schließung mit dem COVID-19-Virus infiziert hätten. Die Kollegen und die weiteren 14 Mitglieder des Produktionsteams seien unter häuslicher Quarantäne.

Dienstag (14.04.), 10:00 Uhr: BVDM und VDM forcieren Exit-Strategie

Mit einem gemeinsamen unterschriebenen Brief haben sich BVDM-Präsident Hans Strothoff und der amtierende VDM-Präsident Michael Stiehl an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gewandt und appelliert, dass die Aktivitäten im Möbelhandel wieder schrittweise – natürlich unter Einhaltung besonderer Schutzmaßnahmen – wieder hochgefahren werden könnten. Auch in der Presse setzt sich die deutsche Möbelindustrie (in Person von Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der Möbelindustrie) flankierend für eine Wiederöffnung der Möbelhäuser ein, die wegen der Corona-Pandemie seit Wochen geschlossen sind.

Montag (13.04.), 11:38 Uhr: „Baumarkt-Tourismus“ über Landesgrenzen

Weil in manchen Bundesländern wie Bayern die Bau- und Garten-Fachmärkte nur für Gewerbetreibende offen sind, hat offenbar ein regelrechter „Baumarkt-Tourismus“ zwischen den Bundesländern eingesetzt. „Die Parkplätze vor Hornbach, Bauhaus und Co. in Frankfurt jedenfalls sind schon morgens voll“, berichtet z.B. die Frankfurter Neue Presse (FNP) über die Situation in Hessen, und die Schlangen vor den Parkplätzen setzten sich vor der Tür fort. Abstandsregelung? Meist Fehlanzeige, so die FNP, obwohl die Markt-Mitarbeiter ständig dazu auffordern – und dann auch noch beschimpft würden.

Montag (13.04.), 11:24 Uhr: Mitarbeiter sind mit ihren Chefs zufrieden

Deutsche Arbeitnehmer sind mehrheitlich damit zufrieden, wie ihre Arbeitgeber mit der aktuellen Corona-Situation umgehen. Das ist das Ergebnis einer Datenauswertung aus über 5.700 Bewertungen der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu, die in der vergangenen Woche Arbeitnehmer und Arbeitgeber dazu aufrief, Erfahrungsberichte und Maßnahmen im Umgang mit Corona in der Arbeitswelt zu teilen. Demnach gaben 59 Prozent der Mitarbeiter an, dass sie mit dem Umgang ihres Arbeitgebers in der Krise sehr zufrieden sind. Weitere 15 Prozent sind zufrieden. Nur 13 Prozent sagten hingegen aus, dass sie überhaupt nicht zufrieden sind.

Montag (13.04.), 11:00 Uhr: Media-Saturn doppelt in der Zange

Der Elektronik-Händler Media-Saturn steckt doppelt in der Zwickmühle. Auf der einen Seite verliert der Konzern durch die Schließung von 90 Prozent seiner europäischen Läden jeden Tag rund 55 Mio. Euro Umsatz, auf der anderen Seite werden jetzt die Zahlungen für die längst verkaufte Ware der letzten Monate fällig. Bekanntlich finanziert sich Media-Saturn über Warenkredite, die meist drei bis vier Monate später, wenn die Ware schon verkauft ist, zurückgezahlt werden. Es geht angeblich um rund zwei Milliarden Euro, berichtet das Manager Magazin. Im Kampf um Liquidität gibt es mehrere Maßnahmen: 20.000 Mitarbeiter sind in Kurzarbeit, die Werbeausgaben sind gestoppt, die Lieferanten und Vermieter sollen helfen, und letztlich soll ein KfW-Kredit über zwei Milliarden Euro beantragt werden. Die Lieferanten zeigen sich jedoch äußerst spröde, weil Media-Saturn gleichzeitig schon Rabatte für neu bestellte Ware gefordert hat.

Sonntag (12.04.), 11:51 Uhr: „Kostenlose“ Lieferungen aus dem Online-Shop

„Wir schenken Ihnen die Versandkosten!“, heißt es aktuell auf der POCO-Homepage. Das Versprechen gilt allerdings mit Einschränkungen. Wörtlich: „Wir sind weiterhin in unserem Online-Shop für Sie da. Lehnen Sie sich zurück, bestellen Sie Ihre Wunschartikel und POCO liefert die Ware ab einem Mindest-Bestellwert von 150 Euro bis auf Weiteres kostenlos zu Ihnen nach Hause.“
Keine vordergründige Einschränkung dagegen bei Höffner: „Alle Bestellungen werden kostenlos nach Hause geliefert!“ Im Kleingedruckten steht dann allerdings, das gelte nur für den Hinversand und nicht für Artikel aus der Elektroabteilung. Alle teilnehmenden Artikel seien mit dem Hinweis GRATIS VERSAND gekennzeichnet.

Freitag (10.04.), 17:50 Uhr: Mittelstand drückt aufs Tempo

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) fordert von der Bundesregierung eine Exit-Strategie nach Ostern. Die Wirtschaft erwarte eine Strategie, „unter welchen Voraussetzungen, auf welche Weise und wann das Land wieder hochgefahren werden soll“, heißt in dem in der aktuellen „Focus“-Ausgabe veröffentlichten Brief. Darin enthalten sind sieben zentrale Forderungen: 1. Stromsteuer und EEG-Umlage werden vorübergehend ausgesetzt. 2. Der Solidaritätszuschlag wird sofort und für alle rückwirkend zum 1. Januar 2020 abgeschafft. 3. Die Anfang März geleisteten Steuervorauszahlungen für die kommenden drei Monate werden den Unternehmen rückerstattet. 4. Unternehmen, die ihren Mitarbeitern beim Kurzarbeitergeld freiwillig 100 Prozent ihres Gehaltes auszahlen, erlassen die Sozialversicherungsträger bis auf Weiteres 100 Prozent der Beiträge. 5. Die Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge wird zurückgenommen. 6. Außenzölle werden temporär ausgesetzt. 7. Die Lkw-Maut bei Leerfahrten wird zeitlich befristet ausgesetzt.
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat einen gemeinsamen Fahrplan von Politik und Wirtschaft in Richtung Normalität angeregt. Präsident Eric Schweitzer: „Ein Signal, wie der Einstieg in eine schrittweise Normalisierung ausfallen könnte, wird für die Planungen und die Existenz der Unternehmen jetzt immer wichtiger.” Ein solcher Horizont sei auch für die Unternehmens-Finanzierung und Liquidität von enormer Bedeutung. „Denn die Firmen müssen auch Geldgebern eine Perspektive bieten können.“

Freitag (10.04.), 12:23 Uhr: Wir wünschen frohe Ostern!

Mit einer netten Geschichte aus der „Bild“ wünscht Ihnen die moebelnews-Redaktion ein entspanntes, nettes Osterfest und alles Gute:
Aus Sorge, dass sie wegen Corona dieses Ostern keine Eier und keine Süßigkeiten suchen dürfen, haben vier Kinder der Polizei in Saalfeld einen bunt bemalten Brief geschrieben: „Wir vier Kinder machen uns Sorgen, dass nun auch der Osterhase in Quarantäne ist und wir keine Ostereier oder leckere Schokolade suchen dürfen. Ist der Osterhase auch in Quarantäne? Darüber wären wir sehr traurig. Bitte helft uns bei der Aufklärung.“ Eine Polizeikommissarin fand das so nett, dass sie den Kindern ein Osterkörbchen mit Bastelzeug und einer Grußkarte überreichte, auf der stand: „In dieser schweren Zeit hat eure Anfrage allen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Innerhalb eurer Familie fällt Ostern nicht flach, keine Angst. Dem Osterhasen geht es prima. Wir haben ihn bei einer Streifenfahrt gesehen. Er will seine Sachen besonders nah an eurem Haus verstecken, damit ihr trotzdem suchen könnt.“ In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund!

Freitag (10.04.), 12:01 Uhr: Einkaufsverbände fordern Exit

Drei Möbel-Einkaufsverbände haben gemeinsam einen offenen Brief an diverse politische Entscheider gerichtet, in dem sie „eine klare Planung und die kurzfristige Umsetzung einer Exit-Strategie“ zu einem konkreten Datum fordern. Dazu wollen sie unter anderem freiwillig die Zahl der Kunden reglementieren sowie den bereits hohen Hygiene-Standard nochmals steigern.

Donnerstag (09.04.), 17:05 Uhr: IKEA-Soforthilfe-Programm

Unter dem Motto „Wir packen das gemeinsam – IKEA schnürt Hilfspakete vor Ort“ will der schwedische Möbelriese in der Corona-Krise seiner Verantwortung als großer Einzelhändler gerecht werden. Das Unternehmen stellt daher Sachspenden, alleine in Deutschland in Höhe von 1,5 Mio. Euro, zur Verfügung.

Donnerstag (09.04.), 15:15 Uhr: Holzindustrie – Kontrollierte Lockerung ist richtiger Weg     

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellte jetzt mögliche Lockerungen des Shutdowns nach den Osterferien in Aussicht. Dazu erklärt Denny Ohnesorge, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie:    

“Die von Bundesminister Spahn skizzierte stufenweise Rückkehr ins gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben ist der richtige Weg, um diese historische Herausforderung gemeinschaftlich zu meistern. Es gilt zu verhindern, dass sich diese Krise zu einer systemischen Wirtschaftskrise entwickelt. Das ifo-Institut hatte dafür bereits letzte Woche einen begrüßenswerten Stufenplan veröffentlicht. Den Entscheidungen über differenzierte Öffnungsschritte sollte nun klare Priorität gesetzt werden. Sicherheitsvorgaben und Abstandsregeln für den Schutz der Mitarbeiter und Kunden müssen dabei natürlich gewährleistet sein. Die Politik sollte klar sagen, welche Beschränkungen sie warum und für wie lange aufrechterhalten will. Nur so ist es der Wirtschaft möglich, vernünftig zu planen. Es wird eine Zeit nach Corona geben. Es ist jetzt der Zeitpunkt, sich darauf vorzubereiten.“

Donnerstag (09.04.), 11:45 Uhr: Spuckschutz" von Palmberg

Beim Schönberger Büromöbelhersteller Palmberg wird derzeit ein Produkt hergestellt, das in Corona-Zeiten sehr begehrt ist: Hygieneschutzwände („Spuckschutz“) aus Acryl. Die Hygieneschutzwände sollen ab sofort einen kleinen Beitrag leisten, um die weitere Verbreitung von COVID-19 sowie anderer Viren und Bakterien zu verhindern. Palmberg selbst nutze solche Scheiben bereits im eigenen Empfangsbereich und habe am gestrigen Mittwoch, 08. April 2020, unter dem Motto „Support your locals“ weitere an vier Schönberger Geschäfte übergeben.

Donnerstag (09.04.), 10:21 Uhr: Cor+interlübke Studio Wien – voll in 3D

Mit Hilfe ihres Schwesterunternehmens EyeCandy hat die Digitale Mediensysteme GmbH das Sortiment des COR+interlübke Studio Wien (1010 Wien, Tuchlauben 21) nun innerhalb von zwei Tagen in 3D-Visualisierungen digital zugänglich gemacht, berichtet „boerse-express.com“. Auf https://www.cor-interluebke.at/wohnmoebel/ erhielten Kundinnen und Kunden – so heißt es – „ab sofort einen sehr realistischen digitalen Eindruck ihrer künftigen Einrichtung“.

Mittwoch (08.04.), 14:46 Uhr: Giga Verbandsmesse abgesagt

Die 4. Giga International Verbandsmesse, die Ende August (19.-21.08. 2020) stattfinden sollte, ist soeben abgesagt worden. Als Alternative würden laut Geschäftsführer Gerald Socher im Herbst zusätzliche Termine für Verbandssitzungen in Würzburg angestrebt, „um allen die Möglichkeit zu geben, die geplanten oder bereits umgesetzten Neuentwicklungen in kleinerem Rahmen zu präsentieren.“

Mittwoch (08.04.), 12:40 Uhr: Österreich – Öffnung auch von großen Möbelhäusern ab 14. April gefordert 

Die von der österreichischen Bundesregierung am Montag angekündigten schrittweisen Maßnahmen sehen vor, dass der Möbelhandel erst ab 2. Mai wieder öffnen darf, Bau- und Gartenmärkte aber schon ab 14. April. Auch kleine Küchen- oder Möbelstudios unter 400 Quadratmeter dürften nächste Woche aufmachen. Laut „wien.orf.at“ unterstützt der Wiener Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke den Möbelhandel und fordert die Maßnahmen zu überdenken und mit „Hausverstand“ vorzugehen: „Wenn eine große Fläche zur Verfügung steht und auch Sicherheitspersonal vorhanden ist, wenn wir diesen Meter-Abstand leben können, wenn Nasen-Mundschutz gegeben ist – warum sollte dann unterschiedlich vorgegangen werden?“, so der Politiker.

Mittwoch (08.04.), 10:41 Uhr: Coronavirus – Umgang und Bezeichnung von Selfmade-Masken

Immer mehr Privatpersonen – aber auch Hersteller unserer Branche (etwa König + Neurath, Allnatura, Wegerich oder Textilhersteller Apelt), schneidern oder fertigen Mundbedeckungen um der Tröpfcheninfektion mit dem COVID-19-Virus zu entgehen bzw. um andere vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Das Portal anwalt.de gibt einige wichtige Hinweise, die Spender, Hersteller oder auch Vermarkter in diesem Zusammenhang unbedingt beachten sollten. moebelnews hat dies in einem kleinen Service für Sie aufbereitet.

Dienstag (07.04.), 16:41 Uhr: HWB fordert besseren Risikoausgleich von Mietern und Vermietern in der Corona-Krise

„Wenn aufgrund der behördlichen Geschäftsschließung ein Händler mit erheblichen Umsatzeinbußen zu kämpfen hat, muss das Lastenrisiko gleichmäßig verteilt werden. Eine Stundung verschiebt das Problem nur in die Zukunft, die finanziellen Auswirkungen der Krise bleiben einzig beim Händler.“, so Christian Haeser, Geschäftsführer beim Handelsverband Wohnen und Büro (HWB). Der Verband plädiert daher für einen angemessenen Risikoausgleich zwischen den Vertragsparteien – Vermieter und Mieter – auf Grundlage des § 313 BGB. Die Norm vermittele den Mietern einen Verhandlungsanspruch mit der Möglichkeit, den Mietzins im Einvernehmen mit dem Vermieter zu reduzieren. Letztenendes wäre ein politische Lösung wünschenswert.

Dienstag (07.04.), 14:05 Uhr: Wegerich fertigt Masken

Matratzen-Produzent Wegerich aus Würzburg hat seine Fertigung auf Maskenproduktion umgestellt. Der Mund-Nasen-Schutz sei aus sogenanntem Polypropilen-Vlies gefertigt, einem Vliesstoff, der auch in zertifizierten OP-Masken verwendet wird. Die Nachfrage sei sehr groß – Lieferungen würden von Würzburg bis nach Erlangen oder München gehen.

Dienstag (07.04.), 13:10 Uhr: ZGV begrüßt Update des Mittelstandsprogrammes

Der ZGV ­ der Zentralverband Gewerblicher Verbundgruppen begrüßt die neuerliche Initiative der Bundesregierung für sein erweitertes Mittelstandsprogramm ausdrücklich: Hiernach haben das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) ein zusätzliches Programm für den Mittelstand beschlossen, das eine 100%-ige Haftungsübernahme der Bundesregierung bei der Kredit-Vergabe über die KfW und die Förderbanken garantiert. Die Bundesregierung schließt damit einer Lücke des Rettungsschirms und setzt die Forderungen des Mittelstandsverbundes und seiner Taskforce „Liquidität für den Mittelstand“ um.

Dienstag (07.04.), 10:50 Uhr: Hisense Gorenje verlängert Produktionsstilllegung in allen ihren Fabriken in Europa

Die Geschäftsführung von Hisense Gorenje habe ­ so das Unternehmen – angesichts der aktuellen Situation aufgrund der Coronavirus-Epidemie in ganz Europa beschlossen, die Schließung aller europäischen Fabriken um eine weitere Woche, vom 6. April bis zum 10. April 2020, zu verlängern. Die Produktion in den Fabriken in Velenje werde am Dienstag, 14. April 2020, wieder aufgenommen, mit Ausnahme der Waschmaschinen-Produktion, die am Freitag, 10. April, wieder aufgenommen werde. Das Werk Mora in der Tschechischen Republik solle ebenfalls am Dienstag, den 14. April, die Arbeit wieder aufnehmen. Das Werk in Valjevo, Serbien, soll wieder am Montag, den 13. April 2020, in Betrieb genommen werden.

Dienstag (07.04.), 10:22 Uhr: EURONICS – unterstützt Einzelhandel mit neuer Online-Plattform

EURONICS habe – so heißt es – innerhalb kürzester Zeit ein branchenübergreifendes Online-Angebot www.mein-lokaler-handel.de geschaffen, um insbesondere kleinere und mittlere Betriebe zu unterstützen. Die Plattform sei nach Regionen organisiert. Dadurch möchte die Verbundgruppe nicht nur ihren Mitgliedern helfen, sondern auch gleichzeitig ein Zeichen für regionalen Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung setzen. Die Teilnahme sei „kostenfrei und unabhängig von einer Euronics-Mitgliedschaft“.

Dienstag (07.04.), 10:22 Uhr: Ifo-Umfrage prognostiziert massiven Produktionsrückgang

Laut einer Umfrage des Ifo-Instituts erwarte die deutsche Industrie wegen der Corona-Krise in den kommenden drei Monaten „einen massiven Rückgang der Produktion“. Der Index der Produktionserwartungen sei im März um 22,8 Punkte auf minus 20,8 Punkte abgesackt, dies sei – so das Institut  – der schärfste Einbruch seit Beginn der Umfrage im Jahr 1991.

Dienstag (07.04.), 10:10 Uhr: Remmers sagt auch Alternativtermin „Holz-Handwerk“ ab

Die vom mittelständischen Unternehmen Remmers/Löningen gebuchten Ausstellungsflächen bleiben leer, wenn vom 16. bis 19. Juni 2020 in den Nürnberger Messehallen die „Fensterbau Frontale“ und die „Holz-Handwerk“ stattfinden. Nach intensiven Überlegungen habe sich der Marktführer bei der Fenster-, Türen- und Holzbeschichtung dazu entschlossen, den von der Messeleitung angebotenen Alternativtermin im Juni „nicht wahrzunehmen“.

Montag (06.04.), 16:14 Uhr: Noch kein Termin für Lockerungen in Deutschland

Die Bundesregierung werde nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert noch keinen Termin nennen, an dem es zu einer Lockerung der bestehenden Auflagen kommen könnte. Wie „ard.de“ berichtet, sehe Seibert – und mithin Bundeskanzlerin Angela Merkel – eine Festlegung hierzu „als noch zu früh“ an. Update 16:36 Uhr: Angela Merkel wörtlich: „Es wäre schlecht zu früh wieder zu starten, um dann wieder alles zurücknehmen zu müssen."

Montag (06.04.), 14:21 Uhr: Metro öffnet in MV für Endverbraucher

Wie die „LZ“ berichtet, hat Metro Deutschland hat die Türen seiner fünf Gastro-Märkte in Wolgast, Greifswald, Wismar, Neustrelitz und Waren ab sofort bis 19. April 2020 für alle Verbraucher aufgemacht. Einer entsprechenden Nutzungsänderung für diese erweiterte Öffnung habe das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern zugestimmt, heißt es in einer Mitteilung des Großhändlers.

Montag (06.04.), 13:19 Uhr: Auch der Onlinehandel leidet

Auch der E-Commerce leidet anscheinend unter der Corona-Krise. Im März 2020 sei der Umsatz um rund 20 Prozent eingebrochen, teilte der Bundesverband E-Commerce (bevh) heute mit. Nur Lebensmittel, Drogeriewaren, Medikamente und Baumarkt-Sortimente seien besser gelaufen, so Präsident Gero Furchheim (Cairo AG): „E-Commerce ist heute ein normaler Einkaufskanal. Deshalb wirkt sich solch eine Krise in der Konsumstimmung voll auf unsere Branche aus. Die Behauptung, der E-Commerce würde pauschal als ‚Gewinner‘ aus der Corona-Pandemie hervorgehen, ist schlicht falsch. Richtig ist aber, dass die Chancen des E-Commerce für die Versorgung der Kunden und die Geschäftsmodelle des Einzelhandels neu erlebt werden.“

Montag (06.04.), 13:11 Uhr: Auch Segmüller näht Schutzmasken

Auch in den Polster-Werkstätten des Filialisten Segmüller werden jetzt Schutzmasken genäht. Dazu wurden in der Näherei zusätzliche Ressourcen geschaffen. Wo im Normalbetrieb Polstermöbel-Bezüge aus Stoff und Leder genäht werden, fertigen aktuell rund 30 Näherinnen und Näher bis zu 1.500 Schutzmasken pro Tag für örtliche Kliniken sowie für das Landratsamt der Region.

Montag (06.04.), 13:04 Uhr: In Österreich Lockerungen für Handel

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz will nach Ostern das öffentliche Leben langsam wieder anlaufen lassen. Dazu gehöre auch, so Kurz, dass ab dem 14. April kleine Geschäfte mit bis zu 400 Quadratmetern sowie Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen dürfen. Das beträfe also auch viele Küchen- und Wohnstudios. Voraussetzung: Maskenpflicht für alle, Einsatz von Desinfektionsmitteln und Limitierung der Kunden, die sich gleichzeitig im Laden aufhalten. Ab 1. Mai sollen dann alle Geschäfte und Einkaufszentren wieder öffnen dürfen. Die Entscheidung darüber falle aber erst Ende April, so Kurz. Restaurants, Hotels und Schulen sollen bis mindestens Mitte Mai noch geschlossen bleiben.

Montag (06.04.), 11:56 Uhr: Allnatura produziert Masken

Der ökologische Online-Fachhändler allnatura „natürlich schlafen und wohnen“ aus Heubach möchte andere Personen und Firmen mit eigenen Mitteln bestmöglich unterstützen. Gemeinsam mit ihren Manufakturen stellt allnatura daher nun größere Mengen an Mund- und Nasenmasken zu fairen Preisen her. Lobenswert: „Die Masken sind waschbar und wiederverwendbar, werden möglichst kosteneffizient produziert und ohne üblichen Aufschlag angeboten.“ Bereits 20.000 Masken hätten so innerhalb kürzester Zeit an Kliniken, Praxen und andere Firmen ausgeliefert werden können.

Montag (06.04.), 10:22 Uhr: Vorwerk

Einen Sturm der Entrüstung erlebte Thermomix-Hersteller Vorwerk laut „LZ“, als verbreitet wurde, dass während der Corona-Krise angeblich 50 Euro Zusatzprämie für Haustürgeschäfte gezahlt werden sollten. Mittlerweile ist das Unternehmen aber zügig zurückgerudert. Man habe komplett auf telefonischen Vertrieb umgestellt, auch per E-Mail könnte nun bestellt werden.

Sonntag (05.04.), 14:24 Uhr: „Click & Collect“ auch zu Corona-Zeiten!

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) hat die Länder, Städte und Gemeinden aufgefordert, stationären Händlern einheitlich die Abgabe von Waren im kontaktlosen „Click & Collect“-Verfahren zu erlauben. Derzeit herrsche bei vielen Behörden Unsicherheit, ob die Abholung von im Internet bestellter Ware durch Kunden im Umfeld eines Ladens als Abholservice zuzulassen ist. bevh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer: „Kontaktloses ‚Click & Collect‘ unterstützt zusätzlich die Versorgung, kann für eine Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter sorgen und könnte dem stationären Handel eine dringend nötige Perspektive verschaffen.” Mehr Informationen hier.

Sonntag (05.04.), 11:44 Uhr: Auch die Metro zieht Geschäfts-Prognose zurück

Die Metro AG hat ihre Umsatz- und Ergebnis-Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20 wegen der Corona-Krise zurückgezogen. Der sich aus der Krise ergebende Effekt auf die Umsatz- und Ergebnis-Entwicklung sei derzeit nicht quantifizierbar. Man sehe deshalb auch davon ab, eine neue Prognose abzugeben. Bis Ende Februar habe das Geschäft „im oberen Bereich des Prognose-Korridors“ von einem bis drei Prozent Umsatzplus gelegen, so der Vorstand. Seit Mitte März sei die Gesamtentwicklung in Bezug auf Umsatz und Ergebnis jedoch eindeutig negativ. Basierend auf einer Hochrechnung der aktuellen Entwicklung sei zu erwarten, „dass jeder weitere Monat mit den derzeitigen Einschränkungen zu Umsatzverlusten von ca. 500 Mio. Euro oder ca. 1,5 bis 2 Prozent-Punkte Umsatzwachstum führen wird“.

Sonntag (05.04.), 11:44 Uhr: Höffner bietet satte Geld-„Geschenke“

In seinem neuesten Kunden-Newsletter bietet der Filialist Höffner satte Rabatte in Form von Geld-„Geschenken“ für die Inhaber seiner Kundenkarte an. Schon bei einem Einkaufswert von 500 Euro gebe es „200 Euro geschenkt“, ab 1.000 Euro sind es 400 Euro, ab 1.500 Euro gibt es 600 Euro und ab 3.000 Euro 1.200 Euro „geschenkt“. Die Zahlen gelten beim Kauf von Möbeln und Matratzen. Bei Fachsortimenten gibt es ab 100 Euro Einkaufswert 30 Euro „geschenkt“, ab 200 Euro 60 Euro. „Zusätzlich gibt es 19% MwSt. geschenkt auf Gartenmöbel“, heißt es weiter, und „außerdem liefern wir Ihren Einkauf gratis nach Hause“.

Samstag (04.04.), 18:51 Uhr: Gorenje verlängert Produktionsstopp

Das Management des slowenischen Hausgeräte-Produzenten Hisense Gorenje hat beschlossen, den Produktionsstopp in allen europäischen Werken um mindestens eine Woche zu verlängern. Die Fabriken sollen ab dem 13. bzw. 14 April wieder produzieren, so jedenfalls der Plan. Sie sind seit dem 23. März geschlossen.

Samstag (04.04.), 11:56 Uhr: LIPO-Mitarbeiter bei Lidl

Der Schweizer Discounter LIPO ist im Rahmen der Corona-Krise eine Kooperation mit dem Lebensmittel-Discounter Lidl eingegangen. Da die Möbelhäuser geschlossen bleiben müssen, können die LIPO-Mitarbeiter in den Lebensmittel-Märkten aushelfen, wo es einen erhöhten Arbeitsaufwand für die Mitarbeiter gibt. LIPO-Chef Adrian Grossholz: „Als wir die Anfrage von Lidl erhalten haben, war für uns sofort klar, wir helfen mit, schnell, unkompliziert und solidarisch.“ Georg Kröll, CEO von Lidl Schweiz: „Es freut mich besonders, dass uns Mitarbeitende von LIPO in den Filialen unterstützen. Für diese Unterstützung sagen wir Danke und heißen die LIPO-Mitarbeitenden herzlich willkommen.“

Samstag (04.04.), 11:47 Uhr: Westwing verschiebt Hauptversammlung

Die Westwing Group AG, Betreiber des gleichnamigen Shopping-Portals für Home & Living, verschiebt ihre Hauptversammlung 2020 auf unbestimmte Zeit. Sie sollte am 15. Mai stattfinden. Der genaue Termin werde zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, so der Vorstand. Grund sei die Corona-Krise. Westwing hat letztes Jahr 267 Mio. Euro Umsatz gemacht, das sind nur noch fünf Prozent Wachstum. Grund sei ein schwaches erstes Halbjahr wegen Lagerumzügen und falschem Marketing. Die bereinigte EBITDA-Marge betrug minus vier Prozent, in Zahlen minus 10 Mio. Euro. 2018 war Westwing mit drei Millionen Euro erstmals leicht profitabel gewesen.

Samstag (04.04.), 11:39 Uhr: Karstadt Kaufhof will angeblich keine Staatshilfe

Der Warenhaus-Konzern Galeria Karstadt Kaufhof, der vor wenigen Tagen ein Schutzschirm-Verfahren beantragt hat, will angeblich ohne staatliche Förderkredite der KfW-Bank auskommen. Man wolle keine solche Kredite beantragen, sagte Generealbevollmächtigter Arndt Geiwitz der Lebensmittelzeitung. Voraussetzung sei aber, dass die Häuser nicht auch noch über den Sommer geschlossen bleiben müssten. Vorerst könne man mit den 140 Mio. Euro Soforthilfe vom Eigentümer René Benko arbeiten. Er habe aber darauf gedrängt, so die LZ, dass die Filialen Ende April wieder ihre Türen öffnen können.

Freitag (03.04.), 16:50 Uhr: König + Neurath legt Produktionsruhe ein

Bezugnehmend auf die Entwicklung der weltweiten COVID-19-Pandemie informiert das Unternehmen: "Die wirtschaftlichen Folgen sind für die Unternehmen noch nicht greifbar. Vor diesem Hintergrund wird König + Neurath eine zwei- bzw. vierwöchige Produktionsruhe einlegen ... In dieser herausfordernden Zeit sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst sowie in allen Serviceabteilungen von König + Neurath aber weiterhin uneingeschränkt für Kunden, Partner und Lieferanten erreichbar. Partnerschaftlichkeit, Solidarität und gegenseitiges Verständnis helfen uns allen, diese außergewöhnliche Zeit gemeinsam zu meistern."

Freitag (03.04.), 15:35 Uhr: Tonon bleibt weiterhin geschlossen.

"Laut den am 1. April von der italienischen Regierung mitgeteilten neuen Notstandsvorschriften informieren wir Sie, dass unser  Unternehmen bis zum 13. April geschlossen wird, sofern keine weiteren Regierungsrichtlinien vorliegen", teilt der italienische Sitzmöbelhersteller heute mit. Alle Ansprechpartner werden in jedem Fall per Handy oder E-Mail in 'remote-smart-working' erreichbar sein und ggfs. so schnell wie möglich antworten. "Wir hoffen alle, so bald wie möglich zur Normalität zurückzukehren."

Freitag (03.04), 09:55 Uhr: Rauch Möbelwerke in Kurzarbeit

Der Freudenberger Möbelhersteller befindet sich laut eines heutigen Berichts der Fränkischen Nachrichten (fnWeb) seit 1. April in Kurzarbeit. „Die Ladengeschäfte unserer Absatzpartner sind inzwischen europaweit fast ausnahmslos geschlossen. Bisher ist jedoch die Nachfrage unserer großen Online- und Multichannel-Kunden noch stabil. Deshalb fokussieren wir uns darauf, die Produktions- und Lieferfähigkeit für diese reduzierte Nachfrage sicherzustellen“, wird Michael Stiehl, geschäftsführender Gesellschafter, zitiert.

Freitag (03.04), 09:25 Uhr: Gewinn von Rocket Internet steigt 

Der auch in der Möbelbranche nicht unbekannte Startup-Investor, der u.a. inzwischen wieder rund ein Viertel der Aktien an Westwing hält (s. moebelnews vom 19.11.2019), sei finanziell für Belastungen durch die Coronavirus-Pandemie gewappnet, schreibt das Handelsblatt. Am 31. März hätten sich die liquiden Mittel auf 2,1 Mrd. Euro belaufen, habe das Berliner Unternehmen mitgeteilt. Die Coronakrise werde laut Firmenchef Oliver Samwer negative Folgen für Unternehmen aus dem Rocket-Netzwerk haben. Eine weitere Tochter von Rocket Internet ist bekanntlich die ebenfalls börsennotierte Einrichtungs-Plattform Home24.

Donnerstag (02.04.), 14:51 Uhr: Auping sattelt online auf

Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf den deutschen Online-Shop des niederländischen Betten-Spezialisten Auping. Ab sofort können dort auch Betten und Boxpsring-Betten online gekauft werden. Das Unternehmen hatte den deutschen Online-Shop im November 2019 gestartet, allerdings konnte man bisher dort nur Matratzen, Unterfederungen, Bettdecken, Kissen und Bettwäsche ordern. Jetzt gibt es auch einen Betten-Konfigurator, außerdem bietet Auping zur Lieferung auch die Montage an.

Donnerstag (02.04.), 13:52 Uhr: Ikea leistet Sachspenden für 1,5 Mio. Euro

Ikea Deutschland leistet in der Corona-Krise Sachspenden in Höhe von 1,5 Mio. Euro. Deutschland-CEO Dennis Balslev: „Hierbei haben wir vor allem Krankenhäuser im Blick, die ihre Kapazitäten erweitern müssen, um infizierte Menschen zu behandeln. Gleichzeitig sehen wir einen höheren Bedarf an Schutzräumen für Frauen und Kinder, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, oder für obdachlose Menschen. Gerade Kinder in Gemeinschafts-Unterkünften brauchen eine besondere Unterstützung.“ Konkret geht es um Ikea-Produkte wie Matratzen, Möbel, Aufbewahrung und Textilien.

Donnerstag (02.04.), 12:37 Uhr: Hülsta-Produktion steht für einige Wochen

Bei Hülsta ruht seit dem 1. April die Produktion an den beiden Standorten Stadtlohn und Ottenstein. Für die Mitarbeiter wurde Kurzarbeit angemeldet. Grund sei die Corona-Krise, so das Unternehmen, wodurch auch der Nachschub an Zulieferteilen aus anderen Ländern wie Italien ins Stocken geraten sei. Der Münsterland-Zeitung sagte Inhaber und Geschäftsführer Dr. Thomas Knecht: „Die Auftragsbücher im ersten Quartal waren bisher voll, viele Möbel befinden sich aktuell in der Auslieferung. Doch aufgrund der Covid-19-Gesundheitskrise wird – wie viele andere Hersteller – auch Hülsta die Produktionen unterbrechen.“ Er rechnet mit einem Zeitraum von einigen Wochen.

Donnerstag (02.04.), 11:34 Uhr: Natuzzi-Zahlen kommen später

Der italienische Polstermöbel-Hersteller Natuzzi S.p.A. hat einen Antrag auf Fristverlängerung für seinen Jahresabschluss 2019 gestellt. Wegen der Corona-Krise sei nicht sicherzustellen, „dass alle Aktivitäten, die für die Fertigstellung des Konzern-Abschlusses des Unternehmens erforderlich sind, innerhalb der ursprünglichen Frist abgeschlossen werden können“. Man beabsichtige nunmehr die Vorlage bis spätestens 14. Juni 2020. Das Unternehmen musste wie alle anderen italienischen Produzenten sein Werk in der letzten März-Woche komplett schließen.

Donnerstag (02.04.), 09:25 Uhr: Nobilia – weiter auf Kurs

Der Küchenprimus Nobilia „steuert auf ruhigem Kurs durch die Krise“, vermeldet Radio Gütersloh. Europas größter Küchenhersteller aus Verl habe bisher auf Kurzarbeit verzichten können.

Mittwoch (01.04.), 22:20 Uhr: Galeria Karstadt Kaufhof unter dem Schutzschirm

Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof sucht nun mit Blick auf die Umsatzeinbrüche durch die Corona-Krise Rettung in einem sogenannten „Schutzschirmverfahren“. Dem Antrag des Unternehmens auf Einleitung des Verfahrens sei laut Konzern vom Amtsgericht Essen bereits stattgegeben worden. Das Schutzschirmverfahren schützt in Schwierigkeiten geratene Unternehmen vor dem Zugriff der Gläubiger, ohne dass die Betriebe bereits Insolvenz anmelden müssen. Durch die staatlich angeordneten Ladenschließungen verliert der zum Signa-Konzern gehörende Kaufhaus-Filialist nach eigenen Angaben jede Woche mehr als 80 Mio. Euro.
Ergänzung vom 02.04., 11:00 Uhr: Wie auf capital.de berichtet wird, stellt Inhaber René Benko (Signa Holding) Karstadt/Kaufhof 140 Mio. Euro frisches Kapital zur Verfügung. Benko habe gestern in einer Sitzung des Aufsichtsrates angekündigt, am Fortbestand des Unternehmens festzuhalten. Er sei bereit, auch weiteres Kapital zur Verfügung zu stellen, heißt es in Unternehmenskreisen.

Mittwoch (01.04.), 16:44 Uhr: "Lockdown" bundesweit verlängert

Die Bayern haben es vorgemacht: Nun haben auch der Bund und die übrigen Länder die Kontaktbeschränkungen bis 19. April verlängert – dies erklärte heute Nachmittag Bundeskanzlerin Angela Merkel. Es sei noch zu früh über eventuelle Lockerungen nachzudenken.

Mittwoch (01.04.), 14:55 Uhr: Häfele – Kurzarbeit in Deutschland

Die Nagolder Häfele-Gruppe hat für die Belegschaft in Deutschland Kurzarbeit beantragt. Für seine Kunden ist Häfele aber weiterhin da: Der Verkauf – so heißt es – sei „in etwas eingeschränkterem Rahmen“ erreichbar. In vollem Umfang stehe dafür der Online-Shop rund um die Uhr, sieben Tage in der Woche für Recherche und Bestellungen zur Verfügung.

Mittwoch (01.04.), 14:36 Uhr: Häcker produziert doch weiter

Nach – wie es heißt – „einer Woche der Justierung und Organisation“, meldet sich Häcker Küchen heute mit folgendem klaren Statement: „Wir produzieren weiter, selbstverständlich unter Einhaltung strenger Sicherheits- und Hygienemaßnahmen“, so Markus Sander, Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Controlling bei Häcker.

Mittwoch (01.04.), 13:29 Uhr: Ikea-Neueröffnung fraglich

Das neue Ikea-Einrichtungshaus in Karlsruhe sollte am 9. Juli 2020 eröffnet werden. Doch das sei derzeit noch ungewiss, teilte Ikea den örtlichen Zeitungen mit. Das endgültige Datum werde rechtzeitig bekanntgegeben. Der Betrieb der Baustelle sei wegen der Corona-Krise vorerst auf ein Minimum heruntergefahren, aber man arbeite derzeit an einem Plan, um die Baustelle nach Ostern wieder bis zum Normalbetrieb hochzufahren.

Mittwoch (01.04.), 13:23 Uhr: Polizei schließt geöffnetes Möbelhaus

In Magdeburg haben Ordnungsamt und Polizei bei einer Überprüfung ein geöffnetes Möbelhaus entdeckt. Der Betreiber habe die Öffnung damit erklärt, dass er ja auch eine Paketannahme-Stelle innerhalb des Hauses betreibe und deshalb das gesamte Geschäft geöffnet hat, so die Stadt in einer Mitteilung. Es sei angeordnet worden, dass die Verkaufsbereiche für Möbel für den Publikumsverkehr gesperrt werden. Die Paketannahme könne weiter betrieben werden.

Mittwoch (01.04.), 13:12 Uhr: Karstadt Kaufhof zahlt keine Miete mehr

Galeria Karstadt Kaufhof hat die Mietzahlungen für alle Warenhäuser, Sporthäuser, Reisebüros und Logistik-Immobilien ab 1. April gestoppt, berichtete der Spiegel. Man habe wegen der Corona-Pandemie „keine andere Wahl“, habe das Unternehmen an die Vermieter geschrieben. Der Zahlungsstopp gelte vorerst bis Juni 2020. Man werde aber „alles daran setzen, eine neue wirtschaftliche Basis zum nachhaltigen Betrieb unserer Warenhäuser zu finden“.

Mittwoch (01.04.), 10:05 Uhr: IKEA produziert Corona-Schutzausrüstung

Auch der schwedische Möbelriese Ikea will sich im Kampf gegen das Coronavirus verstärkt einbringen: Der weltgrößte Möbelhändler hat mit der Herstellung von Schutzausrüstung wie Schürzen und Schutzmasken für Krankenhäuser begonnen.

Dienstag (31.03.), 16:50 Uhr: Rehau cancelt auch Messe-Ersatztermin

Der Polymer- und Kanten-Spezialist Rehau hat auch den Ersatztermin für die Messe Holz Handwerk in Nürnberg (16. bis 19. Juni 2020) abgesagt. Gesundheit und Sicherheit von Mitarbeitern, Partnern und Kunden hätten jetzt oberste Priorität, so Thomas Ponater, Director of Marketing & Sales EMEA Interior for Furniture Solutions. Derzeit arbeite man daran, wie man die Neuheiten, die dort vorgestellt werden sollten, dem Handwerk auf anderem Wege präsentieren könne.

Dienstag (31.03.), 16:35 Uhr: Der Küchenring hat mobil gemacht

Der Spezialverband Der Küchenring hat heute sein Maßnahmen-Paket für die Mitglieder im Rahmen der Corona-Krise vorgestellt. Die wesentlichen Punkte drehen sich um Finanzen und Liquidität, Arbeitsrecht und Arbeitsorganisation sowie um den digitalen Verkauf und neue Vertriebswege. Vor allem aber wurden die Jahresboni für 2019 und Vorab-Boni früher als sonst ausgezahlt. Zusammen mit dem frischgebackenen Kooperationspartner KüchenTreff soll zudem ein gemeinsames Maßnahmen-Paket geschnürt werden sowie die eigentlich mittel- und langfristig geplanten Maßnahmen in Teilen vorgezogen werden. Mehr Infos hier.

Dienstag (31.03.), 13:12 Uhr: Benko-Schelte wegen Karstadt/Kaufhof-Kreditwünschen

Der österreichische Multi-Milliardär René Benko hat auch im eigenen Land teils heftige Schelte dafür kassiert, dass er den deutschen Staat jetzt wegen seiner Deutschland-Tochter Karstadt/Kaufhof um Geld angepumpt hat. Er, der selbst rund fünf Milliarden Euro besitze und noch im letzten Jahr mit dem Milliarden-Gewinn seiner Signa-Gruppe geprahlt habe, wolle nun einen Kredit über bis zu 700 Mio. Euro, für den die Bundesrepublik Deutschland 90 Prozent der Risiken übernehmen solle, kritisierte beispielsweise das sozialdemokratisch ausgerichtete Magazin Kontrast. Benko verkaufe sich überdies gerne als „Fan des unternehmerischen Risikos“, aber: „Die, die normalerweise so wenig staatliche Einflussnahme wie möglich haben wollen, schreien jetzt nach dem rettenden Staat“, schreibt kontrast.at. Link zum Artikel: https://kontrast.at/rene-benko-karstadt/

Dienstag (31.03.), 11:44 Uhr: Hettich – Produktion & Logistik annähernd normal

Im Zuge der Corona-Krise hat die Hettich Unternehmensgruppe ab der KW 13 in einigen Bereichen Kurzarbeit eingeführt. Trotz all dieser Einschränkungen – so heißt es – sei es der Hettich-Unternehmensgruppe bisher erfolgreich gelungen, „die Produktion und Logistik in annähernd gewohntem Umfang aufrecht zu erhalten und Lieferungen an ihre Kunden ohne Beeinträchtigungen auszuführen“.

Dienstag (31.03.), 11:26 Uhr: Arbeitsminister schießt gegen Mietverweigerer

Die deutsche Politik-Prominenz läuft Sturm gegen die Ankündigung von Adidas, die Mieten für seine Läden wegen der Corona-Krise nicht mehr zu zahlen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte gestern Abend in der ARD-Sendung „Hart aber Fair extra“ eine regelrechte Wutrede gehalten: „Ich bin stinksauer. Das Gesetz ist für die gemacht, die ihre Mieten nicht zahlen können, nicht für Unternehmen, die Rücklagen haben. Wer Vorteile dieses Landes nutzt, hat auch Verpflichtung, seine Interessen nicht über alle zu stellen.“ Er sprach von „Trittbrettfahrern“ und „missbräuchlichem“ Vorgehen. Dem „Handelsblatt“ hate er vorher schon gesagt: „Ich halte das Verhalten von Adidas für unverantwortlich und habe dafür kein Verständnis.“
Der Imageschaden von Adidas ist bereits jetzt riesig: Quer durch die sozialen Medien ging ein gigantischer Aufschrei, und Tausende schwörten darauf, nie wieder Adidas-Produkte zu kaufen. Auch Deichmann und H&M kündigten Mietstopps an, sie wurden allerdings nicht ganz so schonungslos durch die Social Media Kanäle getrieben wie Adidas.

Dienstag (31.03.), 10:12 Uhr: ADAC – LKW-Pannenhilfe günstiger

Wer in den kommenden drei Monaten eine LKW-Panne hat, soll die Pannenhilfe des ADAC Truckservice günstiger bekommen. Ab sofort und bis zum 30. Juni 2020 würden automatisch zehn Prozent von allen Pannenhilferechnungen abgezogen, so der ADAC. Man habe sich zu diesem Schritt entschlossen, „weil es in Zeiten wie diesen darauf ankommt, solidarisch zu sein und einen spürbaren Beitrag zu leisten.“ Transportunternehmer sicherten immerhin die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern in Deutschland, so heißt es.

Dienstag (31.03.), 10:03 Uhr: Immer weniger Passagiere am Frankfurter Flughafen

Der Flug-Verkehr am Frankfurter Flughafen nimmt – was folgerichtig ist – wegen der Coronavirus-Pandemie immer weiter ab. In der 13. Kalenderwoche (23. bis 29. März) sei die Passagierzahl im Vergleich zum Vorjahr um 91 Prozent auf knapp 119.000 gesunken, hat der Flughafenbetreiber Fraport heute Morgen in Frankfurt mitgeteilt.

Dienstag (31.03.), 09:28 Uhr: Amica fährt runter in Polen

Der Vorstand von „Amica S.A.“ mit Sitz im polnischen Wronki hat für dort eine vorübergehende Einstellung der Produktion in der Zeit vom 1. bis einschließlich 14. April beschlossen. Die Maßnahme soll die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Coronavirus im polnischen Stammwerk in Wronki unterbrechen. Die Lieferfähigkeit in Deutschland – so heißt es – sei „zeitnah zunächst davon unberührt“ und die gesamte deutsche Vertriebsorganisation sei dank Home-Office nach vor im Einsatz.

Montag (30.03.), 14:58 Uhr: Bayern verlängert Regelung bis 19. April

Wie heute Mittag bekannt wurde, hat Bayern seine Ausgangsbeschränkungen bis zum 19. April verlängert. Laut Ministerpräsident Markus Söder solle es aber keine Verschärfung der bisherigen Maßnahmen geben.

Montag (30.03.), 10:28 Uhr: PEFC verlängert Übergangsfrist für Zertifizierung

Um zertifizierte Unternehmen und Zertifizierungsstellen in den schwierigen Zeiten der COVID-19-Krise zu unterstützen, hat PEFC International die Übergangszeit für die drei kürzlich überarbeiteten internationalen PEFC-Standards um sechs Monate bis 14. Februar 2022 verlängert.

Montag (30.03.), 10:21 Uhr: Zwangspause für die BSH in Traunreut

Wegen – wie es heißt – „deutlich rückläufiger Nachfrage“ setzt der weltweit tätige Unternehmen die Produktion an mehreren Standorten aus, dazu gehört seit 28. März auch der Standort Traunreut. Der Stopp der Produktion solle laut „bayernwelle.de“ zunächst einmal mehrere Wochen dauern. Die BSH entwickelt in Traunreut Hausgeräte, vor allem Herde und Backöfen und fertigt dort mit etwa 3.000 Mitarbeitern.

Montag (30.03.), 09:18 Uhr: Kostenlose Werbemöglichkeiten bei kaufDA

Die Corona-Krise hat bundesweit unzählige Geschäfte und kleine, inhabergeführte Handelsgeschäfte vor die Existenzfrage gestellt. Viele Händler wissen nicht, wie sie ihre Kunden erreichen, auf dem Laufenden halten oder über Angebote informieren sollen. hat Bonial mit seiner Plattform kaufDA hat daher die Local-Hero-Kampagne „kaufDA, wo du zuhause bist“ gestartet. Händler können nun auf Deutschlands reichweitenstärkster Plattform kostenlos werben: https://www.kaufda.de/insights/kaufda-wo-du-zuhause-bist-lokale-geschaefte-unterstuetzen/.

Sonntag (29.03.), 14:58 Uhr: Holzindustrie fordert mehr Liquiditätshilfe

Johannes Schwörer, Präsident des Holzindustrie-Verbandes HDH, hat „schnelle und unbürokratische Soforthilfe zur Existenzsicherung der Betriebe“ gefordert. Dazu legte er der Politik einen Zehn-Punkte-Plan vor, unter anderem mit zinsfreien Überbrückungs-Krediten, Bundesbürgschaften etc.. Nach der Krise seien Investitions-Anreize durch steuerliche Maßnahmen entscheidend. Denkbar seien auch eine AfA von drei Prozent und Sonderabschreibungen.
Er begrüße die aktuellen finanziellen Maßnahmen von Bund und Ländern, aber: „In der akuten Krise müssen die Mittel für notleidende Betriebe jetzt unbürokratisch und schnell vergeben werden. Auch ist es jetzt nicht die Zeit, Aufstockungen des Kurzarbeitergeldes zu fordern.“

Sonntag (29.03.), 14:37 Uhr: Server-Zusammenbruch wegen Soforthilfen

Der Bedarf an finanziellen Zuwendungen aus dem Soforthilfe-Programm für Kleinunternehmern, Freiberufler und Solo-Selbstständige scheint riesig zu sein. Beispiel NRW: Als das Wirtschaftsministerium die Antragsformulare am Freitag online gestellt hatte, brachen zeitweise die Server komplett zusammen. Und bis Samstagmorgen waren schon 103.000 Anträge eingegangen. Anfang der Woche können die ersten Antragsteller schon mit ihrem Geld rechnen – je nach Beschäftigtenzahl zwischen 9.000 und 25.000 Euro.

Sonntag (29.03.), 14:04 Uhr: MHK-Chef Strothoff bietet an

Hans Strothoff, Inhaber und CEO der MHK Group AG, sieht sich als Branchen-Unternehmer, aber auch Präsident des Handelsverbandes Wohnen und Büro gefordert, die Dienstleistungen seiner Gruppe jetzt auch der gesamten Branche anzubieten. Ab Montag, 30 März, werde die für seine Verbands-Mitglieder eingerichtete „MHK-Corona-Hilfe“ auch allen anderen Händlern der Branche „verbandsübergreifend“ offen stehen, so Strothoff. Dafür habe MHK unter anderem eine von 8 bis 22 Uhr besetzte Hotline unter 06103/391-789 sowie die Emailadresse coronahilfe@mhk.de eingerichtet. Mit eingebunden sind dabei auch die Strothoff- und MHK-eigene Cronbank sowie seine Software-Tochter Carat.

Samstag (28.03.), 11:46 Uhr: Handel stoppt Mietzahlung, Vermieter laufen Sturm

Nachdem der Sportartikel-Konzern Adidas schon gestern Morgen angekündigt hatte, ab April bis zum Ende der behördlichen Zwangs-Schließung keine Mieten mehr für seine Läden zu zahlen, haben jetzt mehrere Handelskonzern nachgezogen, darunter Deichmann und H&M. Dagegen laufen die Verbände der Immobilienwirtschaft Sturm: Das sei „rechtlich und moralisch bedenklich“, heißt es vom Spitzenverband ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. Und auch Verkehrsminister Scheuer mischte sich ein: Er sei „enttäuscht von Adidas, sehr enttäuscht“, sagte er der „Bild“. Das sei „eine völlig inakzeptable Botschaft“. Allerdings gibt es auch positive Beispiele: Diverse Betreiber von Shopping-Centern haben ihren Mietern von sich aus die Mietzahlungen vorerst gestundet.

Samstag (28.03.), 11:13 Uhr: Staatsknete für Kaufhof / Karstadt?

Nach einem Bericht der Lebensmittelzeitung will der Warenhaus-Konzern Galeria Karstadt Kaufhof „unter den Rettungsschirm der Bundesregierung schlüpfen“ und hat deshalb Staatshilfen beantragt, „um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Epidemie abfedern zu können“, so die LZ. Die Corona-Krise drohe dem Konzern den gerade halbwegs gewonnenen Boden unter den Füßen wegzureißen. Das Unternehmen hat sich dazu bisher nicht geäußert.

Samstag (28.03.), 10:45 Uhr: Nobia entlässt 3.000 Leute

Der schwedische Küchen-Konzern Nobia wird 3.000 Mitarbeiter vorübergehend entlassen, 2.300 davon in Großbritannien, wo der Küchenhandel komplett stillgelegt wurde. Die restlichen Entlassungen beträfen alle Länder, in denen Nobia tätig ist, so CEO Jon Sintorn. Die Mehrzahl der Entlassungen werde durch staatliche Subventionen unterstützt. Gleichzeitig kürzt der Konzern die Gehälter aller Mitarbeiter um 20 Prozent. Zu den Vorstands-Gehältern wird mitgeteilt, dass keine Erhöhung vorgeschlagen werde. Der Vorschlag einer Dividende von vier schwedischen Kronen (0,36 Euro) pro Aktie, insgesamt ca. 675 Mio. SEK (61,4 Mio. Euro), wird zurückgezogen. Die Finanzlage bleibe stabil, weil der Konzern über Barmittel und ungenutzte Kredit-Spielräume von ca. 1,3 Milliarden SEK (118 Mio. Euro) verfüge.

Samstag (28.03.), 10:41 Uhr: Recticel bremst Produktion

Der Recticel-Konzern hat seine Produktion wegen der rapide zurückgegangene Nachfrage gedrosselt oder vorübergehend stillgelegt. Nähere Einzelheiten werden nicht bekannt gegeben, außer im Bereich Automotive: Dort steht die europäische Produktion komplett, während sie in China „allmählich wieder auf das Niveau vor COVID-19 zurückkehrt“, so CEO Olivier Chappelle. Er und seine Top-Manager haben ihre Vergütung vorübergehend um 30 Prozent reduziert. Gleichzeitig wurden die die Investitionen auf ein Minimum reduziert und alle nicht wesentlichen Projekte auf Eis gelegt. Die Liquidität sei aber wegen eines Kredit-Spielraums von 150 Mio. Euro nicht gefährdet. Die Prognose vom 28.02., das bereinigte EBITDA in diesem Jahr zu steigern, wurde vorerst zurückgezogen.

Freitag (27.03.), 18:23 Uhr: Mailänder Messe gecancelt?

Wie das italienische Design-Magazin DesignAtLarge auf seiner Homepage www.designatlarge.it schreibt, wird die Mailänder Möbelmesse Salone del Mobile auch nicht im Juni 2020 stattfinden. Gründerin und Chefredakteurin Laura Traldi schreibt: „Der Salone del Mobile 2020 wurde als Folge des Coronavirus-Ausbruchs in Italien abgesagt. Die Nachricht ging bereits am Mittwoch unter einigen wenigen Leuten herum, war dann gestern Abend an eine italienische Finanzzeitung durchgesickert und soll heute offiziell bekannt gegeben werden.“ Diese offizielle Bekanntgabe fehlt zur Stunde allerdings noch, so dass die Nachricht jetzt als noch nicht gesichert gewertet werden muss. Die Messe war vorher von April in den Juni verschoben worden.

Freitag (27.03.), 16:25 Uhr: Kölner 'MöFa' beginnt Sommersemester mit Online-Unterricht

Auf Anweisung des Schulministeriums bleiben alle Schulen und Bildungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen voraussichtlich bis zum 19. April für den Präsenz-Unterricht geschlossen – so auch die Möbelfachschule in Köln. „Da wir derzeit noch Ferien haben, bedeutet diese Entscheidung für die MöFa, dass ab 30. März - dem Beginn unseres Sommersemesters - der Unterricht über Office 365 in Form von Arbeits- und Projektaufträgen Ihrer jeweiligen Fachlehrer/innen erfolgen wird, damit Sie nicht ins Hintertreffen geraten“, informiert die Schulleitung. Für Berufsschüler*innen gelte die Regelung, dass man dem Ausbildungsbetrieb das Kommen an den eigentlichen Schultagen anbieten müsse. „Wir bitten jedoch die Ausbilder dringend, Ihnen diese Tage als Lern- und Bearbeitungszeit zu belassen, damit Sie die online übermittelten Lernaufgaben vollständig und termingerecht lösen können.“ Allen Wohnheimmietern rate man zudem aufgrund der Ratschläge des Gesundheitsministeriums und des Robert-Koch-Institutes dringend davon ab, ins Wohnheim anzureisen. 

Freitag (27.03.), 15:45 Uhr: Alliance verschiebt JHV

„Wir sagen die JHV in Bonn ab“, bestätigt Thomas Eck, Geschäftsführer des Rheinbacher Alliance Verbandes. „Am 2. Und 3. Mai werden in Deutschland sicher noch keine Massenveranstaltungen möglich sein.“

Freitag (27.03.), 15:35 Uhr: Compusoft bietet kostenloses „Home-Office Paket“ 

Softwarespezialist Compusoft bietet seinen Kunden der Winner Design Küchenplanungssoftware ein kostenloses „Home-Office Paket“ an, um diesen zu ermöglichen, das Tagesgeschäft während der Corona Krise von zu Hause aus ungehindert fortzusetzen. Zum Paket gehören eine kostenlose temporäre Heimarbeitslizenz, mit welchem Kunden weiterhin Küchendesigns entwerfen können, sowie die kostenlose Nutzung von Showcase 360, um Designs zu teilen und mit Kunden in einem speziellen Online-Portal zeitgemäß zu kommunizieren. Darüber hinaus bietet Compusoft kostenlose Webinare zur Fortbildung an und stellt seine Präsenz- auf Online-Schulungen um, so dass alle Schulungen für Kunden wie geplant durchgeführt werden können.

Freitag (27.03.), 11:45 Uhr: Änderungen im Miet-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom Bundesrat bestätigt

Der Bundesrat hat soeben zahlreiche Änderungen im Miet-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht für die Dauer des Ausnahmezustandes gebilligt. „Mieterinnen und Mieter sowie Kleinstunternehmen, die wegen der Ausbreitung des Coronavirus ihre Miete nicht mehr zahlen können, werden vor Kündigungen geschützt.“ Leistungen der Grundversorgung wie Strom, Gas oder Telekommunikation sollen möglichst weiterlaufen. „Unternehmen, die nur aufgrund der Corona-Pandemie wirtschaftliche Schwierigkeiten haben oder insolvent geworden sind, sollen ihre Geschäfte trotzdem weiterführen können. Hierzu wird die Insolvenzantragspflicht bis zum 30. September 2020 ausgesetzt.“ In zahlreichen weiteren Rechtsgebieten gibt es Erleichterungen, unter anderem im Genossenschafts-, Gesellschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentums- sowie im Umwandlungsrecht. Alle Regelungen gelten grundsätzlich begrenzt. Mit Ende der derzeitigen Ausnahmesituation erfolgt die Rückkehr zur bisherigen Rechtslage. Die einzelnen Regelungen sollen zu unterschiedlichen Zeitpunkten - zum Teil rückwirkend - in Kraft treten. (Ausführlicher finden Sie es im Update des heutigen Artikels zum Thema.)

Freitag (27.03.), 11:25 Uhr: ZHH bietet vorübergehend auch Nicht-Mitgliedern Hilfe an

Fast täglich verändern sich die Rahmenbedingungen durch die Krise und führen zu neuen einschneidenden Entwicklungen. Auf diese muss der stationäre Fachhandel reagieren. Themenfelder wie z.B. ‚Kurzarbeitergeld‘ oder ‚Beantragung von Soforthilfen‘ müssen Fachhändler mühsam recherchieren, prüfen und umsetzen. Der Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH) unterstützt – ab sofort und während ‚Corona‘ – nicht nur seine eigenen Mitgliedsunternehmen, sondern vorübergehend auch dem Verband nicht angeschlossene Fachhandelsunternehmen dabei (im Rahmen der Kapazitäten) in Form von Beratung und Informationsmaterial. Der ZHH wolle hiermit ein Zeichen der Solidarität setzen, erklärt die Verbandsspitze. Mehr Informationen und Kontaktdaten unter: www.zhh.de.

Freitag (27.03.), 09:55 Uhr: Bundesrat stimmt heute über Mieterschutz während der Corona-Krise ab.

Vermieter sollen Mietern vorerst nicht kündigen dürfen, wenn diese ihre Miete wegen der Corona-Krise nicht zahlen können. Das hat der Bundestag beschlossen; der Bundesrat brachte hiergegen keine Einwände vor. Heute (ab 11 Uhr) wird die Länderkammer abschließend hierüber abstimmen. Nach dem Gesetz sollen Mietrückstände aus dem Zeitraum April bis Juni 2020, die auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruhen, nicht zur Begründung einer ordentlichen oder fristlosen Kündigung herangezogen werden können. (Näheres hierzu im regulären Artikel.)

Freitag (27.03.), 09:32 Uhr: Adidas will ab April Mietzahlungen für seine Shops aussetzen. 

Der Weltkonzern Adidas wolle ab April keine Miete für seine Shops zahlen. Das zumindest will die BILD-Zeitung erfahren haben. Nach BILD-Informationen habe der Vorstand angewiesen, die Mietzahlungen für den Retail-Bereich (v.a. der Shops) zu stoppen. Der Entschluss gelte für Läden in Europa und allen Ländern, in denen die Geschäfte gerade wegen der Corona-Krise geschlossen bleiben müssten. Eine Unternehmenssprecherin habe gegenüber BILD erklärt: „Es ist richtig, dass adidas, wie viele andere Unternehmen auch, vorsorglich Mietzahlungen temporär aussetzt wo unsere Läden geschlossen sind. Wir sind dazu mit den betreffenden Vermietern in engem Austausch.“

Freitag (27.03.), 09:30 Uhr: Supermarkt-Mitarbeiter von Lidl, Kaufland und Real erhalten Bonus.

Vor wenigen Tagen hat Rewe es vorgemacht, jetzt ziehen auch Lidl, Kaufland und Real nach: Die Supermarkt-Mitarbeiter bekommen einen Bonus! Jeder Mitarbeiter in der Filiale, in der Logistik und in den Produktionsbetrieben erhalte im April eine Sonderzahlung von bis zu 250 Euro, teilte die Schwarz-Gruppe mit, zu der Lidl und Kaufland gehören.

Die 140 000 Mitarbeiter in Vertrieb, Logistik und Produktion hätten in den vergangenen Wochen Außergewöhnliches geleistet, damit die Menschen in Deutschland jeden Tag mit frischen Lebensmitteln versorgt werden, erklärten die Deutschland-Chefs der Märkte. Der Bonus für die Lidl- und Kaufland-Beschäftigten werde als Warengutschein ausgezahlt, damit die Prämie möglichst als Netto-Zahlung bei den Beschäftigten ankomme. Auch Real kündigte einen Bonus an: In der Woche vor Ostern soll jeder Warengutscheine im Gesamtwert von 100 Euro erhalten.

Freitag (27.03.), 09:10 Uhr: Bosch Healthcare Solutions stellt COVID-19-Schnelltest vor.

Bosch Healthcare Solutions hat gemeinsam mit Randox Laboratories Ltd. einen der weltweit ersten vollautomatisierten, molekulardiagnostischen Tests entwickelt. Dieser soll verlässliche Testergebnisse in unter 2,5 Stunden ermöglichen, wie das Unternehmen vor wenigen Stunden mitteilte. Bosch-CEO Dr. Volkmar Denner: „Der COVID-19-Schnelltest von Bosch trägt dazu bei, die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen und Infektionsketten schneller zu durchbrechen.“ Bosch unterstütze damit medizinische Einrichtungen wie Arztpraxen, Krankenhäuser, Labore oder Gesundheitszentren.

Donnerstag (26.03.), 18:23 Uhr: Giga-Verband setzt Strafen aus

Der XXXLutz-eigene Einkaufsverband Giga International hat Vertragsstrafen wegen nicht eingehaltener Lieferzeiten vorübergehend ausgesetzt. Darüber hatte Geschäftsführer Gerald Socher seine Lieferanten heute Morgen in einem Schreiben informiert. Die Aussetzung gelte „für den Zeitraum, in dem die Läger der einzelnen Mitglieder geschlossen sind.“ Die Krise sei eben nur zusammen zu überwinden. Giga nimmt aber nicht in allen Ländern noch Waren an. In einigen Ländern seien Anlieferungen noch erwünscht bzw. erlaubt, in einigen nicht mehr, so Socher.

Donnerstag (26.03.), 16:38 Uhr: Ifo-Institut – Exporterwartungen eingebrochen

Laut einer Umfrage des Ifo-Institutes unter rund 2.300 Unternehmen hat sich durch die Coronavirus-Krise die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft „rapide verschlechtert“: Der Index für die Exporterwartungen ist hiernach im März um 18,7 Punkte auf Minus 19,8 Punkte abgestürzt. Dies sei der stärkste Rückgang seit der Wiedervereinigung und der niedrigste Wert seit Mai 2009.

Donnerstag (26.03.), 15:50 Uhr: Schwinn fährt runter

Der Beschlag-Produzent Schwinn fährt seine Kunststoffgriff-Produktion am deutschen Standort Ober-Ramstadt vom 1. bis 30. April runter. Man bewerte die Situation aber täglich neu und bereite sich darauf vor, den Betrieb in Ober-Ramstadt schon vor dem 30. April wieder aufzunehmen. Die Bereiche Warenannahme, Versand und Logistik bleiben aber besetzt, so Schwinn, wenn auch mit kleineren Einschränkungen. Man bleibe aber lieferfähig. Den Kontakt zu den Kunden halte der Innen- und Außendienst per E-Mail aufrecht. Das Werk in Polen sei derzeit nicht von einer Schließung betroffen. Die Zulieferbetriebe in China hätten die Produktion inzwischen zu 80 Prozent wieder aufgenommen, Luftfrachten seien möglich.

Donnerstag (26.03.), 15:26 Uhr: Smeg – Ersatzteilversorgung sichergestellt

Wie Smeg heute berichtet, sei die Ersatzteilversorgung weiter sichergestellt. Auch Warenbestellungen würden ausgeführt. Lediglich bei manchen Kleingeräten könne es zu Lieferengpässen kommen.

Donnerstag (26.03.), 15:15 Uhr: Recht auf Homeoffice?

Darf man in der aktuellen Situation im Homeoffice arbeiten oder ist man verpflichtet, in den Betrieb zu gehen? Die Rechtsanwälte des Online-Portals anwalt.de stellen klar fest: „Arbeitnehmer haben auch in der Corona-Krise weiterhin die Pflicht, zur Arbeit zu erscheinen.“ Mehr Infos in unserer Servicebox: https://www.moebelnews.de/servicebox

Donnerstag (26.03.20), 12:55 Uhr: Tendence abgesagt – die Nordstil soll es etwas abfedern

Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen, denen sich der deutsche wie auch europäische Handel derzeit stellen muss, wird die Tendence 2020, die vom 27. Bis 30. Juni in Frankfurt stattfinden sollte, abgesagt. Die Nordstil in Hamburg – so die Hoffnung der Veranstalter – biete vom 25. bis 27. Juli 2020 „daher zum ersten Mal den Vororder-Anbietern für das Frühjahr und den Sommer 2021 eine Plattform, da für diese Sortimente sonst gar keine Order-Messe in diesem Jahr mehr zur Verfügung steht“. – Ob das schon klappt, wird man sehen.

Donnerstag (26.03.20), 12:55 Uhr: Grohe passt Produktion an

Auch Armaturenhersteller Grohe muss – wie viele – die Produktion in Europa aufgrund der Covid-19 Krise drosseln:  Die drei deutsche Werke  – so heißt es – passen ihre Produktionspläne und Abläufe an, um strenge Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zu gewährleisten. Der Produktionsstandort in Albergaria (Portugal) setzt die Produktion ab 30. März 2020 bis zum 12. April 2020 aus. Die aktuell getroffenen Maßnahmen würden entsprechend den neuesten Entwicklungen „fortlaufend überprüft“.

Donnerstag (26.03.20), 11:50 Uhr: Apelt

Textilhersteller Apelt näht jetzt auch Atemschutzmasken. Mit großem Engagement habe man sich dem wichtigen Thema „Schutzkleidung“ gestellt, so die Firmenleitung.

Donnerstag (26.03.20), 10:15 Uhr: Euler Hermes

Beim Warenkredit-Versicherer Euler Hermes können Hersteller die Zahlungsziele ohne Rücksprache um maximal 60 Tage bis Ende Mai verlängern, so die Allianz-Tochter auf eine Anfrage der „LZ“. Auch die Frist zur Einreichung von Forderungen zum Inkasso werde um 30 Tage verlängert. Beides gelte für kumulierte Forderungen bis zu einem Rahmen in Höhe von 500 000 Euro.

Donnerstag (26.03.20), 09:03 Uhr: CE WEEK in New York abgesagt

Die Messe Berlin, die IFA und das CTLab haben beschlossen, die diesjährige CE WEEK, die vom 10. bis 11. Juni 2020 im Jacob K. Javits Convention Center (dem bekannten Kongresscenter in New York City) stattfinden sollte, abzusagen. „Das Büro für Allgemeine Dienste des Bundesstaates New York hat in Zusammenarbeit mit dem Gouverneursbüro, dem Gesundheitsministerium des Bundesstaates New York und dem Pionierkorps der US-Armee um die Nutzung der verfügbaren Räumlichkeiten im Javits Center gebeten, um den Ausbruch von COVID-19 (Coronavirus) zu bekämpfen. Um diese Herausforderung für uns alle zu meistern, ist es selbstverständlich, die Entscheidung des Javits Center zu unterstützen, die New Yorker in ihrer Notlage zu unterstützen“, informiert Jens Heithecker IFA-Executive-Direktor, Veranstalter der CE WEEK, EVP Messe Berlin.

Mittwoch (25.03.20), 17:49 Uhr: 850 Mio. Euro für den Modehandel gefordert

Nochmal ein Blick über den Zaun: Rund 30 Hersteller aus der Modebranche fordern von der Bundesregierung angesichts der Corona-Krise einen Liquiditätsfonds in Höhe von 850 Mio. Euro zur Rettung des mittelständischen Handels, wie die „Textilwirtschaft“ berichtet. „Wir brauchen einen Rettungsschirm, der die Liquidität der Händler unterstützt“, fordern die Hersteller, die nach eigenen Angaben rund 60 Prozent des Umsatzes des deutschen Mode-Facheinzelhandels repräsentieren. Zu ihnen zählen unter anderem Betty Barclay, Brax, CBR, Falke, Marc Cain, Marc O'Polo, Olymp, Opus und die S.Oliver Group.
Händler-Vertreter Daniel Terberger, Chef des Einkaufsverbunds Katag, ergänzte: „Der gesunde Teil der Industrie kümmert sich um den gesunden Teil des deutschen Fachhandels.“ Die Staats-Unterstützung sei notwendig, „um die systemrelevante Wertschöpfungskette nicht zu zerschlagen“. Das helfe auch den Innenstädten.

Mittwoch (25.03.), 15:18 Uhr: MediaMarkt-Saturn beantragt Kurzarbeitergeld

Die Ceconomy AG gab – wie im moebelnews-Ticker berichtet – am 18.03. bekannt, dass alle MediaMarkt und Saturn Märkte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Italien, Spanien, Polen und Luxemburg vorerst geschlossen bleiben. Der Elektronikhändler habe nun für das Gros seiner deutschen Mitarbeiter Kurzarbeitergeld beantragt, schreibt die Lebensmittelzeitung (LZ). Der Antrag sei bereits gestellt und beträfe rund 20.000 Angestellte. Das Unternehmen wolle die staatlichen Leistungen um 10 % aufstocken. „Wir sind dabei, in Deutschland Kurzarbeitergeld zu beantragen", erklärte dem Bericht zufolge ein Unternehmenssprecher gegenüber der LZ. Dies gelte sowohl für die Mitarbeiter in den Filialen, als auch für Verwaltungsfunktionen in Ingolstadt. Beantragt wurden die Leistungen durch zunächst bis Ende April. „Bis dahin werden wir die Lage neu bewerten“, habe der Unternehmenssprecher erläutert.

Mittwoch (25.03.), 14:10 Uhr: MHK verschiebt Jubiläumsveranstaltung auf nächstes Jahr

Die ursprünglich für das kommende Wochenende vorgesehene und vor zwei Wochen bereits auf August 2020 (s. moebelnews) verschobene Jubiläumsveranstaltung der Dreieicher Verbundgruppe soll auf 23. bis 25. April 2021 verschoben werden. Das berichten die Kollegen der Küchen-News.

Mittwoch (25.03.), 14:00 Uhr: Weltweiter Anstieg der Arbeitslosenzahl erwartet

Die Zahl der Arbeitslosen könnte durch die Corona-Krise weltweit um 25 Mio. Menschen ansteigen. Das prognostiziert die ‚International Labour Organization‘ (ILO). Die ILO-Experten haben ihrer Schätzung drei Szenarien mit unterschiedlichem Rückgang des BIP-Wachstums zu Grunde gelegt: Beim Szenarium „niedrig“ sinkt das BIP-Wachstum um 2 %, bei „mittel“ um 4 % und bei „hoch“ um 8 %. Alle drei Szenarien deuten auf einen signifikanten Anstieg der Arbeitslosigkeit infolge der Corona-Pandemie hin. (Weitere Infos nebst Infografik in den heutigen News).

Mittwoch (25.03.), 12:28 Uhr: Porta – Aufstockung des Kurzarbeitergeldes aus Eigenmitteln

Um ­– wie es heißt – „die finanziellen und wirtschaftlichen Folgen für die mehr als 8.000 Mitarbeiter an über 150 Standorten in drei Ländern abzufangen“, haben sich die drei Holding-Geschäftsführer der Porta-Unternehmensgruppe – Birgit Gärtner, Achim Fahrenkamp und Dr. h. c. Jürgen Gerdes ­– dazu entschlossen, das staatliche Kurzarbeitergeld für ihre Mitarbeiter aus Eigenmitteln spartenübergreifend auf 80% aufzustocken.

Mittwoch (25.03.), 12:28 Uhr: IKEA – Online-Küchenplanung

IKEA Österreich bietet jetzt „Küchenplanung von daheim für daheim“ an: Alle Planungstermine können nun auch online wahrgenommen werden. Ein Team an Planungsspezialisten - sie alle sitzen in ihren jeweiligen Home Offices - unterstützt die Kunden über digitale Tools.

Mittwoch (25.03.), 11:25 Uhr: „Corona-Schutzschild" des Bundes

Mittlerweile sind die ersten Hilfsprogramme des Bundes angelaufen, der sich von seiner „schwarzen Null“ verabschiedet hat und einen Nachtragshaushalt mit einer Nettokreditaufnahme in Höhe von 156 Mrd. Euro plant, um die Folgen der Corona-Krise zu finanzieren. Damit will das Bundesfinanzministerium Unternehmen direkt helfen – ob Kleinstunternehmen, Soloselbständige, Freiberufler, Mittelständler, Beschäftigte oder große Betriebe. 50 Milliarden Euro Soforthilfen als Zuschüsse für kleine Unternehmen, Selbständige und Freiberufler sowie einen Schutzfonds für größere Unternehmen und Liquiditätshilfen sollen Arbeitsplätze und die Wirtschaft stützen sowie die Realwirtschaft in der Corona-Pandemie stabilisieren.

Hier finden Sie aktuellen Informationen zu den unterschiedlichen finanziellen Hilfen des Bundes – für Freiberufler und Solo-Selbständige, Unternehmen aller Größen sowie für Beschäftigte.

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-19-Milliardenhilfe-fuer-alle.html

Mittwoch (25.03.), 10:20 Uhr: „Drive Through" Corona-Teststation in Fürth

Die Stadt Fürth hat die erste „Drive Through" Corona-Teststation auf dem ehemaligen Höffner-Gelände an der Seeackerstraße errichtet. Laut „br24“ sei die Station seit gestern (24.03.20) einsatzbereit. Ein "Go" seitens der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) sei jederzeit zu erwarten. Bei der Durchfahrtsstation sollen nur Menschen mit dem Auto vorfahren, die vom Hausarzt, dem Gesundheitsamt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst der KVB eine entsprechende Überweisung bekommen haben.

Mittwoch (25.03.), 10:20 Uhr: Kein Öffnen von Küchenstudios für den Publikumsverkehr

 

Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium hatte am 23.03.2020 eine Positivliste veröffentlicht, welche Betriebe geöffnet sein dürfen. Hierin waren u.a. „Mischbetrieb des Handwerks, die daneben auch verkaufen (z.B. Küchenstudios)“ aufgezählt. Laut Info des HWB/Köln sei dies wieder kassiert worden, „das Öffnen von Küchenstudios für den Publikumsverkehr bleibt untersagt".

UPDATE: Der Hinweis ist gestern Abend wie folgt korrigiert worden ist in: „Mischbetriebe des Handwerks, die daneben auch verkaufen (z.B. Schreinereien mit Küchenstudio oder Sanitärbetriebe mit Verkaufsausstellung); Stand 24.03.2020, 21:00 Uhr

Dienstag (24.03.), 16:00 Uhr: HWB-Informationen rund um Corona-Finanzhilfen

Der Handelsverband Wohnen und Büro greift derzeit für seine Mitglieder die wichtigsten Fragen des Handels in den Branchen Büro und Schreibkultur, Möbel und Küchen sowie Koch- und Tischkultur im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie auf. Der HWB nimmt an den täglichen Konferenzen des Handelsverbandes Deutschland (HDE), der Handelsverbände auf Landesebene mit ihren Kontakten zu den Landesregierungen und -behörden und den Fachverbänden Lebensmittel, Textil und Technik, teil. Dort werden auch die Fragen des HWB eingebracht und erörtert.

Der Handelsverband Deutschland stellt dabei übersichtlich und tagesaktuell unter https://einzelhandel.de/themeninhalte/coronavirus-menue/12605-finanzhilfen-finanzierung Hinweise zum Thema Finanzierung zur Verfügung.

Dienstag (24.03.), 15:44 Uhr: Tonon informiert

Der italienische Sitzmöbelhersteller Tonon stellvertretend für viele der dortigen Möbel- und Küchenhersteller: „Laut den am 22. März von der italienischen Regierung mitgeteilten neuen Notstandsvorschriften informieren wir Sie, dass unser Unternehmen bis zum 3. April geschlossen wird, sofern keine weiteren Regierungsrichtlinien vorliegen.“ Ansprechpartner seien in jedem Fall per Handy oder E-Mail in remote-smart-working erreichbar sein und würden so schnell wie möglich antworten. „Wir hoffen alle, so bald wie möglich zur Normalität zurückzukehren“, so der Wunsch den sicherlich die ganze Welt teilen dürfte.

Dienstag (24.03.), 14:49 Uhr: „Support your local“

„Support your local“ heißt eine neue, ehrenamtliche und deutschlandweite Spontan-Initiative zur Unterstützung des lokalen Handels. Die Idee der beiden Berliner Initiatoren: „Lasst uns weiter bei unseren Lieblingsorten einkaufen, auch wenn sie gerade geschlossen sind, indem wir online Gutscheine erwerben und sie später einlösen. Damit generieren die Inhaber/innen jetzt weiterhin Umsatz, um ihre Mitarbeiter/innen zu bezahlen und für ihre Fix- und Lebenshaltungskosten aufzukommen.“
Die Gutscheine für die teilnehmenden Läden werden über das Gutscheinsystem firstvoucher der Internet-Agentur „prointernet“ verkauft, die für die ersten zwei Monate nach Anmeldung auf Gebühren, Vertragsbindung und Mindestlaufzeit verzichtet. Mehr Infos: www.supportyourlocal.online und www.facebook.com/supportlocalDE

Dienstag (24.03.), 14:26 Uhr: Online-Handel geht auch zurück

Ein paar Zahlen aus der Modebranche deuten darauf hin, dass die Menschen derzeit auch weit weniger Lust verspüren, online einzukaufen als gedacht. Das Deutsche Modeinstitut gab bekannt, dass Zalando am Ende der ersten Lockdown-Woche 29 Prozent weniger Google-Suchanfragen gezählt habe, Bonprix 37 Prozent, AboutYou 27 Prozent, S-Oliver 33 Prozent, und Limango 26 Prozent. Ähnliche Zahlen gebe es aus UK. Fazit des Modeinstituts: „Viele hatten prognostiziert, dass von dieser staatlich verordneten räumlichen Distanzierung der Distanzhandel profitieren würde. Das hat sich nicht bestätigt. Es ist keineswegs so, dass die Leute jetzt zuhause sitzen und online shoppen. Im Gegenteil.“ Man rechne nach der Krise aber mit einem schnellen Anstieg der Kauffreude.

Dienstag (24.03.), 14:24 Uhr: Severin hat spezielle Angebotspalette aufgelegt

Angesichts der Schließung der Verkaufsflächen will Severin seine Handelspartner mit Angeboten unterstützen, die den sich verändernden Bedürfnissen der Endkunden in dieser herausfordernden Zeit unter dem Motto „Together at home“ entgegenkommen sollen. Da Kochen, Backen und Selbermachen in Zeiten wie diesen einen höheren Stellenwert bekämen, geht das Sunderner Unternehmen von einer steigenden Nachfrage nach Produkten wie Mikrowellen, Kaffeemaschinen und Tischgrills sowie Großgeräte wie Kühlschränken aus. Severin habe daher Angebote mit genau diesen Geräten zusammengestellt. Das Sales-Team stehe den Handelspartnern bei individuellen Fragen zur Sortimentspflege je nach Vertriebskanal mit Rat und Tat zur Seite.

Dienstag (24.03.), 13:43 Uhr: EK/servicegroup verschiebt und hilft

Die EK/servicegroup hat die für den 23. und 24. April 2020 geplante Messe „EK FUN“ abgesagt und vorbehaltlich der weiteren Entwicklung vorerst auf den 17. und 18. Juni 2020 verschoben. Gleichzeitig hat die Verbundgruppe einen „Corona Krisenstab“ eingerichtet für alle Bereiche, die primär der Existenzsicherung dienen, wie Tipps für aktuelle Hausbank-, Finanzamts-, Steuerberater- und Vermietergespräche, Möglichkeit von Kurzarbeit im Einzelhandel, Ausnahmeregelungen von der Geschäftsschließung z. B. für Unternehmen mit Kundendienst, Umgang mit dem Personal bei behördlicher Geschäftsschließung, Ermittlung der richtigen Ansprechpartner in den lokalen Behörden für die Händler und vieles mehr. Selbst eine Checkliste für temporär vermeidbare „Kostenverursacher“ wie Gema, Gärtner, Putzkräfte usw. ist dabei.

Dienstag (24.03.), 13:42 Uhr: AMK-Arbeitsgruppen weiter aktiv

Hinter den Kulissen finde bei der AMK/Mannheim und ihren Mitgliedsunternehmen ein „konzentrierter und wichtiger Austausch statt“, so Geschäftsführer Volker Irle. Auch wenn sämtliche AMK-Arbeitsgruppen gegenwärtig nicht in gewohnter Form tagen, könnten dank der technischen Möglichkeiten per Videochat, Telefonkonferenz oder E-Mail-Versand „viele AMK-Themen weiter vorangebracht und die externe wie interne Kommunikation sichergestellt werden“.

Dienstag (24.03.), 13:20 Uhr: Online ohne Onlineshop

Online ohne Online-Shop? Das Koblenzer Startup Trends4Markets bewirbt dafür jetzt verstärkt seinen „Sellanizer“, mit dessen Hilfe der zur Schließung gezwungene stationäre Handel Waren und Artikel auch ohne Onlineshop im Internet zeigen kann. Der Händler könne via Smartphone oder Tablet die Produkte und Warenüberhänge erfassen und mit einem Klick auf der eigenen Webseite und anderen Portalen aussteuern. Geschäftsführer Dennis Mittelmann hat aktuell die Möglichkeiten für Händler nochmals kurz als PDF zusammengefasst: https://sellanizer.net/sellanizer-care-aktion/.

Dienstag (24.03.), 13:18 Uhr: Hettich Online-Messe ist eröffnet

Unter dem Link web.hettich.com/de-de/inspiration/messe-events/messe-online-2020.jsp hat die digitale Messe des Beschlagspezialisten Hettich jetzt rund um die Uhr geöffnet: Zu finden sind Produktinnovationen, kreative Ideen für trendgerechtes Möbeldesign und zudem die neuen Hettich-Online-Tools. Daneben gebe es für Händler, Verarbeiter, aber auch Architekten und Designer in den neuen E-Services „maßgeschneiderte Informationsangebote und viele praktische Planungshilfen“.

Dienstag (24.03.), 13:09 Uhr: Küchenverkäufer, jetzt online fortbilden!

Der Schulungs-Spezialist NOVAmediatrain hat wegen des aktuellen Veranstaltungs-Verbots aufgrund der Corona-Krise seine Angebote zur Online-Schulung erweitert. Neben dem bewährten Angebot für Quereinsteiger gibt es nun ein neues Konzept für erfahrene Küchenverkäufer (m/w/d), dessen erfolgreicher Abschluss mit einem TÜV-Zertifikat belohnt wird.
Kurs 1 beschäftigt sich mit „Planerischen Herausforderungen“, u.a. mit den Themen Materialien, Oberflächen, Außenecken bis hin zum Erkennen von Planungsfehlern. Kurs 2 intensiviert das Thema „Erfolgreiches Verkaufen“ inklusive Einwand behandeln und Verkaufsabschluss.
Das Gesamtpaket für 890 Euro plus Mehrwertsteuer inklusive TÜV-Prüfungsgebühr umfasst zwei online-Kurse, die Erstausstattung mit Headset und Webcam sowie ein 45minütiges Webinar.
Weitere Infos: https://novamediatrain.de/news-and-events/. Email-Kontakt: Dirk Bender d.bender@novamediatrain.de.

Dienstag (24.03.), 12:40 Uhr: Roller und andere schlagen Alarm

Fünf Unternehmen aus dem Nonfood-Handel, zu denen auch der Discounter Roller gehört, haben nach einem Bericht der „Bild“ gemeinsam einen Brandbrief an Wirtschaftsminister Peter Altmaier gerichtet. Sie beklagen darin vor allem den Wettbewerbsnachteil gegenüber dem Onlinehandel: Während sie wegen der Corona-Krise schließen mussten, könne die Online-Konkurrenz „weiter wirtschaften“. Dies sei eine große Ungerechtigkeit.
Die Geschäftsführer der fünf Unternehmen Woolworth, Roller, Takko Fashion, TEDi und KiK schreiben: „Auch wenn wir noch gewisse finanzielle Puffer haben – so können wir uns doch nicht gegen die Welle stemmen, die absehbar über uns hereinbrechen wird. Bis zum erhofften Ende der Corona-Krise werden wir nicht überleben können.“
Sie baten um eine Ausnahmegenehmigung, um ihren stationären Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen zu dürfen: „Es geht hier nicht um Profit, sondern ausschließlich um unsere Zukunft und sichere Jobs für unsere Mitarbeiter. … Viele unserer Mitarbeiter sind bereit, freiwillig den Geschäftsbetrieb – unter maximaler Berücksichtigung aller hygienischen Sicherheitsvorkehrungen – in unseren Filialen fortzuführen."
Antwort des Ministeriums: Altmaier sei der Ernst der Lage bewusst, und man arbeite „unter Hochdruck“ daran, die Auswirkungen auf die Wirtschaft so gering wie möglich zu halten, vor allem durch „schnelle und unbürokratische Hilfen für betroffene Unternehmen und Beschäftigte“.

Dienstag (24.03.), 12:36 Uhr: Miele plant Kurzarbeit in Deutschland

Miele sieht sich gezwungen, an allen inländischen Produktionsstandorten die Fertigung herunterzufahren. Demnach wird Kurzarbeit vom 1. April bis zum 19. April vorbereitet. Der Vertrieb soll dennoch weiter aufrechterhalten werden.

Dienstag (24.03.), 12:18 Uhr: Nobia schließt Küchenstudios in UK

Angesichts der Mitteilung der britischen Regierung bezüglich des Coronavirus (Covid-19) hat Nobia beschlossen, alle Magnet-Küchenläden in Großbritannien vorübergehend zu schließen. Die Schließung erfolge laut Unternehmen „mit sofortiger Wirkung und bis auf weiteres“. Die Situation werde laufend überprüft, und es würden Updates bereitgestellt, wenn sich die Bedingungen ändern.

Dienstag (24.03.), 09:15 Uhr: Einlasskontrollen an Supermärkten

Mehrere Supermärkte haben beschlossen, Einlasskontrollen einzuführen, um dafür zu sorgen, dass nicht zu viele Einkäufer gleichzeitig in den Geschäften sind. Nach den strengeren Vorschriften für den Einzelhandel hätten laut „business insider“ Supermarktketten damit begonnen, den Einlass in Märkte stärker zu reglementieren. Rechtlicher Hintergrund: Etwa in Nordrhein-Westfalen schreibt ein Erlass der Landesregierung vor, lediglich einen Kunden pro zehn Quadratmeter Ladenfläche zuzulassen, um die Ansteckungsgefahr mit dem neuartigen Coronavirus zu verringern.

Dienstag (24.03.), 00:15 Uhr: Kurzarbeit bei der Mäusbacher Möbelfabrik GmbH

Die Mäusbacher Möbelfabrik GmbH aus dem oberfränkischen Sonnefeld hat für seine rund 90 Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet. Die Öffnungszeiten wurden entsprechend angepasst: Dienstag und Mittwoch laufen Produktion und Verpackung; von Montag bis Donnerstag sind Innendienst, Verwaltung und Lager präsent. (Weitere Einzelheiten finden Sie hier.)

Montag (23.03.), 18:20 Uhr: Blick über den Zaun zur Textilbranche

Wenn das in der Möbelbranche Schule macht…: Die KATAG AG, einer der größten europäischen Einkaufsverbände für den Textilhandel, hat schon am vergangenen Montag an ihre Lieferanten appelliert, ab sofort keine Ware mehr an den stationären Handel zu senden und auch keine Rechnungen mehr zu schreiben. Vorstands-Chef Daniel Terberger schrieb seinen Lieferanten in einem Brandbrief: „Wir bitten Sie, ab morgen bis Ende April keine weiteren Waren mehr an unsere Katag-Händler zu versenden und zu fakturieren – auch um unnötige und kostspielige Annahme-Verweigerungen zu vermeiden.“ Der Verband der deutschen Modeindustrie setzt dagegen auf den Dialog, verweist aber auch auf die rechtliche Situation, die einseitige Auftrags-Stornos nicht zuließe. In der Möbelbranche ist derlei öffentliches Streiten noch nicht angekommen. Intern um die Aufträge und deren Handhabung gefochten wird dem Vernehmen nach aber schon…

Montag (23.03.), 16:55 Uhr: stilwerk öffnet Online-Shop auch für Externe

stilwerk öffnet seinen Online-Shop kostenfrei für externe Corona-geschädigte stationäre Händler – nur im Erfolgsfall solle eine externe Payment-Provider-Gebühr von zwei Prozent gezahlt werden und könne der Betrag zum Dank dann (freiwillig) aufgerundet werden.

Montag (23.03.), 13:56 Uhr: Hisense Gorenje stoppt Produktion

Hisense Gorenje hat laut einer Unternehmensmitteilung die Produktion in allen seinen europäischen Werken eingestellt. Die Produktion solle am 6. April 2020 wieder aufgenommen wird, es sei denn, die Regierungen der Länder, in denen ihre Fabriken liegen, sollten zusätzliche Maßnahmen ergreifen und den Betrieb und die Produktion einschränken.

Montag (23.03.), 12:21 Uhr: IKEA Österreich spendet Schutzmasken

IKEA Österreich hat soeben 50.000 dringend benötigte Schutzmasken an Ärzte und Krankenhäuser geliefert. Damit wolle – so heißt es – das Unternehmen einen Beitrag leisten, um die Knappheit mit genau diesen Produkten zu lindern. 20.000 chirurgische Gesichtsmasken gingen an die Salzburger Landeskliniken SALK, 30.000 Stück kann die Wiener Ärztekammer für die niedergelassenen Ärzte gut brauchen. Die Bestände resultieren aus damaligen Vorbereitungen auf die Vogelgrippe vor mehr als zehn Jahren, als IKEA Österreich zigtausende Gesichtsmasken eingekauft und eingestapelt hatte.

Montag (23.03.), 11:28 Uhr: Keine Produktion italienischer Möbelhersteller mehr

In Italien werden alle Produktionsaktivitäten, die nicht lebensnotwendig sind, eingestellt. Vom Herunterfahren der Industrie sind demzufolge auch alle Möbelhersteller betroffen und müssen die Werke schließen, d.h. sie dürfen also zumindest für die nächsten 2 Wochen nicht mehr produzieren.

Montag (23.03.), 11:21 Uhr: Brigitte Küchen – es wird weiterhin produziert

Laut Bericht in der „Neue Westfälische“ läuft die Produktion bei Brigitte-Küchen noch und solle dies auch weiterhin laut Vertriebschef Jens Uhe. Entscheidend sei indes, was das Robert-Koch-Institut und die Bundesregierung sagten. Das für die Produktion benötigte Material werde trotz der Einschränkungen durch das Coronavirus geliefert. Erste Probleme gebe es aber mit der Auslieferung im Ausland, etwa in Frankreich und Slowenien.

Montag (23.03.), 10:55 Uhr: Europäische Fachpressekonferenz spoga+gafa abgesagt

Die geplante Europäische Fachpressekonferenz (EPK) für die spoga+gafa 2020, welche am 13. Mai in Warschau stattfinden sollte, ist aufgrund der aktuellen Lage in Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie und der allgemeinen Reisebeschränkungen in Polen abgesagt worden.

Montag (23.03.), 09:51 Uhr: Electrolux AB streicht Dividende

Der schwedische Electrolux-Konzern hat die erwarteten Auswirkungen des Coronavirus aktualisiert und streicht infolgedessen seine Dividende.

Montag (23.03.), 08:35 Uhr: VME – Gesellschafterversammlung abgesagt

Die Gesellschafterversammlung 2020 des Einrichtungspartnerring VME, die vom 11. bis 13. Mai in Hohenschwangau stattfinden sollte, wird folgerichtig aufgrund der aktuellen Ereignisse abgesagt. Neue Details zu dem Thema „Gesellschafterversammlung“ will der Verband in Kürze bekanntgeben.

Sonntag (22.03.), 16:35 Uhr: Kontaktverbot in Deutschland

Ansammlungen von mehr als zwei Personen sollen in Deutschland grundsätzlich verboten sein. Darauf hätten sich Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder laut "Spiegel"-Informationen als weitere Maßnahme in der Corona-Krise geeinigt. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Laut der Kanzlerin Merkel soll damit "konsequent öffentliches Leben und soziale Kontakte" weiter reduziert werden. Folgende ergänzende Leitlinien gelten ab sofort:

•Kontakte zu Personen außerhalb des eigenen Hausstands sollen auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden. • Wo immer möglich soll ein Mindestabstand von mindestens 1,50 m eingehalten werden. • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. • Der Weg zur Arbeit, Notbetreuuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen und erforderlichen Prüfungen, Hilfe für andere, individueller Sport, Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben weiter möglich. • Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen oder Wohnungen sind inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontaktbestimmungen sollen von Polizei und Ordnungsbehörden überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden. • Gastronomiebetriebe werden geschlossen, davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr Zuhause. • Frisöre und andere Dienstleitungsbetriebe der Körperpflege werden geschlossen. In allen Betrieben (insbesondere mit Publikumsverkehr) sind Hygienevorschriften und Maßnahmen zum Schutz der Besucher einzuhalten.

Sonntag (22.03.), 16:10 Uhr: GEMA setzt Gebühren aus

Spielstätten, Kulturbetriebe und Freizeiteinrichtungen, die wegen Corona schließen mussten, müssen bis auf Weiteres keine Tantiemen für Musik bezahlen. Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) teilt mit: „Besonders kleinere und mittelständische Betriebe sind von den Folgen in hohem Maße betroffen. Diese Situation tritt in gleichem Maße die von der GEMA vertretenen Urheber – auch hier bedeuten die notwendigen Maßnahmen existentiell bedrohende Einnahmeverluste. … Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Schließung mit GEMA-Gebühren belastet werden". Das gelte rückwirkend ab dem 16. März. Zwar werden auf der Website nicht explizit Handelsunternehmen genannt, dennoch dürften auch diese unter die Aussetzung der Gebühren fallen, denn die GEMA schreibt: „Für Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen. Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Schließung mit GEMA-Gebühren belastet werden.“ Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens seien für die Gesellschaft notwendig und sinnvoll. Sowohl für Lizenznehmer als auch für die Urheber seien sie jedoch existenzgefährdend.“

Sonntag (22.03.), 10:29 Uhr: Höffner gibt online 20 + 20

„Machen Sie es sich schön, Zeit für Ihre Projekte“, schreibt Möbel Höffner in seinem Sonntags-Newsletter, und bietet im Online-Shop „20% Höffner-Rabatt + 20% Zuhause-Rabatt in allen Abteilungen“. Voraussetzung ist der Besitz der Höffner Kundenkarte. „Außerdem liefern wir Ihren Einkauf mit dem Code SPAREN gratis nach Hause.“ Schwerpunkte sind Gartenmöbel, Home-Office, Kindermöbel, Sofas, Esszimmer, Betten und Schränke.

Sonntag (22.03.), 09:49 Uhr: Italien macht die Industrie dicht

Die italienische Regierung hat angekündigt, alle „nicht lebensnotwendigen Produktions-Aktivitäten“ zu schließen. Das gab Ministerpräsident Giuseppe Conte gestern Abend in einer Fernseh-Ansprache bekannt. Das betreffe alle Produktions-Bereiche, „die nicht ausdrücklich notwendig, entscheidend, unverzichtbar ist, um unsere grundlegenden Waren und Dienstleistungen sicherzustellen“. Das dürfte auch wesentliche Auswirkungen auf die gesamte italienische Möbel- und Hausgeräte-Industrie haben, ausgenommen evtl. eine Art Grundversorgung für die heimische Bevölkerung. Stellungnahmen und nähere Informationen von den einschlägigen italienischen Industrie-Verbänden gab es naturgemäß heute Morgen noch nicht.

Samstag (21.03.), 14:24 Uhr: Miele schließt ein Werk

Der Hausgeräte-Konzern Miele musste sein Werk im tschechischen Unicov schließen, weil in der Region ein umfassendes Ausgehverbot gilt. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber dem Westfalenblatt. Das Werk besteht seit 2004 und beschäftigt knapp 1.700 Menschen. Produziert werden Wäschetrockner, Geschirrspüler und Waschmaschinen. Einen Liefer-Engpass gebe es dadurch aber nicht. „Wir haben genügend Geräte auf Lager“, so Miele-Pressesprecherin Reinhild Portmann.

Samstag (21.03.), 12:52 Uhr: Hermes macht‘s kontaktlos

Der Paketdienstleister Hermes Germany stellt die Pakete künftig auf Wunsch auch kontaktlos zu. Dabei quittiert der Kunde den Empfang nicht mehr per Scanner-Unterschrift, sondern unterschreibt direkt auf dem Label seines Pakets. Anschließend fotografiert der Zusteller mit seinem Scanner die Unterschrift samt Angaben auf dem Paketlabel, so dass die Auslieferung auch auf diesem Weg eindeutig dokumentiert ist. Dafür hat Hermes die 18.000 Scanner, die in der Zustellung und an den Logistik-Standorten genutzt werden, mit einer Kamera ausgestattet und die Zustell-App um eine Funktion zur Fotoverarbeitung erweitert. Wer eine Zustellung ganz ohne jeden Personen-Kontakt bevorzugt, kann sich seine Sendung weiterhin an einen vorab definierten Wunsch-Ablageort liefern lassen.

Samstag (21.03.), 10:59 Uhr: Werbung für die Online-Shops

Etliche große Möbelhäuser haben schnell auf die Schließung ihrer Häuser reagiert und bewerben ihre Online-Shops massiv. XXXLutz beispielsweise schreibt auf seiner Homepage: „Liebe Kundinnen und Kunden, aus aktuellem Anlass sind unsere Filialen bis auf Weiteres geschlossen - online sind wir wie gewohnt weiterhin für Sie da! Die Warenausgaben in den Abhollagern und die Lieferungen sind bisher nicht betroffen. Online sind wir rund um die Uhr für Sie da.“ POCO wirbt heute Morgen in seinem Newsletter: „Jetzt online shoppen! 20 Prozent auf alles abstauben!“ Das Angebot gilt aber nur bis Montag (23.03.).

Samstag (21.03.), 10:48 Uhr: Maja schließt, aber kündigt niemand

Das für Ikea arbeitende und hochtechnisierte Maja-Möbelwerk in Wittichenau hat die Produktion wegen der Absatzflaute eingestellt und alle 750 Mitarbeiter vorerst nach Hause geschickt. Für sie wurde Kurzarbeit angemeldet. Außerdem gibt es aus dem Unternehmen ein gesondertes Budget für Härtefälle. Geschäftsführer Uwe Gottschlich zur Lausitzer Rundschau: „Damit können wir sicherstellen, dass wir trotz des Nachfragerückgangs aufgrund der Corona-Krise betriebsbedingte Kündigungen ausschließen können. Das haben wir unseren Mitarbeitern auch genau so versprochen.“

Freitag (20. März), 18:04 Uhr: BSH stoppt Produktion

Die BSH Hausgeräte GmbH wird den Produktionsbetrieb in ihren Fabriken an den europäischen Standorten, in der Türkei und in Nordamerika vorübergehend aussetzen. Die Unterbrechung beginnt in Nordamerika am 23. März, in den europäischen Fabriken am 28. März  und in der Türkei am 4. April. Die Perioden sollen voraussichtlich jeweils drei Wochen dauern. „Das Unternehmen erfährt eine deutlich rückläufige Nachfrage, von der nahezu alle Produktkategorien und Absatzmärkte betroffen sind“, so die Geschäftsführung.

Freitag (20. März) 17:05 Uhr: Villeroy & Boch unterbricht europäische Produktion 

Nachdem die administrativen Bereiche bereits bis auf wenige Ausnahmen im Home Office arbeiten, hat der Vorstand sich nun mit den zuständigen Betriebsräten der Villeroy & Boch AG darauf geeinigt, Teile der europäischen Produktion für den Zeitraum bis Ende April zu unterbrechen. Diese Unterbrechung betrifft zunächst die Standorte beider Unternehmensbereiche in Deutschland und Frankreich. Eine mögliche Verlängerung hängt von der weiteren Entwicklung ab, die der Vorstand ständig beobachtet und auf die er entsprechend reagieren wird. Weitergehende Maßnahmen, zu denen auch die Unterbrechung der Arbeit an anderen Standorten und Produktionsstätten als auch der Arbeit in ausgewählten Verwaltungsbereichen gehören kann, werden abhängig von der weiteren Entwicklung entschieden. Mit diesen Maßnahmen möchte Villeroy & Boch die Belegschaft schützen und dazu beitragen, Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen. 

„Trotz an sich guter Geschäftsentwicklung am Anfang des Geschäftsjahres bereitet sich Villeroy & Boch mit diesen Maßnahmen auf eine Phase vorübergehend niedrigerer Nachfrage vor“, heißt es in der Pressemitteilung. „Die Lieferketten sind jedoch bislang intakt und Lagerbestände ausreichend hoch, um auch trotz der Produktionsunterbrechung in Europa normale Bedarfsverläufe in den nächsten Wochen abzudecken. Da allerdings aktuell nur eine eingeschränkte Visibilität der Folgen der Pandemie gegeben ist, lassen sich die wirtschaftlichen Auswirkungen auf Villeroy & Boch derzeit weder hinreichend ermitteln noch verlässlich beziffern.“ Der Vorstand erwarte aber, dass Umsatz und Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres unterhalb der bisherigen Prognose, die ein leichtes Wachstum vorsah, liegen werden.

Freitag (20. März) 16:58 Uhr: Klagen gegen Geschäfts-Schließungen zwecklos

Ein Spielhallen-Betreiber aus dem nordrhein-westfälischen Langenfeld (nahe Köln) sei mit einem Eilantrag gegen die Schließung von Spielhallen vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf gescheitert, schreibt die Rheinische Post. Das Gericht habe das „öffentliche Interesse am Sofortvollzug kontaktreduzierender Maßnahmen“ höher gewertet als das wirtschaftliche Interesse des Betreibers - zumal Bund und Land Finanzhilfen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen in Aussicht gestellt hätten.

Freitag (20. März), 16:53 Uhr: Hardeck mit „Home-Beratung“

Auch Möbel Hardeck hat seine vier Möbelhäuser in NRW und Niedersachsen geschlossen. Verkaufen will das Unternehmen dennoch und bietet unter anderem die „Hardeck-Home-Beratung“ für pauschal 49 Euro an. Bei einem Einkaufswert ab 999 ist diese Dienstleistung kostenlos, und es wird auch kostenlos nach Hause geliefert. Darüber hinaus wird natürlich auch am Telefon beraten und verkauft, im Online-Shopp sowieso.

Freitag (20. März) 16:32 Uhr: Wiener Messe - „Wohnen & Interieur“ Sonderausgabe im Herbst

Die Auswirkungen der COVID-19-Epidemie hatten zur Absage der für Mitte März geplanten Messe ‚Wohnen & Interieur‘ in Wien geführt. Veranstalter Reed Exhibitions launcht eine Spezialausgabe namens „Wohnen & Interieur Winter Edition“. Diese findet von 22. bis 26. Oktober 2020 in der Messe Wien statt. (Weitere Infos zum Konzept siehe moebelnews.)

Freitag (20. März), 16:22 Uhr: Video-Beratung für Küchen-Kunden

Das Informations- und Abverkaufs-Portal KüchenAtlas stellt seinen Partnern ab Montag (23.03.) ein Tool zur Video-Beratung der Kunden zur Verfügung. Es wird bis mindestens Ende 2020 kostenlos bleiben. Die Video-Beratung startet direkt aus dem KüchenAtlas-Kundenbereich heraus, die Endkunden müssen keine Software installieren. Ein Screen-Sharing erlaubt es ihnen, Details der Planung direkt mitzuverfolgen – „und das bei allen im Markt verfügbaren Planungs-Programmen“, so KüchenAtlas-Geschäftsführer Sebastian Kiefer.

Freitag (20. März) 16:05 Uhr: Beschlaghersteller Schwinn unterstützt #staythefuckhome-Kampagne

Inmitten des weltweiten Ausnahmezustandes aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus entwarf der Unternehmer Florian Reifschneider das Selbstquarantäne-Manifest #StayTheFuckHome (auf Deutsch: „Bleib(t) verdammt nochmal zuhause“) und entwickelte dazu die gleichnamige, mehrsprachige Website. Die Schwinn Beschläge GmbH aus Ober-Ramstadt unterstützt den Aufruf zur Selbstdisziplin in der Coronavirus-Krise. Die Krise mache kreativ, heißt es beim Zierbeschlaghersteller: „Vielleicht können wir mit dieser Aktion eine neue Challenge ins Leben rufen, die wirklich Leben retten kann.“ Um vor allem auch die junge Generation zu erreichen, entschied man sich bei Schwinn, die mit „the fuck“ zugegebenermaßen streng vorgetragene Forderung zu übernehmen und ihre Wichtigkeit zu unterstreichen.

Freitag (20. März) 15:13 Uhr: Rheinland-Pfalz und Ba-Wü erlassen weitere Beschränkungen

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat nun die Schließung aller Gaststätten verfügt und Versammlungen von mehr als fünf Menschen untersagt. Lediglich gastronomische Lieferdienste dürften weiter tätig sein. Auch Solarien und Wellness-Einrichtungen sowie Fahrschulen und Bibliotheken werden geschlossen. In Baden-Württemberg sind nunmehr per sofort Zusammenkünfte von mehr als drei Menschen an öffentlichen Orten verboten. Zudem müssen ab morgen Restaurants geschlossen bleiben. Zudem werde der Grenzverkehr mit Corona-Risikogebieten streng kontrolliert. Auch im Saarland und in Thüringen wird derzeit diskutiert, wie weiter verfahren werden sollte. NRW will derzeit noch keine weiteren Ausgangsbeschränkungen festlegen. Auch in Niedersachsen werden die gastronomischen Betriebe ab Samstagabend geschlossen.

Freitag (20. März) 15:05 Uhr: Gorenje schließt für zwei Wochen alle Produktionsstätten in Europa

Das Management von Gorenje hat beschlossen, alle europäischen Fabriken vom 23. März bis 5. April zu schließen. Das Management habe der Gewerkschaft zugestimmt, die Produktion am 6. April wieder aufzunehmen, „es sei denn, die Regierungen der einzelnen Länder, in denen sich unsere Produktionsstätten befinden, ergreifen in der Zwischenzeit weitere Maßnahmen, um den Betrieb der Industrie einzuschränken.“

Freitag (20. März) 14:45 Uhr: HOMAG Group AG verschiebt Hauptversammlung 

Die HOMAG Group AG wird ihre Hauptversammlung aufgrund der Corona-Ausbreitung in Deutschland nicht wie geplant am 7. Mai 2020 durchführen. Damit folgt das Unternehmen einer von der baden-württembergischen Landesregierung erlassenen Verordnung, nach der Versammlungen und sonstige Veranstaltungen zunächst bis zum 15. Juni 2020 untersagt sind. Die Verschiebung der Hauptversammlung führe dazu, dass die Ausgleichszahlung in Höhe von 1,01 Euro je Aktie an die Aktionäre nicht wie geplant am 8. Mai 2020 ausbezahlt werde, sondern am ersten Bankarbeitstag nach dem noch festzulegenden Termin der Hauptversammlung, informiert der Konzern. Der Ersatztermin für die als Präsenzveranstaltung durchzuführende Hauptversammlung stehe noch nicht fest. Er werde abhängig von der weiteren Corona-Ausbreitung und den entsprechenden behördlichen Maßnahmen festgelegt. Die HOMAG Group AG strebe jedoch an, die Hauptversammlung gemäß den aktienrechtlichen Vorschriften bis spätestens 31. August 2020 abzuhalten.

Freitag (20. März) 14:30 Uhr: 2020: So viele Kurzarbeiter wie noch nie

Voraussichtlich werden hierzulande in diesem Jahr rund 2,35 Mio. Menschen in Kurzarbeit geschickt – so viele wie noch nie. Das gab die Bundesregierung gestern bekannt. Die Kosten dafür werden auf rund 10 Mrd. Euro geschätzt.

Freitag (20. März) 12:39 Uhr: Bayern verkündet weitgehende Ausgangssperre

In einer gerade noch laufenden Pressekonferenz erklärt der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Wir können nicht zögern!“ Man müsse Menschen schützen. „Wir warten nicht auf endlose Verhandlungen.“ Man müsse jetzt vollständig herunterfahren. Jeder Tag zähle. Er verkündet: „Wir werden uns an Österreich orientieren.“ Einstimmige Entscheidung: Ab Samstag, 00:00 Uhr beginnend, gibt es eine Ausgangssperre. Söder erklärte im Einzelnen, was nicht mehr erlaubt ist, betont aber, dass die Lebensmittelversorgung stehe. Gastronomie, Baumärkte und Friseure sind nun auch zu schließen. Weitere Maßnahmen und damit Verschärfungen seien denkbar. Die Polizei werde es kontrollieren und Bußgelder (bis zu 25.000 Euro!) gegen Verstöße sind vorgesehen.

Freitag (20. März) 12:07 Uhr: NRW – Verschärfung, aber kein einheitliches Ausgangsverbot

Der Düsseldorfer Oberbürgermeister will dem Leverkusener Vorbild (s. heute 09:08 Uhr) nicht folgen und kein Verbot für Gruppen im Freien aussprechen, berichtet die Rheinische Post. Er sei wie Ministerpräsident Armin Laschet der Auffassung, dass es im Land am besten einheitliche Regelungen geben solle. Dennoch: Ab morgen sind in Dortmund Versammlungen von mehr als vier Personen verboten. Das kündigte Ordnungsdezernent Norbert Dahmen an. Schon heute sollen dahingehend Kontrollen stattfinden.

Freitag (20.03.), 12:01 Uhr: Corona-Tarifabschluss

Wie die „Bild“ als erste berichtete, hat sich die IG Metall mit der Metall- und Elektroindustrie auf einen Pilotabschluss in Nordrhein-Westfalen geeinigt. Unter dem Eindruck der Corona-Krise habe man folgendes vereinbart: Die Löhne werden in diesem Jahr nicht erhöht, Arbeitnehmer mit kleinen Kindern erhalten zusätzliche freie Tage und Kurzarbeiter können auf Zuzahlungen setzen.

Freitag (20. März) 11:10 Uhr: Mitarbeiter aus Möbelhandel helfen Supermärkten

Eine ungewöhnliche Maßnahme bietet das Nachbarland Österreich, wo gerade die Ausgangsbeschränkungen für drei weitere Wochen (bis 13. April) bekannt gegeben wurden: Dort werden 400 Mitarbeiter*innen der Möbelketten Kika und Leiner, deren Betriebe wegen Corona geschlossen sind, in den nächsten Wochen in Supermarktketten tätig sein, um z.B. Regale aufzufüllen, wie der Handelsverband bekannt gab.

Freitag (20. März) 10:45 Uhr: Maas bekräftigt Reisewarnung für Osterferien

Bundesaußenminister Heiko Maas stellt auf seinem Twitter-Account klar: „Unsere Warnung vor touristischen Auslandsreisen gilt vorerst bis Ende April. Sie umfasst also auch die Osterferien. Das ist für viele schmerzlich, aber absolut notwendig. Bleiben Sie zu Hause! Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen!“

Freitag (20. März) 10:25 Uhr: Auch Volvo setzt Produktion aus

Nachdem in Deutschland bereits alle großem Autoproduzenten ihre Produktion eingestellt haben, folgt nun auch der schwedisch-chinesische Autokonzern Volvo. In Schweden, Belgien und den Vereinigten Staaten werden rund 25.000 Mitarbeiter*innen davon betroffen sein. Kündigungen soll es „noch nicht“ geben, ließ die Unternehmensleitung verlauten. Bisher vermeldet Schweden (aktueller Stand um 9:43 Uhr, lt. JHU) 1.439 Infizierte, Belgien 1.795 und die USA 14.250.

Freitag (20. März) 9:45 Uhr: Kunststoffmessen und -tagungen verschoben

Die KUTENO, die vom 12. bis 14. Mai in Rheda-Wiedenbrück stattfinden sollte, wird auf die zweite Jahreshälfte – auf 1. bis 3. September – verschoben, teilt Veranstalter Hanser mit. Auch weitere unsere Branche tangierende Tagungen des Hanser Verlags sind für 2020 für den Bereich Kunststofftechnik abgesagt. Betroffen sind u.a. die 17. Duisburger Extrusionstagung (18. bis 19. März 2020) in Duisburg sowie Kunststoffe-SIMULATION (12. bis 13. Mai 2020) in München.

Freitag (20. März) 9:15 Uhr: Stau vor polnischer Grenze vorerst aufgelöst

Der Stau auf der Autobahn 4 an der deutsch-polnischen Grenze soll sich in der Nacht zu heute vorerst aufgelöst haben. Am gestrigen Donnerstagabend hatte der Stau noch eine Länge von mehr als 20 Kilometern - mit Wartezeiten von vielen Stunden. Dieser habe sich gegen Mitternacht ganz aufgelöst, wie ein Sprecher der Polizei Görlitz mitteilte. Als Grund hierfür wird eine Lockerung der polnischen Grenzkontrollen angegeben.

Freitag (20. März) 9:08 Uhr: Ausgangsbeschränkung: Erste größere Stadt in NRW zieht nach

Die Stadt Leverkusen verhängt als eine der ersten Städte in NRW nun ebenfalls drastische Maßnahmen, um die Corona-Krise zu bewältigen. Wie Lokalzeitungen berichten, sind ab sofort „Zusammenkünfte von zwei oder mehr Personen unter freiem Himmel“ verboten. Samstag gilt bundesweit als Stichtag: Am Sonntag wollen Kanzlerin und Länderchefs über das weitere Vorgehen in Deutschland beraten.

Donnerstag (19.03.) 22:25: Freiburg verhängt eingeschränkte Ausgangssperre

In Freiburg ist ab dem 21. März eine eingeschränkte Ausgangssperre für öffentliche Plätze verhängt worden, die zunächst bis 03. April gelten soll. D.h. öffentliche Orte dürfen dann in dieser Zeit nicht mehr betreten werden. Eine bundesweite Ausgangssperre dürfte dann nicht mehr lange auf sich warten lassen...

Donnerstag (19.03.) 17:50 Uhr: Infos zur Kurzarbeit

Der Handelsverband Wohnen und Büro (HWB) hat die wichtigsten Informationsquellen und FAQs zu den Themen Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld, Notfallfonds und Maßnahmen zur Verringerung des Infektionsrisikos in einem Informations-Sheet zusammengefasst. Es steht unter http://www.bwb-online.de/bwb/corona.html zum Download bereit. Mitglieder der Handelsverbände können sich auch an ihren regional zuständigen Verband wenden. Link zur PLZ-Suche: https://einzelhandel.de/derverband/landes-,-regional-,-und-bundesfachverbaende

Donnerstag (19.03.) 17:29 Uhr: Remmers hilft

Die Remmers-Gruppe, Anbieter von Bautenschutz-Produkten, Holzfarben und -lacken sowie Bodenbeschichtungen, hat kurzfristig einen Teil seiner Produktion für die Bekämpfung des Virus umgestellt: Seit einigen Tagen produziert der familiengeführte Betrieb am Unternehmenssitz in Löningen Desinfektionsmittel und gibt sie zum Selbstkostenpreis an Rettungsdienste, medizinische Einrichtungen und öffentliche Institutionen ab.

Donnerstag (19.03.) 16:49 Uhr: Ikea weltweit

Ikea hat inzwischen seine Filialen in vielen Ländern geschlossen. Dazu zählen neben Deutschland, Österreich und der Schweiz auch Belgien, die Niederlande, Dänemark, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Polen, die Slowakei, Kanada und die USA. Nachdem sich die Situation in China bereits verbessert habe, so Ikea, werde man die Filialen dort nach und nach wieder öffnen.

Donnerstag (19.03.) 16:48 Uhr: Polen: Stauabbau an der Grenze zugesagt

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gegenüber dem polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki verdeutlicht, wie wichtig der ungehinderte Warenfluss im EU-Binnenmarkt ist. Nun wurde seitens Polen zugesagt, ein neues Verfahren der Grenzabfertigung einzuführen um die kilometerlangen Staus an der polnischen Grenze abzubauen. Dadurch gerieten die Lieferketten der Industrie durcheinander. Seit vergangener Nacht müssen zudem etwa LKW-Fahrer und kein Formular mehr ausfüllen, auf dem sie persönliche Daten und ihre Erreichbarkeit angeben. Ob das nicht kontraproduktiv zur Infektionsvermeidung ist?

Donnerstag (19.03.) 15:45 Uhr: Ingka-Mietverzicht

Shoppingcenter-Betreiber Ingka Centers kommt seinen Mietern in der Corona-Krise entgegen: Das neben IKEA zur Ingka-Gruppe gehörende Unternehmen verzichtet „bis auf Widerruf“ auf Mietzahlungen, wenn der Mieter sein Geschäft aufgrund einer behördlichen Anordnung schließen musste.

Donnerstag (19.03.) 13:21 Uhr: HDE Vermieter-Appell

Der Handelsverband Deutschland (HDE) appelliert an die Vermieter von Ladenlokalen, Mieten auszusetzen und Mietstundungen zu ermöglichen. Andernfalls könnten viele Geschäfte in Deutschland den Zeitraum der Ladenschließungen in der Coronavirus-Krise nicht überstehen.

Donnerstag (19.03.) 13:01 Uhr: Forte Möbel

Der polnische Kastenmöbel-Produzent Forte stellt die Produktion in allen Werken vom 24. März bis 6. April ein. Bei Bedarf werde dieser Zeitraum eventuell verlängert. Dennoch nehme man weiterhin Bestellungen an und liefere an Kunden aus, „die ihre Bereitschaft zum Abholen ihrer Bestellungen zum Ausdruck gebracht haben und Verkaufsaktivitäten im Umfang durchführen, der nach den derzeit geltenden gesetzlichen Bestimmungen zulässig ist“, so Forte. Je nach den Umständen sei man aber bereit, die Produktion so bald wie möglich wieder aufzunehmen.

Donnerstag (19.03.) 12:49 Uhr: Blum

Der Beschlag-Produzent Blum unterbricht seine Betriebstätigkeiten vom 23. März bis 5. April. Man wolle damit die Gesundheit der Mitarbeiter schützen und auf die rapide rückläufige Nachfrage aus den weltweit vom Coronavirus betroffenen Märkten reagieren. Derzeit seien rund 300 Mitarbeiter in häuslicher Selbstisolation, teils behördlich und teils vom Unternehmen angeordnet. Die internationalen Bestellungen seien stark eingebrochen. Daher sehe sich Blum gezwungen, den Betrieb zurückzufahren. Geschäftsführer Philipp Blum „Wir sehen das aktuell als die beste Möglichkeit, um die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen und für die Zeit nach der Pandemie handlungsfähig zu bleiben.“ Dennoch würden weiter Kundenaufträge angenommen und ausgeliefert.

Donnerstag (19.03.) 12:36 Uhr: Oster Küchen

Johannes Oster von der gleichnamigen Küchen-Manufaktur in Cochem teilt mit: „Unsere Produktion sowie die Auslieferungen gehen weiter. Natürlich immer unter dem Aspekt, dass die Gesundheit unserer Mitarbeiter nicht gefährdet ist/wird. So haben wir auf einen Zwei-Schichtbetrieb umgestellt und weitere diverse Vorsichtsmaßnahmen installiert. Wir bitten darum von Hausbesuchen (Lieferanten) Abstand zu nehmen, gerne stehe wir Ihnen via Telefon oder E-Mail zu Verfügung.“

Donnerstag (19.03.) 12:00 Uhr: „Onlinehandel wird profitieren“

Das Institut für Handelsforschung rechnet damit, dass sich die Einkaufsgewohnheiten in Deutschland wegen der Coronavirus-Krise nachhaltig verändern werden. Der größte Gewinner werde dabei der Online-Handel sein. Geschäftsführer Kai Hudetz: „Es ist damit zu rechnen, dass der Online-Handel auch langfristig von dieser Krise profitieren wird. Auch wenn das Thema Coronavirus vorbei ist, wird weiterhin mehr online eingekauft werden als vor der Krise.“ Verlierer dürften die kleinen stationären Läden ohne Internetangebot sein. „Wer jetzt kein Online-Angebot hat, steht ohne funktionierenden Vertriebsweg da und kann die Versäumnisse der Vergangenheit auch kaum nachholen.“

Donnerstag (19.03.) 10:46 Uhr: Ansprache Markus Söder

Die heute Morgen stattgefundene Ansprache des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) im bayerischen Landtag kann getrost als allerletzte Warnung verstanden werden: „Sollten die bisher ergriffenen Maßnahmen nicht rasch Wirkung zeigen, müssen wir auch weitergehende Maßnahmen erwägen“, so die Ankündigung... Wenn sich Menschen nicht beschränken können, dann bleibt in Bayern nur die Ausgangssperre als einziges Instrument um darauf zu reagieren. Es liegt jetzt an jedem Einzelnen, seinen Beitrag zu leisten“, so der Ministerpräsident.

Donnerstag (19.03.) 10:40 Uhr: Karstadt / Kaufhof stoppt Warenannahme

Fast gleichzeitig mit dem Bekanntwerden des Finanz-Appells an die Bundesregierung teilte Galeria Karstadt Kaufhof seinen Lieferanten mit, dass der Konzern ab sofort keine Waren mehr von Lieferanten der Nonfood-Branche annimmt. Der Lebensmittelzeitung liegt der Lieferanten-Brief vor. Darin heißt es: „Vor dem Hintergrund der bereits erfolgten behördlichen Anordnungen den stationären Handel betreffend und den drohenden weiteren Schließungen auch unserer Filialen müssen wir Sie darüber informieren, dass wir ab Mittwoch, den 18.03.2020, keine Ware mehr in unseren Lagern vereinnahmen können.“ Dies betreffe auch Ware, die sich bereits im Zufluss befindet.

Donnerstag (19.03.) 10:33 Uhr: Karstadt / Kaufhof will Sofort-Staatshilfen

„Mitarbeiter von Karstadt und Kaufhof bitten Politik um Nothilfe“, berichtet das Handelsblatt. Der Gesamt-Betriebsvorsitzende Jürgen Ettl habe die Bundesregierung „in einem dramatischen Appell“ um finanzielle Unterstützung für das Unternehmen gebeten. Der Konzern werde „ebenso wie die überwiegende Mehrheit aller Handels-Unternehmen massiv wirtschaftlich, ja sogar möglichweise existentiell betroffen“ sein. Er bat die Politik deshalb um Direktzahlungen „ohne bürokratischen Aufwand und unkompliziert bis zum 23. März 2020 zur Sicherstellung der Gehaltszahlungen an die Beschäftigten“. Darüber hinaus forderte er KfW-Bürgschaften ohne Eigenbeteiligung und ohne Risiko-Partnerschaft der privaten Banken und die Stundung der für März und April fälligen Zahlungen an die Sozialversicherungsträger und Finanzbehörden.

Donnerstag (19.03.), 09:00 Uhr: Garant Gruppe

Bei der Garant Gruppe hat man sich dazu entschieden, bereits geplante Veranstaltungen wie z.B. die bundesweiten Regional-Meetings im Bereich Küchen Areal sowie sämtliche ERFA-Treffen in allen Bereichen bis zum Ende der Osterferien am 19. April abzusagen. Im Hinblick auf später angesetzte Veranstaltungen wolle man das dynamische Entwicklungsgeschehen weiterhin intensiv beobachten und fortlaufend neu bewerten. Auch auf die Außendienst-Betreuung vor Ort solle bis zum genannten  Zeitpunkt verzichtet werden. Die bekannten Ansprechpartner im Außen- und Innendienst stünden aber natürlich telefonisch und über alle digitalen Kommunikationswege im vollen Umfang zur Verfügung, so heißt es in einer Verbandsinfo. Die Garant Gruppe hat angekündigt, ihre Partner umfassend zu unterstützen, wie etwa durch ein Arbeitsrechts-Webinar. Zudem soll laufend zu wichtigen Themen rund um Corona (wie z.B. eine Übersicht zur Beantragung von KfW-Fördergeldern etc.) informiert werden.

Mittwoch (18.03.), 21:04 Uhr: Ansprache der Bundeskanzlerin

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer TV-Ansprache heute Abend eindringlich an die Disziplin der Bürger appelliert, um bei der Eindämmung der Corona-Pandemie mitzuhelfen. Die Menschen sollten aus Fürsorglichkeit und Rücksichtnahme voneinander Abstand halten. Ausgangssperren hat sie explizit nicht angekündigt – diese aber auch nicht ausgeschlossen. Sie sieht die derzeitige Lage als "dynamische Situation", in der man lernfähig bleiben müsse, um umdenken und mit anderen Instrumenten reagieren zu können. Und an die Adresse von Arbeitnehmern und Unternehmern ihr Versprechen: "Wir können und werden alles einsetzen, was es braucht, um unseren Unternehmern und Arbeitnehmern durch diese schwierige Prüfung zu helfen."

Mittwoch (18.03.), 20:48 Uhr: Nolte Küchen

Per Kundenanschreiben hat Nolte Küchen heute informiert, dass man seine Küchen weiterhin „vollständig und reklamationsfrei auszuliefern“ gedenkt. Allerdings solle ab dem 25. März bis voraussichtlich 30. April 2020 jedoch mit reduzierten Kapazitäten produziert werden. Durch diese Maßnahmen könne es vereinzelt zu längeren Lieferzeiten kommen. Kunden sollen dann umgehend über einen neuen Liefer-Avis informiert werden.

Mittwoch (18.03.), 19:50 Uhr: Porta

Bei Begros-Filialist Porta sind noch nicht alle Häuser dicht – aber wohl bald: „Aufgrund der aktuellen Lage und behördlicher Erlasse der jeweiligen Landesregierungen müssen wir die Mehrzahl unserer porta! Einrichtungshäuser bis auf Weiteres schließen. Bis Ende der Woche werden bundesweit alle Häuser von diesen amtlich angeordneten Schließungen betroffen sein.“

Mittwoch (18.03.), 19:24 Uhr: DER KREIS sagt Kongress im Mai ab

Der DER KREIS Kongress vom 15. – 17. Mai in Kassel findet nicht statt. Die geplanten Länderkongresse von DER KREIS in Österreich, Belgien, Schweiz, Frankreich, Niederlande und England werden ebenfalls abgesagt. „Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern und all unseren Geschäftspartnern für ihr Verständnis und hoffen, dass wir diese extreme Herausforderungen gemeinsam bewältigen und gut überstehen werden“ - so Ernst-Martin Schaible, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter von DER KREIS. Wie nun die Kongress- und Workshop-Inhalte an die Partner aus Handel und Industrie kommuniziert werden sollen, wollen die Leonberger in Kürze mitteilen.

Mittwoch (18.03.), 17:26 Uhr: Handelsverband HWB beklagt sich

Der Handelsverband Wohnen und Büro (HWB) beklagt sich in einer Mitteilung über die „unterschiedlichen Öffnungsverbote für den Einzelhandel“. In dem Papier heißt es: „Während Lebensmittelhandel, Drogeriemärkte, Discounter und Apotheken gewaltige Umsätze verzeichnen und landesweise die Ladenschließungszeiten und das Sonntagsöffnungsverbot aufgehoben werden, um die Kundenfrequenz zu entzerren, sieht es im übrigen Einzelhandel düster aus. Große Teile des Nonfood-Handels dürfen jetzt oder in Kürze ihre Geschäfte nicht mehr öffnen und müssen tatenlos zusehen, dass die Menschen ihre Produkte bei Discountern, in SB-Supermärkten und im Onlinehandel kaufen. Denn dort gibt es keine Beschränkungen für das bestehende Sortiment.“

Mittwoch (18.03.), 17:11 Uhr: Kreative und konsequente Spanier

In Spanien hat die Warenhauskette El Corte Inglés seit heute spezielle Kassen für Menschen ab 65 Jahre eingerichtet. Des Weiteren werden sie bevorzugt behandelt, um ihre Einkäufe so zügig wie möglich machen zu können. Für sie gibt es außerdem besondere Eingänge und Hilfspersonal für das Einpacken der Einkäufe. Im gesamten Land dürfen seit Montag (16.03.) nur noch wenige Geschäfte wie Lebensmittelläden, Apotheken oder Reinigungen, geöffnet haben. Vor den großen Geschäften werden die Kunden mit Handschuhen ausgestattet und der Zugang zahlenmäßig beschränkt. Alle Restaurants, Bars etc. sind geschlossen. Die Bevölkerung hat Ausgangssperre und darf das Zuhause nur für die Arbeit, für Einkäufe (jeweils nur eine Person), für die Pflege Bedürftiger sowie Arzt- und Apothekenbesuche verlassen.

Mittwoch (18.03.), 15:38 Uhr: BaFin - Erleichterung für Kreditvergabe

Wie gerade bekannt wurde, hat die Bonner Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) deutschen Banken mehr Spielraum bei Krediten eingeräumt, damit sie die Coronavirus-Krise bewältigen können – damit es diesen leichter fällt Kredite an Corona-geschäigte Unternehmen zu vergeben.

Mittwoch (18.03.), 13:26 Uhr: MediaMarkt und Saturn dicht

Die Ceconomy AG gibt bekannt, dass alle MediaMarkt und Saturn Märkte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Italien, Spanien, Polen und Luxemburg vorerst geschlossen bleiben. „Wir stellen fest, dass unsere Kunden zunehmend auf unseren Online-Kanal ausweichen“, so der Konzern, der auch die am 17. Dezember 2019 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20 zurückzieht. Aufgrund der Dynamik der Entwicklungen in Zusammenhang mit COVID-19 sei es derzeit nicht möglich, eine Vorhersage zur Geschäftsentwicklung in den kommenden Wochen zu machen und die Auswirkungen auf das Geschäft zuverlässig zu quantifizieren. „Der Vorstand sieht daher derzeit davon ab, eine neue Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20 abzugeben.“

Mittwoch (18.03.), 13:15 Uhr: POCO geschlossen

Ab sofort sind auch alle 125 POCO-Filialen in Deutschland (bis 19. April) geschlossen.

Mittwoch (18.03.), 13:05 Uhr: Polen-Verkehr

An den Grenzübergängen von Deutschland nach Polen stauen sich derzeit die Fahrzeuge, vor allem Lkw, auf zig Kilometer Länge. Die Bundespolizei meldet aktuell für die Autobahn Berlin-Stettin 36 km Stau, die Kolonnen weiter südlich – wie bei Frankfurt/Oder und Görlitz seien noch länger. Grund sind die strengen Einreise-Kontrollen der polnischen Zöllner wegen des Corona-Virus. Dieser Zustand soll noch mindestens zehn Tage anhalten.

Mittwoch (18.03.), 12:58 Uhr: RKI-Zahlen zu niedrig?

In der Redaktion schauen wir nicht nur auf die Corona-Daten des RKI, sondern beobachten auch die (weltweit und nach Ländern aufgelisteten) Zahlen auf der Website der John Hopkins University. Diese zeigen aktuellere Zahlen an als das RKI, das die Daten nur wenige Male täglich zu erneuern scheint.

Demnach haben wir in Deutschland heute Mittag schon fast 9.900 Fälle und insgesamt 26 Tote (gestern waren es noch deutlich unter 20). In Spanien sind es über 13.700 Fälle und 558 Tote.

Hier der Link: https://www.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

Mittwoch (18.03.), 11:10 Uhr: Möbelverbände werten bisherige Erlasse nicht als komplette Betriebsschließungen

Da die bisherigen Erlasse wenig ausdifferenziert seien, haben sich die Wirtschaftsstufenverbände Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) und der Handelsverband Möbel und Küchen (BVDM) unter Einbeziehung des Mittelstandsverbundes (ZGV) mit den Konsequenzen befasst:

Nach Auffassung der Verbände der Möbelindustrie und des Möbel- und Küchenhandels handele es sich bei den bisherigen Erlassen von Bundesländern nicht um komplette Betriebsschließungen, sondern um den Ausschluss des Publikumsverkehrs aus den Geschäftsräumen:

„Aus den bislang bekannten Erlassen ist nicht abzuleiten, dass es den Unternehmen verboten ist, Mitarbeiter zu beschäftigen. Die Warenannahme, das Verräumen der Ware unter Ausschluss der Endkunden sowie die Auslieferung und Montage sind weiterhin möglich.“

Mittwoch (18.03.), 10:55 Uhr: Robert-Koch-Institut III

Laut Robert-Koch-Institut steht Deutschland am Beginn einer Epidemie "die noch viele Wochen und Monate in unserem Land unterwegs ist. RKI-Präsident Prof. Lothar H. Wieler: "Die Pandemie läuft in Wellen und kann durchaus bis zu zwei Jahre dauern." Stand 00:00 Uhr heute Morgen gibt es in 64.112 Fälle in Europa, in Deutschland rund 8.200 Corona-Infektionen (rund 1.000 Fälle Plus seit gestern) und 12 Todesfälle (alle in NRW).

Mittwoch (18.03.), 09:41 Uhr: XXXLutz, Mömax

XXXLutz Deutschland hat heute Morgen um 8 Uhr bekannt gegeben, dass alle deutschen Filialen ab sofort bis auf weiteres geschlossen sind. Auf der Homepage heißt es dazu: „Aus aktuellem Anlasse sind unsere Filialen bis auf weiteres geschlossen -Online sind wir wie gewohnt weiterhin für Sie da! Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Deutschland und der damit verbundenen Vorgaben der Bundesregierung, sind unsere Verkaufsfilialen und Restaurants ab Mittwoch, dem 18.03.2020 bis auf Weiteres geschlossen. Die Warenausgaben in den Abhollagern und die Lieferungen sind bisher nicht betroffen. Online sind wir rund um die Uhr für Sie da.“ Beim Discount-Anleger Mömax sind Stand jetzt nur die Filialen in Niedersachsen, Bayern und Hessen geschlossen.

Mittwoch (18.03.), 09:37 Uhr: Höffner

Möbel Höffner hat inzwischen 19 seiner 22 deutschen Möbelhäuser geschlossen. Nur die Filialen in Dresden-Elbepark, Chemnitz und Erfurt haben noch geöffnet. Für sie werden auch noch die Restaurants beworben, die Kinderländer sind allerdings geschlossen. Beim Discount-Ableger Sconto sind ebenfalls die meisten Filialen geschlossen, nur einige wenige im Osten wie Großpösna oder Zwickau haben laut Homepage zumindest heute noch auf.

Mittwoch (18.03.), 09:30 Uhr: Möbelhäuser in NRW dürfen nicht mehr öffnen

Einrichtungshäuser dürfen ab heute nicht mehr aufmachen. Dies besagt ein Erlass des Staatssekretärs aus dem Gesundheitsministerium von gestern Abend 22:00 Uhr. Zuvor (mit Erlass von 17:20 Uhr) war noch eine Öffnung unter Auflagen erlaubt.

Dienstag (17.03.), 17:12 Uhr: Insolvenzantragspflicht wird ausgesetzt

Das Bundesministerium der Justiz bereitet eine gesetzliche Regelung zur Aussetzung der Insolvenzantrags-Pflicht vor. Das soll Unternehmen schützen, die infolge der Corona-Epidemie in eine finanzielle Schieflage geraten. Als Vorbild hierfür dienen Regelungen, die anlässlich der Hochwasser-Katastrophen 2002, 2013 und 2016 getroffen wurden. Justizministerin Christine Lambrecht: „Wir wollen verhindern, dass Unternehmen nur deshalb Insolvenz anmelden müssen, weil die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen. Die reguläre Drei-Wochen-Frist der Insolvenzordnung ist für diese Fälle zu kurz bemessen. Deshalb flankieren wir das von der Bundesregierung bereits beschlossene Hilfspaket mit einer Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020 für die betroffenen Unternehmen. Mit diesem Schritt tragen wir dazu bei, die Folgen des Ausbruchs für die Realwirtschaft abzufedern.“

Dienstag (17.03.), 17:06 Uhr: KüchenTreff-JHV

Auch der Einkaufsverband KüchenTreff hat jetzt seine Jahreshauptversammlung „KüchenTreffdesJahres“ abgesagt. Geplant war die Veranstaltung vom 24. bis 26. April. Dazu teilte der Verband mit: „Die Absage der Veranstaltung ist uns schwergefallen, da wir uns schon sehr auf unser jährlich wiederkehrendes ‚Familientreffen‘ gefreut haben. Lassen Sie uns gemeinsam optimistisch in die Zukunft blicken und auf einen Alternativtermin hinarbeiten. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten, sobald neue Termine feststehen. Dies ist abhängig vom weiteren Verlauf der Infektion. Alle bisher getätigten Hotelbuchungen, etc. werden von uns storniert.“

Dienstag (17.03.), 17:00 Uhr: Möbelhaus-Schließungen

Immer mehr deutsche Möbelhäuser schließen. Allein in den letzten beiden Stunden hatten unter anderem Dodenhof, Turflon und Hesse die Schließung ihrer Häuser in den Medien angekündigt. Möbel Kraft überlegt noch, will aber noch heute entscheiden. Bei XXXLutz herrscht bundesweit noch keine Klarheit, nur die Filialen in Niedersachsen sind ab 18.03. aufgrund der behördlichen Vorgaben dicht. Die Filialen in den anderen Bundesländern haben Stand jetzt weiter geöffnet. Die XXXLutz-Restaurants sind aber bundesweit schon geschlossen.

Dienstag (17.03.), 16:52 Uhr: Schließungen im Möbelhandel

Immer mehr Möbelhäuser schließen – die Lawine rollt: Nach IKEA bundesweit folgen nun immer mehr Möbelhäuser, die ihre Tore schließen. Zu nennen sind hier etwa exemplarisch Möbel Hesse, Turflon, Pilipp und XXXLutz Dodenhof. Möbel Kraft richtet sich laut Bericht der „Lübecker Nachrichten“ ebenfalls darauf ein, sein Haus in Bad Segeberg aufgrund der Corona-Krise zu schließen.

Dienstag (17.03.), 16:44 Uhr: kika/Leiner

Rund 400 Mitarbeiter des österreichischen Filialisten kika/Leiner werden in den nächsten Wochen in Supermarktketten tätig sein, gab der Handelsverband des Landes bekannt. Man habe gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck eine Initiative für eine zeitliche Arbeitskräfte-Überlassung im Handel gestartet. Handelsverbands-Vizepräsident Frank Hensel, früherer Chef von Rewe International: „Wir laden alle Händler ein, die aktuell von Schließungen betroffen sind und Arbeitskräfte freisetzen müssen, vor diesem Schritt den Weg der temporären Arbeitskräfte-Überlassung hin zum Lebensmittelhandel zu prüfen.“

Dienstag (17.03.), 15:34 Uhr: ADA Möbelwerke

Der österreichische Polster- und Bettenspezialist ADA Möbelwerke in Anger folgt den Empfehlungen der österreichischen Bundesregierung und schließt vorerst seine Werke. Vorstand Gerhard Vorraber: „Auch wenn aktuell keine Ansteckung vorliegt, steht die Sicherheit der Belegschaft und ihrer Familien für uns an erster Stelle.“ Die Maßnahmen der Bundesregierung hätten ADA dazu bewogen, ihre Mitarbeiter/innen nach Hause zu schicken, „um damit das Risiko einer Infizierung und Erkrankung zu senken und auch zukünftig eine verantwortungsvolle Produktion zu gewährleisten“.

Dienstag (17.03.), 15:10 Uhr: Liquiditäts-Tipps der Steuerberater

Die Baden-Badener JU Steuerberatungsgesellschaft hat eine Reihe von Tipps für Maßnahmen rund um die Liquidität zusammengestellt, um ein Unternehmen „so gut es geht durch die Krise zu manövrieren. moebelnews.de hat das Rundschreiben der Kanzlei zum Download bereitgestellt, siehe Download-Link am Ende dieses Live-Tickers. Bitte ganz nach unten scrollen!

Dienstag (17.03.), 15:04 Uhr: Häcker Küchen

Häcker Küchen/Rödinghausen plant als erster Küchenhersteller aufgrund der Corona-Krise seine Produktion vorübergehend bis Mitte April einzustellen.

Dienstag (17.03.), 14:25 Uhr: Landesregierung NRW

Die West-Deutschen hören nicht – NRW verschärft deshalb „Corona“-Regeln: Auch Kinderspielplätze und Bolzplätze werden geschlossen (auch private in Wohnanlagen sollen nicht genutzt werden). NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zudem zu folgendem: „Dass Menschen in Straßencafés bei schönem Wetter jetzt sitzen ist unangebracht". Cafés sind jetzt dicht und auch Restaurants müssen ab 15:00 Uhr schließen. Der nächste Schritt- wenn das nicht hilft – ist eine allgemeine Ausgangssperre.

Dienstag (17.03.), 13:44 Uhr: Villeroy & Boch

Die Villeroy & Boch AG verschiebt die bislang für den 27. März 2020 in Merzig geplante ordentliche Hauptversammlung. Das hat der Vorstand des Unternehmens soeben beschlossen. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes habe mit Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes über Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Pandemie vom 16.03.2020 landesweit sämtliche Veranstaltungen, Versammlungen und Ansammlungen mit mehr als 5 Personen bis zum 20. April 2020 verboten. „Auf dieser Grundlage hat die zuständige Ortspolizeibehörde Merzig die Durchführung der Hauptversammlung untersagt“, so V & B.

Dienstag (17.03.), 13:41 Uhr: EK/servicegroup

In einem aktuellen Schreiben des EK-Vorstands an die Industriepartner der EK/servicegroup fordert dieser seine Industriepartner auf, angesichts Corona-bedingter Geschäftsschließungen Warenstornos ohne Berechnung zu akzeptieren.

Dienstag (17.03.), 13:10 Uhr: Robert-Koch-Institut II

Das Robert Koch-Institut erwartet eine mehrjährige Dauer der weltweiten Infektionen: „Wir gehen von einem Zeitraum von zwei Jahren aus", so RKI-Präsident Lothar Wieler. Man wisse, dass Pandemien in Wellen verliefen. Deren Geschwindigkeit kenne man aber nicht genau. Es werde daher Jahre dauern, bis der erwartete Infektionsanteil von 60 bis 70 Prozent erreicht sei. Stark hänge die Dauer auch davon ab, wann ein Impfstoff eingesetzt werden könne. Dies könne ab nächstes Jahr der Fall sein.

Dienstag (17.03.), 11:59 Uhr: Poco

Im Einrichtungsmarkt Poco in Rünthe werden laut besondere Vorbereitungen getroffen, berichtete die „WA“ gestern Abend. „Die Mitarbeiter sind angehalten engen Kunden- oder Körperkontakt zu vermeiden. Auf dem verbreiteten Handschlag beim Kauf wird verzichtet“, so Alexandra Gryta, Pocos Pressebeauftragte gegenüber dem Blatt. Außerdem kämen die Mitarbeiter in der Rünther Filiale nicht direkt mit dem Bargeld in Kontakt: Für die Bezahlung mussten die Kunden das Geld schon vor der Epidemie in eine Kassenmaschine einwerfen.

Dienstag (17.03.), 11:49 Uhr: Trendreport

Die geplante Veranstaltung „Trendreport" am 23.04.2020 im servicepoint A30 in Bünde wird angesichts der Lage bzgl. des Coronavirus nicht stattfinden, informiert TRENDFILTER, Event & Officemanagement/Bünde.

Dienstag (17.03.), 10:55 Uhr: Metro

Mehr als 2000 Mitarbeiter des Handelskonzerns Metro müssen laut Bericht in der "LZ" aktuell von Daheim aus arbeiten. Grund sei ein Infektionsfall mit dem neuartigen Coronavirus, der nun bekannt geworden ist. Märkte von Metro und Real seien bislang nicht betroffen.

Dienstag (17.03.), 10:34 Uhr: Robert-Koch-Institut

Das Robert Koch Institut schätzt ab heute das Risiko für die Bevölkerung als „hoch“ ein. Die Änderung der Risikoeinschätzung wird mit „der großen Dynamik der Pandemie und dem starken Anstieg der Fallzahlen“ begründet. RKI-Präsident Prof. Lothar H. Wieler: „Wir merken, dass sogar gut aufgestellte Kliniken mittlerweile Probleme haben. … Wir müssen alles tun, um jede mögliche Infektionskette zu unterbrechen. … Wir müssen davon ausgehen, dass die Fallzahlen wesentlich höher sind, als die, die dem Robert Koch Institut übermittelt werden. … Wir wissen noch nicht, wie die Sterberate aussehen wird.“  – Die Zahl der bestätigten Coronafälle in Deutschland lag bis Montagabend laut RKI bereits bei 6.012 Infizierten.

Die Bundesregierung hat inzwischen eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Bisher hatte das Auswärtige Amt nur von nicht notwendigen Reisen ins Ausland abgeraten.

Dienstag (17.03.), 09:34 Uhr: IKEA

Um die Sicherheit von Kunden und Mitarbeiter zu schützen und die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, schließt IKEA ab heute alle 53 Einrichtungshäuser in Deutschland.

Montag (16.03.), 18:05 Uhr: Verband Möbelindustrie

Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, forderte die Einkaufsverbände des Möbelhandels und ihre Mitglieder in einem Schreiben auf, „mit der Situation partnerschaftlich und angemessen umzugehen“. Lieferausfälle und Lieferverzögerungen aufgrund besonderer Situationen rund um das Corona-Virus könnten „weder zum Anlass für finanzielle Sanktionen noch für gesonderte bürokratische Nachweispflichten genommen werden“, so Kurth. Er forderte deshalb „dringend ein gemeinsames Moratorium zur Aussetzung von Sanktionen bei Lieferverzögerungen bis zunächst Ende Juni dieses Jahres“. Sein Schreiben endet mit einem Appell an eine „unbürokratische, partnerschaftliche Zusammenarbeit“.

Montag (16.03.), 17:42 Uhr: Bayern

In Bayern, wo bereits der Katastrophenfall ausgerufen worden ist, dürfen ab Mittwoch (18.03.2020) die meisten Einzelhändler ihre Geschäfte nicht mehr öffnen. Dazu gehört auch der Möbelhandel. Ausgenommen von dem Verbot sind u.a. Lebensmittelhändler, Getränkemärkte, Banken, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tierbedarf-Anbieter, Bau- und Gartenmärkte, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Reinigungen sowie Filialen der Deutschen Post. Shopping-Center und Kaufhäuser dürfen nur für die genannten Ausnahmen aufmachen.

Montag (16.03.), 17:17 Uhr: Die Bundesregierung

Aktuelle Mitteilung aus Berlin: „Die Bundesregierung hat mit den Ländern Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben vereinbart. Der Lebensmitteleinzelhandel, Wochenmärkte und Lieferdienste, Apotheken, Drogerien, Banken, Tankstellen sowie der Großhandel bleiben davon unberührt. Bars, Clubs, Theater, Museen, Kinos, Zoos, Sporteinrichtungen und Spielplätze werden vorerst geschlossen. Darüber hinaus sind Zusammenkünfte in Vereinen, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften fürs Erste verboten.“

Montag (16.03.), 16:48 Uhr: Möbel Pilipp

Begros-Mitglied Möbel Pilipp teilt seinen Kunden mit: „Aufgrund staatlicher Anordnung werden ab Mittwoch, 18. März 2020, auch unsere Einrichtungshäuser bis auf Weiteres geschlossen. Wir halten Sie auf unserer Internet-Seite sowie auf Facebook und Instagram auf dem Laufenden. Wir freuen uns wieder auf Ihren Besuch, wenn wir gemeinsam die Krise überwunden haben! Vielen Dank für Ihr Verständnis. Ihr Pilipp Team.“

 

(Otmar Kamp) Dienstag, 28. Juli 2020 - 12:05
          
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