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Freitag, 7 Mai 2021

Der vernetzte Laden

Das Buch von Dominik Brokelmann versteht sich als Strategieführer für den Handel der nächsten Generation. Es zeigt Möglichkeiten auf, wie der stationäre Handel den Kampf der Kanäle gewinnen kann.

Wir alle kaufen immer mehr im Internet ein. Amazon und Co. haben verheerende Folgen für den stationären Handel. Dabei geraten vor allem die mittelständischen Einzelhändler zunehmend unter Druck und Handelsverbände sowie Vermieter von Innenstadtlagen schlagen Alarm.

Das Buch „Der vernetzte Laden“ zeigt, warum die Kunden die Kanäle längst schon kombinieren und wo für den stationären Handel die Reise hingehen muss. Dabei räumt der Autor mit dem Vorurteil auf, nur die großen Internet-Pureplayer könnten E-Commerce anbieten. Er zeigt am Praxisbeispiel der Mobilfunk-Branche, wie durch vernetzte Läden Online-Shopping in der Zukunft zur regionalen Angelegenheit wird und die Kunden aus der Kombination beider Kanäle profitieren.

Der Autor ist CEO der Brodos AG, die sich unter anderem mit einem Cross Channel Konzept für den vernetzten Laden beschäftigt. Es enthält unter anderem ein Kiosk-System für den PoS sowie einen Online-Shop. Der angeschlossene Marketplace ermöglicht im Laden Zugriff auf ein riesiges Sortiment.

www.brodos.com

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„Willkürliche Maßnahmen“, „kommt Enteignung gleich“

Die Textilbranche wettert in einem Handelsblatt-Artikel heftig gegen die Bundesregierung.

Claus-Dietrich Lahrs, Chef von S.Oliver (Zitat von dpa): „Der Politik fällt wieder einmal nichts anderes ein, als den Einzelhandel zu schließen. Das ist keine Strategie - das sind willkürliche Maßnahmen, die auf dem Rücken einzelner Branchen und der Mitarbeiter ausgetragen werden.“ Auch im neuen Entwurf zum Infektionsschutzgesetz werde der Handel pauschal als Infektionstreiber eingeordnet. Dabei sei längst klar, dass dies jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehre.

Timm Homann, Chef von Ernstings Family, sprach von einem „Totalversagen des politischen Krisen-Managements“. Die Änderung des Infektionsschutzgesetzes werde mit Argumenten begründet, die längst widerlegt seien. „Was hier passiert, kommt einer Enteignung gleich.“ „Diesen Irrsinn“ könne nur noch die Judikative beenden.

Link zum Originalartikel auf handelsblatt.de

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